Metall-Smartphone Honor 7 ist ab Mai in der Premium-Ausführung erhältlich

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Von der seit August erhältlichen Standardversion unterscheidet sie sich durch die doppelte Speicherkapazität von 32 GByte sowie das im Lieferumfang enthaltene Schnellladegerät. Zudem steht das Honor 7 Premium auch in der Farbvariante Gold bereit. Ab 2. Mai ist es bei Media Markt für 349 Euro erhältlich.

Die Huawei-Marke Honor hat eine Premium-Variante ihres seit August 2015 erhältlichen Metall-Smartphones Honor 7 angekündigt. Mit 32 GByte integriert das Gerät doppelt so viel internen Speicher und wird zusätzlich zu der Farbvariante Grau noch in Gold angeboten. Überdies wird im Gegensatz zum Honor 7 ein Schnellladegerät mitgeliefert. Alle weiteren technischen Komponenten sind zur Standardausführung identisch.

Ebenso entspricht die unverbindliche Preisempfehlung von 349 Euro für die Premium-Version dem Einführungspreis des Honor 7. Online ist letzteres mittlerweile für knapp 300 Euro erhältlich. Interessenten sollten sich deshalb gut überlegen, ob ihnen das Schnellladegerät und die weiteren 16 GByte Speicher den Aufpreis von 50 Euro wert sind, vor allem da sich die Kapazität mittels MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitern lässt. Hierzulande wird das Honor 7 Premium ab 2. Mai exklusiv bei Media Markt verfügbar sein.

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Das auch in Gold verfügbare Honor 7 Premium integriert 32 GByte Speicher und kommt mit Schnellladegerät (Bild: Huawei/Honor).

Das 5,2-Zoll-Gerät mit Metallgehäuse und Achtkern-CPU ist Dual-SIM-tauglich und erlaubt so den gleichzeitigen Betrieb zweier Nano-SIM-Karten. die zweite SIM-Karte teilt sich jedoch den Einschub mit der MicroSD-Karte, sodass Nutzer entscheiden müssen, welche Funktion ihnen wichtiger ist.

Das Honor 7 Premium positioniert sich zwischen dem 5-Zoll-Smartphone Honor 6 und dem 5,5-Zoll-Modell Honor 6 Plus. Sein LC-Display löst 1920 mal 1080 Pixel (Full-HD) auf. Genau wie bei den anderen Vertretern der Honor-Reihe kommt ein Octa-Core-Prozessor der Huawei-Tochter HiSilicon zum Einsatz. Das System-on-a-Chip Kirin 935 bietet einen Takt von 2,2 GHz und integriert die ARM-Grafikeinheit Mali-T628 MP4. Es arbeitet nach ARMs big.LITTLE-Prinzip, setzt sich also aus zwei Vierkern-CPUs zusammen (je vier Cortex-A53-Kerne mit 2,2 GHz beziehungsweise 1,5 GHz Takt), von denen einer für leistungsintensive Anwendungen wie Spiele und der andere für weniger rechenintensive Aufgaben verantwortlich ist. Der Arbeitsspeicher bemisst sich unverändert auf 3 GByte.

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Die rückseitige Kamera mit Sonys Exmor-RS-Bildsensor IMX230 bietet eine Auflösung von 20 Megapixeln und verfügt über ein durch Saphirglas geschütztes 6-Linsen-Objektiv mit f/2.0-Blende und Zweifarbenblitz. Die Frontkamera für Selfies und Videotelefonie löst 8 Megapixel auf und integriert eine f/2.4-Blende. Unterhalb der Hauptkamera findet sich ein Fingerabdrucksensor, mit dem der Anwender das Smartphone entsperren und sich bei Apps und Bezahldiensten identifizieren kann.

Dual-Band-WLAN nach dem Standard 802.11ac, Bluetooth 4.1, NFC, GPS und LTE sind als Konnektivitätsoptionen an Bord. Der Akku besitzt eine Kapazität von 3100 mAh. Mithilfe des mitgelieferten Schnellladegeräts soll er sich in einer halben Stunde zur Hälfte und in knapp 1,5 Stunden voll laden lassen. Die Laufzeit spezifiziert der Anbieter auf bis zu 500 Gesprächsminuten und maximal 350 Stunden Standby.

Das Honor 7 Premium ist 14,3 mal 7,2 mal 0,85 Zentimeter groß und 157 Gramm schwer. Damit fällt es etwas dicker aus als das Honor 6 (6,5 Millimeter) und Honor 6 Plus (7,5 Millimeter). Als Betriebssystem ist werkseitig Android 5.1 Lollipop installiert, das Huawei um seine Oberfläche EMUI 3.1 erweitert. Ein Update auf Android 6.0 mit EMUI 4.0 steht zumindest schon für das Standardmodell bereit.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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