Panasonic kündigt vierte Generation des 10,1-Zoll-Toughpads FZ-G1 an

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Die vierte Generation des Toughpad FZ-G1 kommt mit Intel-Skylake-CPU, verlängerter Akkulaufzeit, 802.11ac-WLAN und Windows 10 Pro (Bild: Panasonic).

Das Toughpad FZ-G1 mk4 kommt mit Intel-Skylake-Prozessor, auf 14 Stunden verlängerter Akkulaufzeit, Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac und Windows 10 Pro. Das Fully-Ruggedized-Tablet ist nach MIL-STD-810G sowie IP65 vor Sturzschäden, Staub und Wasser geschützt. Der Preis beträgt rund 2735 Euro.

Panasonic hat die vierte Generation seines 10,1 Zoll großen Toughpad FZ-G1 vorgestellt. Die verbesserte Neuauflage kommt im Vergleich zum Vorjahresmodell mit einem Intel-Prozessor der sechsten Core-i-Generation (Skylake), längerer Akkulaufzeit und erweiterten Kommunikationsoptionen. Als Betriebssystem dient neuerdings Windows 10 Pro.

Während im Anfang 2015 vorgestellten Toughpad FZ-G1 noch eine Broadwell-CPU zum Einsatz kam, nutzt der Nachfolger nun einen Skylake-Prozessor des Typs Core i5-6300U. Dessen zwei Kerne arbeiten mit einem Basistakt von 2,4 GHz und einem Turbotakt von bis zu 3 GHz. Der Chip unterstützt Hyperthreading und Intels vPro-Technik. Die integrierte GPU Intel HD Graphics 520 sorgt zudem für eine höhere Grafikperformance.

Der aktualisierte Intel-Chip wirkt sich nicht nur positiv auf die Leistung, sondern auch auf die Akkulaufzeit aus. Panasonic verspricht mit dem optional im Betrieb auswechselbaren 4200-mAh-Standardakku bis zu 14 Stunden Laufzeit, während die Vorgängergeneration maximal 13 Stunden durchhielt. In Kombination mit einem optionalen 9-Zellen-Zusatzakku lässt sich die Laufzeit weiterhin verdoppeln.

An neuen Kommunikationsoptionen bietet das überarbeitete Toughpad FZ-G1 Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac sowie Bluetooth 4.1. LTE ist optional verfügbar. Die weitere Schnittstellenausstattung umfasst einen HDMI-Ausgang, einen USB-3.0-Anschluss, eine Standard-Kopfhörerbuchse und einen Port-Replikator-Anschluss. Über einen flexibel konfigurierbaren Port lassen sich auch USB 2.0, Gigabit-Ethernet, eine serielle Schnittstelle, GPS und MicroSD-Karten nutzen.

Wie alle Geräte der Reihe erfüllt auch das jüngste Fully-Ruggedized-Modell den US-Militärstandard MIL-STD-810G und ist nach IP65 vor Staub und Wasser geschützt. Es soll Stürze aus bis zu 180 Zentimetern Höhe unbeschadet überstehen.

Die vierte Generation des Toughpad FZ-G1 kommt mit Intel-Skylake-CPU, verlängerter Akkulaufzeit, 802.11ac-WLAN und Windows 10 Pro (Bild: Panasonic).

Der 10,1 Zoll große, blendfreie IPS-Touchscreen löst 1920 mal 1200 Bildpunkte auf und erreicht laut Hersteller eine Helligkeit von 800 Candela pro Quadratmeter. Er lässt sich mit bis zu zehn Fingern gleichzeitig oder mit einem Digitizer bedienen. An Arbeitsspeicher sind 4 GByte DDR3L-RAM verbaut (auf 8 GByte erweiterbar). Betriebssystem, Anwendungen und Daten finden auf einer 128 GByte großen SATA-SSD Platz.

Dank einer frontseitigen 720p-Webcam mit Mikrofon lassen sich mit dem Toughpad FZ-G1 auch Videokonferenzen führen. Foto- und Videoaufnahmen sind mit einer 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite möglich. Für Sicherheit sollen ein Trusted Platform Module nach TCG 1.2, eine Passwortabfrage sowie eine Hardware-Sicherungsöse sorgen.

Dank der identischen Gehäusegröße und -form bleibt die 1,1 Kilogramm schwere Neuauflage des Tablets zu bereits angeschafftem Zubehör wie Fahrzeughalterungen, Standfüßen, Zusatzakkus, Ladegeräten und Netzteilen kompatibel. Als Einsatzgebiete nennt Panasonic Einzelhandel, Produktion, Logistik und Außendienst. Zielgruppe sind etwa Versorgungsbetriebe, Transportunternehmen, Sachverständige, Servicetechniker und Rettungskräfte.

Das Toughpad FZ-G1 mk4 wird ab Ende Juni erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 2735,81 Euro.