Oracle hat Version 5.6 von MySQK freigegeben. Sie bringt Verbesserungen für die Nutzung mit Web-, Cloud- und mobilen Anwendunge. Auch bei den sogenannte No-SQL-Funktionen hat Oracle die Hausaufgaben gemacht – die allerdings zwei Jahre gedauert haben.
In einem Security Advisory der Sicherheitsschmiede Secunia werden unzählige Lecks in der von Oracle gekauften Open-Source-Datenbank MySQL aufgezählt. Daten könnten offengelegt oder sogar manipuliert werden. Oracle hat bereits die Patches dafür bereitgestellt.
Die Entwickler hinter dem MySQL-Fork MariaDB halten die Zeit für gekommen, sich endgültig von Oracle loszusagen. Mit der Gründung der MariaDB Foundation, in der die Entwickler von MySQL und MariaDB zusammenfinden, ist jetzt ein wichtiger Schritt des Abnabelungsprozesses vollzogen worden.
Der Online-Datenbankdienst des Internetriesen bekommt mehr Speicher: Eine gehostete SQL-Datenbank kann jetzt bis zu 100 GByte groß sein. Das RAM für das Caching einzelner Instanzen wird auf 16 GByte vervierfacht, die Schreibgeschwindigkeit trotz Replizierung erhöht – und der Austausch mit anderen Google Apps erleichtert.
Oracle hat den Release Candidate der Version 5.6 von MySQL veröffentlicht. Die neue Version der quelloffenen Datenbank trägt vor allem der wachsenden Bedeutung der Web-Nutzung Rechnung. Aber auch die Cluster-Version und die Enterprise-Edition bekommen neue Funktionen.
Die MySQL-Experten wollen damit die Entwicklung eigener Produkte vorantreiben. Das Unternehmen war 2010 nach der Übernahme von MySQL-Besitzer Sun durch Oracle gegründet worden. Es hat bereits die Datenbank MariaDB entwickelt.
Sie enthält unter anderem verbesserte Replikationsfunktionen. Dazu gehört auch eine Möglichkeit, das SQL-Framework zu umgehen, um schnellere Datenabfragen zu ermöglichen. Für Web-Anwendungen untersützt die Software nun auch das Format JSON (JavaScript Object Notation).
Die frisch vom Stapel gelaufene Version 7.2 von MySQL Cluster 7.2 besitzt ein Interface, das im Speicher gecached wird. Außerdem können großvolumige verteilte Datenbanken nun auch von Web-Dienstleistern eingesetzt werden.
Der aus MySQL heraus entstandene Ableger SkySQL integriert die volltextsuche von Sphinx Techhnologies in seine Referenzarchitektur für die MySQL Datenbank.
Oracle hat die jüngste Version seiner Open-Source-Datenbank mit besserer Skalierbarkeit und Performance-Vorteilen ausgestattet. Nun bittet man die Gemeinde, die Veränderungen in MySQL 5.6 doch bitte zu testen.
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