Aldi bringt Multimedia-PC für 399 Euro

KomponentenPCWorkspaceZubehör

Der aktuelle Rechner des Discounters kommt mit AMD-Quadcore-Prozessor, 4 GByte RAM, 1 TByte-Festplatte, USB-3.0-Anschluss und zahlreichen Extras. Er ist bei Aldi Süd ab 27. September erhältlich.

Am 27. September ist es wieder so weit: Aldi Süd verkauft einen neuen Medion-Rechner. Wie immer bei Aldi gibt man den Werbeprospekten Vorrang vor der Internet-Präsentation – und so steht der neue Akoya E4065 D erst einmal auf geduldigem Papier, bevor er seinen Einzug ins Web und schließlich in die Aldi-Läden findet.

Der Desktop-Rechner wird als “Multimedia-PC-System” vermarktet und ist es auch: Neben dem 3,2-GHZ-Prozessor A8-5500 von AMD kommt er mit der flotten Grafik einer Radeon HD7560D. Diese kann HD-Filme ruckelfrei darstellen. Der große Festplattenspeicher mit 1 TByte Kapazität bringt viele Filme (oder Videokonferenz-Logs) unter, und wer lieber neues Material ansieht, kann dies vom Multi-Standard-DVD-Player abspielen sowie eigene Video-Aufnahmen über die Brennerfunktion des Gerätes sichern.

Der Aldi-Prospekt preist Medions neuesten, gut ausgestatteten Desktop-Rechner schon lange, bevor die Informationen im Web bereitstehen. (Scan: ITespresso.de)

Zum Anschluss an die Außenwelt verfügt der Rechner über einen USB-3.0-Anschluss, einen Gigabit-Ethernet-Port fürs Netzwerk und eine WLAN-Verbindung nach dem Standard 802.11n. Wie viele-USB-2.0-Anschlüsse er noch hat, verrät Aldi im Prospekt nicht; zumindest einer ist jedoch auf der Frontseite erkennbar. Ein Multikartenleser für alle gängigen Speicherkartenformate nimmt Daten von Digitalkameras, Scannern und anderen Peripheriegeräten an.

Der Desktop-Rechner misst 39 mal 39 mal 18 Zentimeter groß und wiegt stattliche 9 Kilogramm. Wie alle neueren Aldi-Rechner kommt der Akoya 4065D mit dem Medion-“Datenhafen”, in den sich externe Platten ohne Kabelsalat einfach einstecken lassen – sofern sie entsprechend ausgestattet sind, also ebenfalls von Medion kommen.

Als Betriebssystem ist Windows 7 Home Premium (64 Bit) vorinstalliert. Käufer können – wie derzeit bei allen Windows-7-Rechnern – für 14,99 Euro ein Upgrade-Recht auf Windows 8 Pro erwerben, sobald dieses verfügbar ist. Außerdem verspricht Aldi ein “umfangreiches Softwarepaket” – wohinter sich wohl die übliche Crapware verbirgt. Für den Preis ist er damit sicherlich eine gute Investition für den Schreibtischgebrauch.

Lesen Sie auch :
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen