Microsoft erstattet Anzeigen gegen Sex-Spammer

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Microsoft reicht erneut Klage gegen Spammer ein, um den Ruf von MSN zu retten. Man wolle Hotmail-Kunden vor Pornomüll schützen, heißt es in einer Erklärung des US-Unternehmens.

Gestern hat Microsoft sieben Klagen gegen unbekannte Spammer eingereicht, die Hotmail-Nutzer mit pornografischen E-Mails belästigen würden. Das oberste Gericht in King County, Washington, soll sich um die Fälle kümmern.

Die Spammer hätten nicht nur diê Nutzer belästigt, sondern sich nicht an den CAN-SPAM Act (Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing) gehalten. Dieses Gesetz will Versendern von potenziell anstößigen Mails eine Kennzeichnung nach dem Muster “SEXUALLY-EXPLICIT” vorschreiben, damit diese gleich gelöscht werden können. Wer sich nicht daran hält, begeht eine Straftat. Die Anklage gegen “Unbekannt” wird nun von den Staatsanwälten bearbeitet. (mk)

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