Trust bringt günstige 3D-Virtual-Reality-Brille für Smartphones

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Trust Exos (Bild: Trust)

Mit der Trust Exos sollen sich über 100 Virtual-Reality-Spiele spielen lassen. Außerdem können damit 3D- und 360-Grad-Videos angesehen werden. Auch Augmented-Reality-Funktionen lassen sich nutzen. Smartphones mit einer Diagonalen bis 6 Zoll lassen sich in die Brille einlegen.

Der für Zubehör bekannte Anbieter Trust hat eine 3D-Virtual-Reality-Brille für Smartphones auf den Markt gebracht, die ab sofort zum Preis von rund 50 Euro (UVP) im Trust-Onlineshop erhältlich ist.

Mit der Trust Exos lassen sich laut Anbieter mehr als 100 Virtual-Reality-Spiele spielen, welche auch schon im Google Play Store sowie im Apple App Store zum Download bereitstehen. Auf diese Weise spiele der Anwender nicht nur ein Spiel, sondern werde ein Teil davon, indem er in die Rolle der Spielfigur schlüpfe. Daneben sei es möglich, beispielsweise einen virtuellen Ausflug ins Weltall zu unternehmen, virtuell Städte wie Tokio zu erkunden oder einen Fallschirmsprung zu wagen. Zudem können damit 3D- und 360-Grad-Panorama-Videos auf Youtube oder anderen Videodiensten aufgerufen und wiedergegeben werden.

Trust Exos (Bild: Trust)
Die 3D-Virtual-Reality-Brille Trust ist ab sofort für rund 50 Euro erhältlich. In sie lassen sich Smartphones mit einer Größe von bis zu 6 Zoll einlegen (Bild: Trust).

Um solche Anwendungen realisieren zu können, muss der Nutzer lediglich sein Smartphone in die 3D-Virtual-Reality-Brille einlegen. Hierbei wird vorausgesetzt, dass das Gerät eine Größe von 8 mal 15 Zentimetern respektive eine Displaydiagonale von 6 Zoll nicht überschreitet.

Die Trust Exos enthält zudem Öffnungen für sämtliche Kabel, die an das Smartphone des Anwenders angeschlossen werden. Dadurch ließen sich etwa Kopfhörer, Ladekabel oder ein USB-Datenkabel während der Verwendung der Virtual-Reality-Brille nutzen. Zur Ausstattung der Trust Exos zählen auch eine weiche Gummipolsterung sowie drei einstellbare Kopfbänder beziehungsweise -bügel, welche für bestmöglichen Sitz und Komfort sorgen sollen.

Mithilfe eines Einstellrades auf der Oberseite soll sich überdies der Abstand der beiden Linsen an die Pupillendistanz (PD) des Nutzers anpassen lassen. Ergänzt wird dies durch ein Einstellrad an der Seite der Brille, mit dem die Sichtweite reguliert werden kann. All das soll Sorge dafür tragen, dass die Trust Exos präzise auf die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten ist.

Trust Exos (Bild: Trust)
In die Trust Exos lassen sich Smartphones mit einer Größe von bis zu 6 Zoll einlegen (Bild: Trust).

Außer Virtual-Reality-Spielen und -Videos unterstützt die Brille nach Angaben des Anbieters auch Augmented-Reality-Funktionen. Hierzu müssen Nutzer lediglich die Kameraklappe auf der Vorderseite der Brille öffnen und eine Augmented-Reality-App starten. Im Anschluss können sie dann Anwendungen der Erweiterten Realität, etwa in Katalogen, Broschüren und Museen, aber auch an anderen Orten, nutzen.

Das Interesse an virtueller Realität ist bei Verbrauchern und Technikfirmen gleichermaßen groß. Apple sicherte sich zum Beispiel zu Beginn des Jahres die Dienste von Doug Bowman, der als Fachmann für Virtual Reality und auch Augmented Reality gilt. Facebook-CEO Mark Zuckerberg betonte Anfang November 2015 zudem erneut, dass Virtual Reality nicht nur für Computerspiele geeignet sei, sondern auch als Messaging- und Computing-Plattform.

Google unterhält seit Mitte Januar einen eigenen Geschäftsbereich für Virtual Reality. Mit dessen Leitung beauftragte es Clay Bavour, der laut seinem Twitter-Profil die neugeschaffene Position des Vice President Virtual Reality bekleidet. Der Manager verantwortet bereits seit der Vorstellung auf der I/O-Konferenz 2014 die Papp-VR-Brille Cardboard.

Außerdem gab es im Februar Gerüchte, laut denen Google ein autark arbeitendes Virtual-Reality-Headset entwickelt. Dieses soll mit eigenem Display, einem Prozessor sowie Kameras ausgestattet sein und Nachfolger von Cardboard werden.

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