Sailfish OS

Jolla-Tablet-Detail (Bild: Jolla)

Jolla durch neue Finanzspritze vorerst gerettet

Eine erfolgreich abgeschlossene Serie-C-Finanzierungsrunde erlaubt dem Entwickler des Mobilbetriebssystems Sailfish OS weiterzumachen. Nächster Schritt ist die Auslieferung eines Tablets. Außerdem sind einige Lizenzvereinbarungen in Aussicht, die langfristig zu einer stabileren Finanzierung beitragen könnten.

Jolla Sailfish OS (Bild: Jolla)

Jolla droht das Aus

Der Entwickler des Jolla Smartphones und des Jolla Tablets sowie von Sailfish OS, hat seinen wichtigsten Investor verloren. Er sollte in der laufenden Finanzierungsrunde 10 Millionen Euro zuschießen. Nun wurde ein Großteil der Belegschaft entlassen und Gläubigerschutz beantragt.

Jolla Sailfish OS (Bild: Jolla)

Erstes Sailfish-OS-Tablet: Jolla übertrifft sein Crowdfunding-Ziel

Die angepeilten 380.000 Dollar kamen in weniger als drei Stunden zusammen. Mittlerweile wurden schon etwa 3000 Einheiten angefordert. Das 7,9-Zoll-Tablet des finnischen Herstellers kommt mit einem Vierkernprozessor von Intel, 2 GByte Arbeitsspeicher, 32 GByte erweiterbarem Speicher, WLAN sowie zwei Kameras.

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Vorverkauf des ersten Smartphones mit Sailfish OS hat begonnen

Es wurde von der finnischen Firma Jolla entwickelt und kostet in Deutschland 399 Euro. Zur Ausstattung gehören ein 4,5-Zoll-Display, eine 8-Megapixel-Kamera und eine Dual-Core-CPU. Das Betriebssystem Sailfosh OS ist der Nachfolger von MeeGo und wurde von von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern entwickelt.

Ex-Nokia-Mitarbeiter bringen 2013 ihr eigenes Smartphone

Die Finnen haben die Strategie ihres früheren Arbeitgebers, alle Karten auf Microsofts Windows Phone zu setzen, zum Anlass genommen, um mit eigenen Mitteln zurückzuschlagen. Mit “Sailfish” beleben sie die “Meego”-Kooperation mit Intel wieder und erweitern die Mobil-Software. Auch Ericsson sitzt im Boot.