Über zwei Drittel aller peinlichen Datenverluste in Unternehmen lassen sich auf menschliche Fehler zurückführen, so das Ergebnis einer Studie von Symantec. Nur in Deutschland scheint man vorsichtiger zu sein: Hierzulande sind Angreifer für nahezu die Hälfte der Datenpannen verantwortlich. Allerdings sind dadurch für die betroffenen Firmen auch die Kosten höher.
Den jetzt von Symantec vorgelegten Zahlen zufolge hat sich die Anzahl zielgerichteter Angriffe auf Firmen 2012 um 42 Prozent erhöht. Aufgrund ihrer vergleichsweise schwachen Sicherheitsmaßnahmen sind KMUs ein immer beliebteres Ziel – auch weil sie Angreifern als Einfallstor für Attacken auf Großkonzerne dienen.
Schon 2005 sei der für Industrieanlagen gefährliche Wurm in einer Vorversion aktiv gewesen, berichtet Symantec. Bekannt wurde der Schädling erst einige Jahre später. Version 0.5 habe aber schon vorher “im Kleinen” die iranischen Atomanlagen angegriffen.
Symantec-Manager Michael Hoos erklärt im ITespresso-Interview, warum gerade kleine Unternehmen von Malware und Cyberangriffen bedroht sind, wie sich diese wirkungsvoll schützen können – und was von Freeware zu halten ist.
Die Hälfte der Mitarbeiter, die in den vergangenen zwölf Monaten den Arbeitsplatz wechselte oder die Stelle verlor, hat vertrauliche Firmendaten behalten, so das Ergebnis einer Untersuchung im Auftrag von Symantec. Für den Anbieter zeigen die Zahlen, dass der Umgang mit Betriebsinformationen und die Einstellung zu geistigem Eigentum den Richtlinien in
Bamital verfügte kurz vor seiner Abschaltung noch über bis zu 600.000 Computer. Suchanfragen wurden auf Websites der Botnetbetreiber umgeleitet. Ein Novum ist dass Firmen, die ein Botnetz abgeschaltet haben, betroffene Nutzer zuvor direkt gewarnt haben.
Die Symantec-Experten haben beobachtet, dass vom Virus Virut infizierte Systeme auch die Malware nachladen, die hinter dem als Waledac oder auch Kelihos bekannt gewordenen Botnetz steckte. Dieses galt als beseitigt, könnte nun aber wiederauferstehen – und die Spamflut um mehrere Milliarden Mails täglich erhöhen.
Sie liegt nun in Version 12.1 vor. Neu sind zusätzliche Prüfungen für Verhaltensmuster, die Einbindung in VMWares “vShield Endpoint” um virtuelle PCs zu schützen, sowie die Möglichkeit, Antiviren- und Antimalware-Prozesse auf eine dedizierte Appliance auszulagern.
Er startet mit einer Beta in englischer Sprache und ist zunächst kostenlos. Norton Zone unterstützt Windows und Mac OS sowie iOS und Android. Im Funktionsumfang unterscheidet er sich kaum von anderen Angeboten, Symantec will daher mit dem Argument Sicherheit punkten – was angesichts der Schlampereien beim Wettbwerb kein schlechter Plan
Mit dem “SEP SBE 2013″ abgekürzten Produktnamen will Symantec vor allem bei kleinen und mittelgroßen Firmen punkten. Ihnen bietet sie die Lösung als Cloud-Service oder als klassische Lizenz an. Abgesichert werden Laptops, Desktops und Server.
Mit Office Mobile steht nun eine für das kleine Display des iPhones konzipierte Version von Microsoft Office 2013 zur Verfügung. ITespresso stellt die wichtigsten Möglichkeiten für die Bearbeitung von Word-Dokumenten, Excel-Tabellen und Power-Point-Präsentationen vor.
Der HP MicroServer Gen8 ist auf Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern zugeschnitten. Er ist ab sofort zu einem Einstiegspreis von 375 Euro verfügbar. Auch sein Angebot für etwas größere Ansprüche hat HP erneuert.
Ende Juni will Microsoft das unter dem Codenamen "Windows Blue" entwickelte Windows 8.1 für die ersten Nutzer bereitstellen. Allgemein verfügbar sein soll es vor dem Weihnachtsgeschäft 2013. Um Windows 8 aus der Schussbahn zu kriegen, sollten mit der neuen Version des Betriebssystems zumindest fünf Punkte abgedeckt werden.