Botnetze

Malware (Bild: Shutterstock)

Bitdefender entlarvt Klickbetrüger-Botnetz mit knapp 900.000 Bots

Dem Anbieter zufolge bringt das auf dem Trojaner Redirector.Paco aufsetzende Botnetz seriösen Firmen in der Höhe bisher nicht gekannte Schäden bei. Hierzu nistet es sich im Browser in gängige Suchmaschinen ein und ersetzt dort Suchtreffer durch eine von den Kriminellen festgelegte Google-Custom-Suche.

e-mail-spam--eingang (Bild: Shutterstock)

BSI und ukrainische Polizei schalten Linux-Botnet Mumblehard ab

Die ebenfalls als Mumblehard bezeichnete Malware suchte und missbrauchte Linux-Server, um darüber Spam-Mails zu versenden. Über die Malware und das von ihr aufgebaute Botnetz hatte der Sicherheitsanbieter Eset bereits 2015 berichtet. Er half den Behörden nun auch bei der Abschaltung.

Botnetz Warnschild (Bild: unbekannt)

Zahl der Zombie-Rechner weiterhin bedrohlich hoch

Das geht aus der Jahresstatistik 2015 des Anti-Botnet-Beratungszentrums Botfrei hervor. Hauptursachen für eine Infektion sind veraltete Betriebssysteme und Browser sowie fehlende Anti-Viren-Software und nicht vorhandene Firewalls. Infizierte PCs lassen sich zum Spamversand und für DDoS-Attacken missbrauchen.

Sicherheitslücken (Bild: Shutterstock/wk1003mike)

Dridex-Botnetz offenbar von Unbekannten gehackt

Das von Kriminellen eigentlich zur Verteilung von Malware und für Angriffe auf Kunden von Online-Banking verwendete Dridex-Botnetz verteilt jetzt teilweise Sicherheitssoftware. Es handelt sich um eine gültige Kopie der kostenlosen Software von Avira. Wer dahinter steckt ist aber unklar.

Botnetz Warnschild (Bild: unbekannt)

Behörden mehrerer Länder gegen Dorkbot-Botnet vorgegangen

Neben dem FBI und dem US-Heimatschutz waren auch Interpol sowie das European Cybercrime Center an der Aktion beteiligt. Die Malware Dorkbot entwendet Anmeldedaten, installiert weitere Malware und verbreitet als Wurm weiter – und das alles schon seit mindestens April 2011.

Botnetz Warnschild (Bild: unbekannt)

Botnetz Dridex weicht nach Polizeiaktion auf neue Länder aus

Die Zahl der Dridex-Infektionen ist nach der Aktion im Oktober zwar um 24 Prozent gesunken, die Angreifer haben es aber zunehmend auf Nutzer in Deutschland, Frankreich und Großbritannien abgesehen. Trend Micro zufolge verspricht nur die Inhaftierung der Verantwortlichen einen langfristigen Erfolg.

Botnetz Warnschild (Bild: unbekannt)

Behörden legen Botnetz Dridex lahm

Es war in 27 Ländern aktiv, unter anderem auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Behörden beziffern den Schaden in den USA und in Großbritannien auf insgesamt rund 40 Millionen Dollar. Auf Zypern wurde bereits einer der mutmaßlichen Haupttäter festgenommen.

Botnetz Warnschild (Bild: unbekannt)

DDoS-Attacken: Kriminelle nutzen verstärkt Router-Botnetze

Das Sicherheitsunternehmen hat seinen DDoS Intelligence Report für das zweite Quartal 2015 veröffentlicht. Die längste darin dokumentierte DDoS-Attacke dauerte acht Tage. Die meisten Angriffe erfolgten über Windows-Rechner, allerdings leben Bots auf diesen nur für kurze Zeit.

Botnetz Warnschild (Bild: unbekannt)

Botnetz-Betreiber setzen verstärkt auf die Cloud

Cloudbasierende DDoS-Attacken sind im ersten Quartal 2015 deutlich gestiegen. Virtuelle Server werden aber auch für die Verteilung von Junk-Nachrichten eingesetzt. Laut einer Studie von Level 3 profitieren die Kriminellen von nachlässigen Sicherheitsvorkehrungen einiger Cloud-Anbieter.

Botnet (Bild: Shutterstock / Gunnar Assmy)

Beebone: Europol zerschlägt Botnetz

Gemeinsam mit Intel und Kaspersky deaktiviert die Behörde ein Netzwerk von mindestens 12.000 infizierten Rechnern. Die Malware von Beebone ist in der Lage, Passwörter zu stehlen und Rootkits zu installieren. Seit März 2014 war das Botnet in Betrieb.