Insolvenz

Atelco-Filiale in Aachen (Bild: Atelco)

Atelco Computer und Hardwareversand.de haben Insolvenzantrag gestellt

Der in 21 Filialen in Deutschland vertretene Computerhändler und seine beiden Online-Töchter Hardwareversand.de und Anobo.de stehen vor einer tiefgreifenden Restrukturierung. Absprachen mit den Lieferanten sollen sicherstellen, dass Kunden auch weiterhin beliefert werden. Die Mitarbeiter können aus Insolvenzgeld noch mindestens drei Monate bezahlt werden.

Atos Logo (Grafik: Atos)

Atos übernimmt insolventen Stuttgarter Anbieter von IT-Monitoring-Software

Blue Elephant Systems hatte Anfang März Insolvenzantrag gestellt – kurz nachdem Version 4.0 seiner IT-Monitoring-Lösung Boom vorgestellt worden war. Nun kommen die rund 20 Mitarbeiter und ihre Technologie bei der Atos-Tochter Bull unter. Damit könnte laut Insolvenzverwalter das größte Problem – die Akzeptanz als Lieferant bei großen Abnehmern – aus der Welt geschafft sein.

Mandriva Logo (Grafik: Mandiva)

Linux-Distributor Mandriva hat Geschäft eingestellt

Der Insolvenzverwalter, der die Auflösung vornehmen soll, wurde am 20. Mai gerichtlich bestellt. Die Website ist bereits nicht mehr erreichbar. Einem Eintrag in einem französischen Online-Branchenbuch zufolge hatte das Unternehmen zuletzt weniger als 20 Mitarbeiter und fuhr 2013 bei einem Umsatz von 553.600 Euro einen Verlust von 488.500 Euro ein. Zahlen für 2014 liegen nicht vor.

Kodak

Kodak stellt Insolvenzantrag

Der schwer angeschlagene Kamerahersteller Kodak muss nach Jahren der Verluste einen Insolvenzantrag stellen. Der Plan, das Unternehmen durch Kostenreduzierung und den Verkauf von Patenten wieder auf Vordermann zu bringen, soll weiter verfolgt werden.

Gericht, Recht, Urteil, Paragraph (Quelle: arahan - Fotolia.com)

Usedsoft fängt neu an

Der Pionier des Gebrauchtsoftware-Handels in Deutschland muss sich neu erfinden – nicht wegen der rechtlichen Probleme rund um gebrauchte Softwarelizenzen, sondern wegen der Insolvenz der eigenen Schweizer Einkaufsgesellschaft.