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Malware (Bild: Shutterstock / Maksim Kabakou)

Kaspersky entdeckt Linux-Variante des Trojaners Turla

Der Trojaner Turla wurde bereits im August von Kaspersky und Symantec beschrieben. Die Windows-Malware richtete sich in erster Linie gegen hochrangige Vertreter oder Behörden osteuropäischer Staaten. Er ist zwar nur sehr wenig verbreitet, aber durch die ausgeklügelten Methoden interessant, die er nutzt, um sich zu verstecken.

G Data Logo (Bild: G Data)

Neuer Tarnkappen-Trojaner missbraucht Webmail-Dienste

Über ein von Hackern eingerichtetes Konto bei Portalen wie Yahoo empfängt IcoScript Steuerbefehle zum Ausführen von Schadcode auf Windows-Rechnern. Der Trojaner nutzt eine eigene Skriptsprache, um sich mit dem Mail-Account zu verbinden. Hierfür klinkt er sich laut G Data zunächst in die COM-Schnittstelle des Internet Explorers ein.

security-sicherheit (Bild: Shutterstock)

Malware versteckt sich in Windows-Registry

Eine sehr seltene Art von Malware umgeht Virenscanner, indem sie sich nicht in einer Datei auf dem Rechner “niederlässt”. Mit geschickter Tarn- und Täusch-Strategie gelangt der Schädling zunächst per Mail auf den PC und versteckt sich dann in der Registry. So überlebt er auch System-Neustart und Dateibereinigungen.

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Chinesisches Android-Smartphone kommt ab Werk mit Spionageprogramm

Das ist Experten von G Data aufgefallen. Die Malware tarnt sich ihnen zufolge als Google-Play-Store-Dienst und ist beim Star N9500 Teil der vorinstallierten Gerätesoftware. Das Spionageprogramm ist für Nutzer nicht zu entdecken und sendet von ihnen unbemerkt persönliche Daten an einen Server in China.

windows-xp-screenshot-microsoft

Streit um Support-Ende von Windows XP

In einem Monat stellt Microsoft den Support für Windows XP endgültig ein. Der Konzern drängt daher alle Nutzer, insbesondere in Firmen, zum Umstieg. Wichtigstes Argument ist dabei die Sicherheit. Das sehen manche, aber nicht alle Anbieter von Sicherheitssoftware ähnlich.

Die Experten von G Data gehen davon aus das Urobuto nur große Firmen, Forschungseinrichtungen und Behörden angreift. (Bild: G Data)

G Data entdeckt vermutliche Spionagesoftware Uroburos

Sie soll bereits seit drei Jahren im Umlauf sein. G Data SecurityLabs zufolge handelt es sich um eine wahrscheinlich von einem Geheimdienst erstellte, besonders hochentwickelte und komplexe Software mit mutmaßlich russischem Hintergrund. Wie die Software Netzwerke infiltriert, ist noch nicht bekannt.

Flash-Icons

G Data warnt vor gefälschten Flash-Player-Apps

Die Android-Anwendungen befanden sich am Wochenende in Googles Play Store. Dort tarnten sie sich als Adobe-Apps und forderten Geld von den Nutzern. Eine Applikation spähte sogar deren Daten aus. G Data weist nun darauf hin, dass es die Flash-Player-Apps auf Googles Marktplatz eigentlich gar nicht mehr gibt.