IT-News Halbleiter

Intel-Core-Prozessoren (Bild: Intel)

Intel will neue Chip-Architekturen künftig länger nutzen

Es gibt damit die als “Tick-Tock”-Strategie bezeichnete Vorgehensweise auf. So wurde der im Jahresrythmus abwechselnd vollzogene Schritt entweder zu einer neuen Architektur oder auf eine geringere Fertigungsbreite bezeichnet. Nun folgt darauf eine Optimierungsphase. Jährlich neue Produkte wird es auch weiterhin geben.

Cool Silicon Logo (Bild: Cool Silicon)

Dresdner Forscher entwickeln neue Fertigungstechnologie für Speicherchips

Sie wurde in die “International Technology Roadmap for Semiconductors” (ITRS) aufgenommen. Gemeinsam daran gearbeitet haben die Firmen Namlab und Globalfoundries sowie das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS). Zum Einsatz kommen könnten auf Basis von Hafniumoxid auf diese Weise gefertige Speicher künftig in energieeffizienteren Smartphones.

Patente (Bild: Shutterstock / Olivier-Le-Moal)

Samsung will Verkauf von Nvidia-Chips verbieten lassen

Der aktuelle Patentstreit zwischen Samsung und Nvidia eskaliert weiter. Die Koreaner haben nun eine Klage bei der Internationalen Handelskommission der USA eingereicht. Im September iniitierte Nvidia zuerst Patentklagen gegen Samsung und Qualcomm. Samsung bezieht in seine neue Klage auch die Hersteller Biostar Microtech sowie Elitegroup Micro Systems ein.

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Investor bewahrt Telefunken Semiconductors vor dem Aus

Damit bleibt der traditionsreiche Fertigungsstandort in Heilbronn erhalten. Berichten zufolge steigt ein durch frühere Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen vertrauter Chinese aus Hongkong ein. Die Firma soll unter dem Namen Power-Gate weitergeführt werden.

EU (Bild: Shutterstock)

EU fördert Technologiebranche mit 25 Milliarden Euro

Davon werden unterschiedliche Bereiche profitieren, von Elektroniksystemen über Brennstoffzellen und Wasserstoff bis zu Biotechnologie und der Pharmabranche. Die Investitionen werden über sieben Jahre verteilt. Der Elektroniksektor bekommt insgesamt fünf Milliarden Euro.

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TI macht Schnellladetechnik für länger haltbare Akkus verfügbar

Texas Instruments hat zwei Chipsätze für das Power Management vorgestellt. Sie sind mit der patentierten Schnellladetechnik MaxLife des Unternehmens ausgestattet. Sie soll nicht nur dafür sorgen, dass die Akkus deutlich schneller aufgeladen sind, sondern auch dafür, dass sie bis zu 30 Prozent länger halten.

infineon-wafer-handling (Bild: Infineon).

EU unterstützt europäische Chipfertigung mit 5 Milliarden Euro

Das jetzt angekündigte Investitionsprogramm der EU-Kommission hat eine Laufzeit von sieben Jahren. Europas Anteil an der weltweiten Chipfertigung soll damit auf 20 Prozent klettern. Investiert werden soll schwerpunktmäßig in Dresden, Grenoble und Eindhoven/Löwen.

Speicherchips für PCs werden wieder teurer

Lange Zeit hatten die Speicherfirmen über den ruinösen Wettbewerb und die rapide fallenden Preise gejammert, PC-Speicher wurde den Käufern fast nachgeworfen. Das Jammern auf hohem Niveau beginnen nun die PC-Produzenten: Die DRAM-Chips werden wieder teurer und damit auch die Rechner.

Deutsche Forscher präsentieren neuartige Terahertz-Chips

Die hybriden Chips versprechen hohe Ausgangsleistung auch bei Frequenzen bis in den Terahertz-Bereich. Für ihre Entwicklung haben zwei Leibniz-Institute siliziumbasierte CMOS-Schaltungen mit Indiumphosphid-Schaltungen verbunden und auf einem Wafer kombiniert.

Chinesen wollen 2013 Chips für 3,38 Milliarden Dollar produzieren

Dass die ehemaligen AMD-Fabriken mit arabischem Geld als Global Foundries einen großen Teil des Halbleitermarktes bedienen und Samsung in Südkorea viele DRAM-Chips und ASICs produziert, ficht Chinesen nicht an: Laut einer aktuellen Studie lassen sie sich den Markt nicht madig machen.

Samsung investiert in niederländische Chip-Produktions-Forschung

Mit 779 Millionen Euro steigt Samung bei den Niederländern ein. 276 Millionen davon fließen in Forschung und Entwicklung und 503 Millionen werden von den Koreanern für einen dreiprozentigen Anteil an ASML ausgegeben. Kurz zuvor war auch schon Chiphersteller TSMC eingestiegen – ASML produziert die Technik, mit der die Halbleiterpoduzenten letztendlich die wichtigsten Bestandteile aktueller IT-Systeme erzeugen.

Wird Chiphersteller VIA gekauft?

Bei den Prozessoren und ASICs (Halbleiter für Spezialaufgaben) für den PC-Markt konnte das Unternehmen, das einst mit BIOS-Chips sein PC-Geschäft startete, nicht mehr mithalten – und ist so zum Übernahmekandidaten geworden. Ein chinesischer Hersteller von Kommunikations-Chips steht angeblich schon bereit für den Kauf.

IBM-Forscher speichern Daten in Form von Elektronendrehungen

Wissenschaftlern des Schweizer Forschungszentrums von IBM ist es gelungen, die “Spinhelix” beständig in einem Halbleiter abzubilden. Dies soll für noch kleinere Schaltungen sorgen und physikalische Grenzen bisheriger Chips überwinden.

Intel lässt Smartphones “lauter” funken

Der Chipriese will sich mit allen Mitteln im Mobilfunkmarkt etablieren. Eine dieser Anstrengungen schlägt sich nun in einem Halbleiter nieder, der Mobilfunksignale schon bei deren Entstehung im Chip verstärkt. Das könnte helfen, die Geräte noch schlanker und presiwerter machen.

Milliardenpleite Elpida wird von Micron übernommen

Der insolvente japanische Chipheresteller wird, wenn ein japanisches Gericht zustimmt, für 2,5 Milliarden Dollar übernommen. Käufer Micron muss zudem einen Schuldenberg von 5,6 Milliarden Dollar schultern.

Speicherhersteller sehen wieder Land

Nach dem harten Preiskampf um Speicherchips, vielen Verlustmeldungen und sogar Pleiten (wie Elpida) scheint es wieder aufwärts zu gehen: Die neuesten Umsatzzahlen der taiwanischen Speicherproduzenten machen der Branche Hoffnung.

Gartner: Halbleitermarkt wächst um vier Prozent

Die Halbleiterindustrie kann sich 2012 auf steigende Umsätze freuen. Vor allem der Boom bei Mobilgeräten trägt zum Wachstum bei. Aber auch die Einnahmen aus dem PC-Geschäft sind nicht zu verachten. Der Erfolg ist laut Gartner aber an drei Bedingungen geknüpft.

Elpida-Pleite erhöht die Speicherpreise

Die Auslagerung der Speicherchipfabrik der zahlungsunfähigen japanischen Elpida nach Taiwan erweist sich als (noch) Glücksfall für die DRAM-Branche – und möglicherweise als Bumerang für den Konsumenten, dem Arbeitsspeicher als Teil von Rechnern bislang fast schon geschenkt wurde.

Elpida: Bankrott mit Milliardenschulden

Der japanische Speicherhersteller war fünf Quartale lang völlig unprofitabel und sammelte Schulden von 448 Milliarden Yen (4,17 Milliarden Euro) an. Nun schließt er seine Pforten.

Intels Ivy-Bridge–Chips verspäten sich

Erst im Juni soll die nächste Generation der Intel-Prozessoren kommen – die Lagerbestände der derzeitigen Chips sind noch zu hoch – die geplante 22-Nanometer-Produktion muss noch warten.