Mittelklasse-Smartphone Honor 5C vorgestellt

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Das Honor 5C gleicht zu weiten Teilen dem Honor 5X (Bild: Huawei).

Das 5,2-Zoll-Gerät kommt mit Full-HD-Display, 2 GByte RAM, 16 GByte erweiterbarem Speicher, LTE, Dual-SIM-Support und zwei Kameras mit 13 respektive 8 Megapixeln. Als CPU dient der bis zu 2 GHz schnelle Octa-Core-Chip Kirin 650 der Huawei-Tochter HiSilion. Der Preis beträgt knapp 200 Euro.

Mit dem Honor 5C hat die Huawei-Marke Honor hat ein weiteres Mittelklasse-Smartphone auf den Markt gebracht, das in vielen Bereichen dem etwas größeren Honor 5X gleicht. Der Preis des 5,2-Zoll-Geräts liegt mit 199,99 Euro 30 Euro unter dem des seit Anfang Februar angebotenen 5,5-Zoll-Modells.

Vom Honor 5X übernimmt das Honor 5C unter anderem das Gehäuse aus gebürstetem Aluminium (mit einem Rahmen aus Kunststoff) und das Full-HD-IPS-Display mit 1920 mal 1080 Pixeln. Dank der 0,3 Zoll kleineren Diagonale bietet es eine etwas höhere Pixeldichte von 424 zu 400 ppi. Als Prozessor kommt anders als im Honor 5X kein Qualcomm-Chip, sondern eine im FinFET-Verfahren gefertigte Achtkern-CPU mit 16 Nanometern Strukturbreite der Huawei-Tochter HiSilicon zum Einsatz. Das System-on-a-Chip Kirin 650 taktet mit bis zu 2,0 GHz und integriert die ARM-GPU Mali-T880MP2. Es arbeitet nach ARMs big.LITTLE-Prinzip, besteht also aus zwei Quad-Core-Prozessoren (je vier Cortex-A53-Kerne mit 2,0 GHz respektive 1,7 GHz Takt), von denen einer für leistungsintensive Anwendungen wie Spiele und der andere für weniger rechenintensive Aufgaben zuständig ist.

Das Honor 5C gleicht zu weiten Teilen dem Honor 5X (Bild: Huawei).

Der Arbeitsspeicher ist wie beim Honor 5X 2 GByte groß. Intern stehen 16 GByte Storage zur Verfügung, wovon 10,52 GByte frei verfügbar sind. Ein MicroSD-Karteneinschub erlaubt die Erweiterung der Kapazität um bis zu 128 GByte.

Für Foto- und Videoaufnahmen bringt das Honor 5C eine rückseitige 13-Megapixel-Kamera mit BSI-Sensor, f/2.0-Blende, Autofokus und LED-Blitz mit. Sie wird durch eine Frontkamera mit 8 Megapixeln, f/2.0-Blende und 77-Grad-Weitwinkellinse für Selbstporträts sowie Videotelefonie ergänzt. In diesem Punkt übertrifft das Honor 5C sogar das Honor 5X mit 5-Megapixel-Frontkamera.

Die Kommunikationsoptionen umfassen LTE Cat 6 (bis zu 300 MBit/s), UMTS mit HSPA (bis zu 42,5 MBit/s), WLAN nach IEEE 802.11b/g/n, Bluetooth 4.1 LE, NFC sowie GPS beziehungsweise Glonass. Auf den im Honor 5X verbauten Fingerabdrucksensor müssen Käufer des Honor 5C jedoch verzichten.

Der nicht austauschbare Akku hat unverändert eine Kapazität von 3000 mAh. In Kombination mit dem energieeffizienteren Prozessor und Huaweis Smart-Power-3.0-Software sollen Besitzer auch bei intensiver Nutzung auf eine Laufzeit von bis zu 1,34 Tage kommen. Geladen wird das Gerät über einen Micro-USB-2.0-Anschluss.

Dank zweier SIM-Kartenslots für Nano- und Micro-SIM lassen sich zwei Nano-SIM-Mobilfunkkarten gleichzeitig verwenden. Allerdings teilt sich die zweite Nano-SIM den Einschub mit der MicroSD-Karte. Nutzer müssen sich also zwischen den beiden Funktionen entscheiden.

Als Betriebssystem ist ab Werk das aktuelle Android 6.x Marshmallow vorinstalliert. Wie üblich erweitert Huawei das Google-OS um seine Benutzeroberfläche Emotion UI (EMUI), die beim Honor 5C in Version 4.1 vorliegt.

Das Honor 5C misst 14,7 mal 7,4 mal 0,83 Zentimeter und wiegt 156 Gramm. Es ist ab sofort im europäischen Onlineshop des Herstellers sowie bei Amazon, Conrad, Cyberport, Euronics, Media Markt und Saturn erhältlich. Käufer haben die Wahl zwischen den Farben Gold, Silber und Grau.

Übergizmo.de konnte sich das neue Mittelklasse-Smartphone bereits näher ansehen. Das Fazit seines Hands-on: Für seinen Preis von knapp 200 Euro bietet das Honor 5C eine sehr gute Ausstattung, welche die vieler ähnlich teuren Konkurrenten übertrifft.

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