Asus präsentiert dritte Generation des ZenBook

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ASUS ZenBook 3 UX390 (Bild: Asus)

Das ZenBook 3 integriert einen 12,5-Zoll-Screen mit Full-HD-Auflösung. Im Sommer soll es ab 999 Dollar verfügbar sein. Die Basisausführung wird von einer Core-i5-CPU angetrieben. Bei der Vorstellung positionierte Asus-Chef Shih das ZenBook explizit gegen das aktuelle MacBook.

Auf der Computex in Taipeh hat Asus das ZenBook 3 präsentiert. Firmen-Chef Jonney Shih positionierte das Gerät explizit als Alternative zu Apples MacBook. Das ZenBook 3 ist im Vergleich zu der vor Kurzem neu aufgelegten Apple-Ausgabe dünner, leichter und schneller.

ASUS-ZenBook-3_UX390 (Bild: Asus)
Die neue Generation des 12,5-Zoll-Notebooks Asus ZenBook ist unter anderem in goldenem Gehäuse erhältlich (Bild: Asus).

Im ZenBook kommen wahlweise Intels Core-i5- oder -i7-Prozessoren (6200U und 6500U) zum Einsatz. Asus setzt dabei auf eine aktive Kühlung auf Basis eines drei Millimeter dünnen Lüfters. Somit arbeitet das ZenBook 3 nicht vollständig geräuschlos.

Das ZenBook ist mit Windows 10 Pro oder Home in den Farben Blau, Gold und Grau erhältlich. In der Standardkonfiguration mit 4 GByte Arbeitsspeicher, Core-i5-CPU und 256 GByte Flash-Storage soll es ab Sommer für 999 Dollar verfügbar sein. Als Maximalausstattung lässt es sich mit einem Core i7, 1 TByte Flashspeicher und 16 GByte Arbeitsspeicher vom Typ LPDDR3 mit 2133 MHz bestücken. Was die höherwertig ausgestatteten Modelle kosten sollen, hat Asus bislang nicht mitgeteilt.

Die Auflösung des im ZenBook verbauten 12,5-Zoll-Screens beträgt 1920 mal 1080 Bildpunkte. Die technischen Daten des ZenBook verraten allerdings nichts über den verwendeten Paneltyp, sodass man davon ausgehen kann, dass kein IPS-Panel, sondern eher eine TN-Variante eingesetzt wird.

Asus_ZenBook_3_12_5_Zoll (Bild: Asus)
Das wahlweise mit Intels Core-i5- oder -Core-i7-CPUs ausgestattete ZenBook 3 ist außer in Gold auch in Blau und Grau erhältlich (Bild: Asus).

Das ZenBook 3 ist mit Flashspeicher auf der Grundlage von PCI-Express 3.0 x4 erhältlich. Ob es sich dabei auch um die effizientere Variante auf Basis von NVMe handelt, hat Asus bisher nicht kommuniziert. Die Einstiegsvariante des ZenBook soll allerdings nur mit SATA3-SSDs ausgeliefert werden.

Das ZenBook verfügt lediglich über eine USB-C-Schnittstelle vom Typ 3.1. Für den Anschluss von Peripheriegeräten bietet Asus jedoch eine Dockingstation an, die zahlreiche Anschlüsse einschließlich USB-C 3.1, USB 3.0, HDMI, VGA, RJ45 LAN und 3-in-1-Kartenleser offeriert. Das ZenBook besitzt darüber hinaus einen Fingerabdrucksensor.

Asus zufolge kommt das ZenBook mit dem integrierten 6-Zellen-Akku mit 40 Wattstunden bei einer durchschnittlichen Nutzung auf eine Laufzeit von 9 Stunden. Das aus einer Aluminium-Legierung gefertigte Asus-Notebook ist 11,9 Milliemter dick und wiegt 910 Gramm.

Der Gewichtsvorteil fällt allerdings gegenüber dem MacBook minimal aus. Dieses ist mit 920 Gramm lediglich 10 Gramm schwerer. Mit 13,1 Millimetern ist das Apple-Notebook außerdem nur unmerklich dicker.

Auffällig ist jedoch der Unterschied bei der Rechenleistung zwischen ZenBook und MacBook. Apple verwendet darin nämlich lediglich Core-m5- respektive -m7-Varianten. Die Core-i5- respektive Core-i7-Ausführungen des Asus-Geräts versprechen da schon erheblich mehr Performance. Dafür arbeitet das mit einer passiven Kühlung ausgestattete MacBook vollständig geräuschlos, was durch die aktive Kühlung im ZenBook 3 nicht der Fall ist.

[mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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