Asus legt mit Tinker Board Alternative zum Raspberry Pi vor

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Tinker-Board (Bild: Asus)

Einen Mini-PC nach dem bekannten Vorbild stattet Asus mit einem ARM-RK3288-Prozessor und Debian-Linux aus. Das “Tinker Board ” ist mit 60 Dollar zwar etwas teurer, bietet dafür aber auch mehr Leistung.

Asus stellt den Mini-PC Asus Tinker Board vor. Von den Maßen und den möglichen Einsatzgebieten her erinnert das Tinker Board stark an den Mini-Rechner Raspberry Pi. Das Tinker Board richtet sich an Entwickler und Bastler aller Couleur.

Allerdings bietet die rund 60 Dollar teure Plattform etwas mehr Leistung als das aktuelle Raspberry-Modell. Es verfügt mit dem Rockchip RK3288 Prozessor auf ARM-Cortex-A17-Basis über einen leistungsfähigeren Prozessor und dank eines Mali-T764 über Support für 4K-Video. Neben Gigabit Ethernet liefert es außerdem ein 192 kHz/24-bit-Audio, 2 GByte RAM und eine Schnittstelle für microSD.

Tinker-Board (Bild: Farnell)
Das Asus Tinker Board ist mit einem ARM-RockChip ausgestattet. (Bild: Farnell)

Daneben liefert das Board 802.11b/g/n WiFi und Bluetooth 4.0. Neben vier USB-2.0-Ports und einem Micro-USB-Port für den Stromanschluss bietet es außerdem einen Port für 10/100/1000-Ethernet und einen HDMI-Output. Über den 40-Pin-Header können Anwender zusätzliche Erweiterungen anfügen. Bei den Abmessungen liegt das Tinker-Board ziemlich bei den des britischen Vorbilds.

Tinker Board
Die Stromversorgung des Mini-Computers kommt über ein Micro-USB-Anschluss mit 5V/ 2A. (Bild: Farnell)

Interessant ist auch, dass es von Asus bislang noch keine Informationen zu dem Board gibt. Der britische Versender Farnell bietet das Tinker Board an. Demnach unterstützt es Debian und Kodi. Vorteil des Raspberry Pi jedoch dürfte sein, dass es hier bereits deutlich mehr Literatur, Programme und Zubehör gibt als für die zahlreichen Konkurrenzprodukte.