Start-up Big Apple Buddy beschafft Technik-Fans hierzulande nicht erhältliche Produkte

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Vor allem aktuelle und begehrte Technikprodukte sind zunächst oft nur in “ausgewählten Ländern” erhältlich. In der Regel zählt etwa die USA zu diesen Kandidaten. Big Apple Buddy will das oftmals aufwendige Prozedere beim Einkauf in den USA nun beträchtlich vereinfachen.

Wer sich derzeit für das just präsentierte Google Home, die GoPro Omni 360 oder das für Juni erwartete Microsoft Surface Book 2 interessiert, hat ein Problem: Zumindest im ersten Schritt der Markteinführung werden diese Produkte in Deutschland von ihren Anbietern auf den offiziellen Wegen nämlich nicht offeriert.

Big-Apple-Buddy (Grafik: Big Apple Buddy)
Big Apple Buddy übernimmt gegen eine Gebühr in den USA den Einkauf von Technikprodukten – und zwar nicht nur von Apple (Grafik: Big Apple Buddy)

Das Start-up Big Apple Buddy will diesem Problem entgegentreten und fokussiert sich in diesem Markt auf technikbegeisterte Kunden, die nicht sparen müssen und bereit sind, für etwas Service einen Aufpreis zu zahlen. Hierzu bietet das bereits mit dem Namen auf den Firmensitz anspielen Unternehmen zum einen einen persönlich erreichbaren Service an. Zum anderen unterscheidet sich das New Yorker Start-up von ähnlich gelagerten Firmen dadurch, dass nicht die vom Wechselkurs beeinflusste Möglichkeit des unter Umständen günstigeren Einkaufs im Fokus steht, sondern dass es ganz klar das Ziel ist, anderweitig nicht lieferbare Technikprodukte zu organisieren.

Darüber hinaus fungiert Big Apple Buddy nicht bloß als virtueller Mittelsmann oder Umverpacker, sondern kümmert sich auch um die Beschaffung. Zunächst muss man sich als europäischer Nutzer dazu aber zuerst ein Angebot für das gewünschte Produkt einholen. Sofern Preis und Konditionen zusagen, gibt man als erstes die Bestellung auf. Big Apple Buddy kauft das Produkt dann im Auftrag des Anwenders, verpackt es neu, um die Versandkosten so niedrig wie möglich zu halten, kümmert sich um die Versand- und Zoll-Unterlagen und stellt es dann nach eigenen Angaben innerhalb von höchstens vier Tagen zu.

Der Service kostet jedoch eine Gebühr von 50 Dollar. Dafür sagt das Start-up aber unter anderem Antworten auf potenziell auftretende Fragen binnen 24 Stunden sowie die Auftragsverfolgung mittels einer Tracking-Nummer und einen persönlichen Service zu. Überdies verspricht der Dienst, beim Einkauf den günstigsten Preis herauszusuchen, sodass sein Teil der Gebühr womöglich schon dadurch wieder eingespart werden kann. Nicht zuletzt verspricht er Unterstützung bei eventuell erforderlichen Rücksendungen sowie beim Umtausch.

[mit Material von Peter Marwan, silicon.de]

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