ZTE präsentiert Premium-Smartphone Axon 7 mit hochauflösendem Audio

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zte-axon7 (Bild: ZTE)

Das 5,5-Zoll-Modell integriert ein Unibody-Metallgehäuse sowie einen AMOLED-QHD-Screen. Zur weiteren Ausstattung zählen Qualcomms Spitzen-CPU Snapdragon 820, 4 GByte Arbeitsspeicher, 64 GByte erweiterbarer Storage, eine 20-Mepapixel-Kamera und Android 6.0.1.

In Peking hat der chinesische Anbieter ZTE sein neues Premium-Smartphone Axon 7 präsentiert. Das 5,5-Zoll-Modell mit Unibody-Metallgehäuse besitzt einen 2K-Bildschirm, Qualcomms jüngste Spitzen-CPU Snapdragon 820, 4 GByte Arbeitsspeicher sowie eine 20-Megapixel-Kamera. Überdies stellt ZTE insbesondere die Audiofunktionen heraus.

zte-axon7 (Bild: ZTE)
Wie der Vorgänger soll auch das ZTE Axon 7 für knapp 450 Dollar beziehungsweise Euro erhältlich sein (Bild: ZTE).

Der integrierte Audiochip AK4961 von AKM ist in der Lage, Sound in hochauflösender Qualität aufzuzeichnen und abzuspielen. Der verbaute Digital-Analog-Wandler ist 24-Bit-fähig und unterstützt Sample-Frequenzen von bis zu 96 kHz bei der Aufnahme respektive bis zu 384 kHz bei der Wiedergabe. Ähnlich wie beim HTC 10 erfolgt die Audioausgabe am Gerät über zwei vorderseitige Stereolautsprecher. Virtueller Raumklang wird aufgrund einer Dolby-Atmos- und Dolby-Digital-Plus-Zertifizierung ermöglicht.

Qualcomms 64-Bit-SoC Snapdragon 820 beinhaltet vier bis zu 2,2 GHz schnelle Rechenkerne sowie die Grafikeinheit Adreno 530. Für Betriebssystem, Anwendungen und Daten stehen 64 GByte interne Speicherkapazität bereit. Anhand einer MicroSD-Karte ist dieser um bis zu 128 GByte erweiterbar.

Der 13,97 Zentimeter große AMOLED-Screen von Sharp liefert eine QHD-Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten, was einer Pixeldichte von 534 ppi entspricht. Vor Bruch und Kratzern ist es durch eine Scheibe aus 2.5D-Gorilla-Glass mit abgerundeten Kanten geschützt. Im Vorgängermodell Axon kam bei gleicher Diagonale noch eine Full-HD-LCD-Anzeige zum Einsatz.

Ebenso verbessert hat ZTE die Kameraausstattung: Die Samsung-ISO-Cell-Hauptkamera mit lichtstarker f/1.8-Blende, Dual-LED-Blitz und optischem wie elektronischem Bildstabilisator löst nun 20 anstelle von 13 Megapixel auf. Sie wird noch durch eine 8-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonie und Selbstporträts ergänzt. Videoaufnahmen sind in einer Auflösung von bis zu 4K möglich. Ein Zeitlupenmodus ermöglicht Aufzeichnungen mit 240 fps bei 720p oder 300 fps bei 480p.

An Konnektivitätsoptionen sind LTE, Dual-Band-WLAN nach dem IEEE-Standard 802.11ac, Bluetooth 4.2 und NFC an Bord. Zu Navigationszwecken dient GPS. Dank Dual-SIM-Unterstützung können zwei Nano-SIM-Karten parallel eingesetzt werden. Die zweite SIM-Karte teilt sich den Einschub jedoch mit der MicroSD-Karte, sodass sich der Nutzer zwischen den Funktionen entscheiden muss.

Der nicht austauschbare 3140-mAh-Akku soll eine Laufzeit von 16 Stunden Gesprächsdauer und 15 Tagen Standby-Zeit ermöglichen. Mithilfe von Qualcomms Schnelladetechnik Quick Charge 3.0 kann er über den USB-Typ-C-Port nach Herstellerangaben in 30 Minuten auf 50 Prozent geladen werden. Ebenfalls an Bord ist ein Fingerabdrucksensor zum Entsperren des Smartphones und zum Autorisieren von Online-Bezahlungen. Als Betriebssystem kommt ab Werk Android 6.0.1 zum Einsatz.

Das Axon 7 ist 15,2 mal 7,5 mal 0,79 Zentimeter groß und 152 Gramm schwer. Angaben zu seiner Verfügbarkeit in Deutschland will ZTE erst zu einem späteren Zeitpunkt machen. Das neue Top-Modell wird aber mutmaßlich zu einem ähnlichen Preis wie der Vorgänger offeriert werden, der bei 450 Dollar beziehungsweise Euro lag.

Für knapp 650 Dollar ist auch eine Ausführung mit 6 GByte Arbeitsspeicher, 128 GByte internem Storage und druckempfindlichem Display vorgesehen. Ähnlich wie Apples im iPhone 6S verwendete Force-Touch-Technik ist Letzteres in der Lage, mehrere Druckstufen zu erkennen und so neue Bedienmöglichkeiten zu eröffnen.

Überdies hat ZTE ein Virtual-Reality-Headset nach Vorbild von Samsungs Gear VR angekündigt, in dem das Axon 7 als Display dienen soll. Langfristig will der Hersteller damit auch Googles kürzlich angekündigte mobile VR-Plattform Daydream unterstützen.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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