5,5-Zoll-Smartphone Oppo F1 Plus kommt mit 16-Megapixel-Frontkamera

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Abgesehen von der etwas leistungsschwächeren Helio-P10-CPU ist das ab Mai für 389 Euro erhältliche Gerät prinzipiell baugleich mit dem kürzlich gezeigten Oppo R9. Die Ausstattung umfasst eine Full-HD-AMOLED-Anzeige, 4 GByte RAM, 64 GByte internen Speicher, LTE, Dual-SIM.

Mit dem F1 Plus hat Oppo eine zweite Variante seiner “Selfie-Smartphone”-Reihe F präsentiert. Im Vergleich zu der im Januar vorgestellten 5-Zoll-Ausgabe F1 mit einer vorderseitigen 8-Megapixel-Kamera liefert das 5,5-Zoll-Gerät sogar eine Fotoauflösung von 16 Megapixeln für das Anfertigen von Selbstporträts. Die Frontkamera löst genau wie beim kürzlich gezeigten Oppo R9 somit höher auf als die rückseitige Hauptkamera mit integriertem 13-Megapixel-Bildsensor. Im Allgemeinen entspricht die Ausstattung des F1 Plus aber der des R9.

Die vorderseitige “Hi-light Camera” soll auch unter schlechten Lichtbedingungen scharfe Aufnahmen möglich machen. Dafür sorgen laut Hersteller Samsungs Isocell-Technik, eine lichtstarke f/2.0-Blende, ein Bildschirmblitz und der weiterentwickelte Bildverarbeitungsalgorithmus Beautify 4.0. Neu ist auch ein Panoramamodus für Selfies, in dem das Smartphone drei Einzelbilder zu einem 120-Grad-Foto zusammensetzt.

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Bis auf den Prozessor ist das Oppo F1 Plus baugleich mit dem Oppo R9 (Bild: Oppo).

Der 5,5 Zoll große AMOLED-Screen des Oppo F1 Plus löst 1920 mal 1080 Pixel auf. Er wird von einer Scheibe aus Gorilla Glass 4 vor Kratzern geschützt. Wie beim prinzipiell baugleichen R9 sind die seitlichen Bildschirmränder lediglich 1,66 Millimeter dick. Auch das Metallgehäuse fällt mit 6,6 Millimetern sehr dünn aus.

Das hat aber keinen negativen Einfluss auf die Akkukapazität, die 2850 mAh beträgt und eine Laufzeit von rund 14 Stunden ermöglichen soll. Dank der hauseigenen Schnellladetechnik VOOC Flash Charge lässt sich das Smartphone zügig mit 25 Watt laden. Qualcomms Quick Charge 3.0 erlaubt im Vergleich dazu nur 15 Watt. So sollen fünf Minuten Ladezeit ausreichen, um zwei Stunden lang telefonieren zu können.

Wie das R9 wird das F1 Plus von einer MediaTek-CPU mit acht 64-Bit-Kernen angetrieben. Allerdings verbaut Oppo in dem Selfie-Smartphone nicht das Modell Helio X10 (MT6795), sondern das vorwiegend hinsichtlich der GPU-Leistung etwas schwächere Helio P10 (MT6755), das jedoch ebenfalls mit 2 GHz taktet. Ihm stehen 4 GByte RAM und 64 GByte interner Speicher zur Seite.

An Kommunikationsoptionen werden LTE, UMTS samt HSPA+, Dual-Band-WLAN nach dem Standard 802.11n, Bluetooth 4.0 und GPS unterstützt. Auf NFC müssen Käufer verzichten. Ein USB-OTG-Port erlaubt den direkten Zugriff auf USB-Medien. Darüber hinaus bietet das Oppo F1 Plus Dual-SIM-Unterstützung für den gleichzeitigen Betrieb zweier Nano-SIM-Karten. In den Hybrid-Slot passt alternativ auch eine SIM- und eine MicroSD-Karte, die zur Erweiterung der Speicherkapazität um maximal 128 GByte genutzt werden kann.

Ein Fingerabdrucksensor ist in den Homebutton integriert. Als Betriebssystem kommt das hinsichtlich kürzerer Boot- und App-Ladezeiten optimierte ColorOS zum Einsatz, das aber auch in der aktualisierten Version 3.0 noch immer auf Android 5.1 Lollipop beruht.

Das F1 Plus misst 15,2 mal 7,4 mal 0,66 Zentimeter und wiegt 145 Gramm. Es kann ab Mai in den Gehäusefarben Gold und Roségold über Oppos europäischen Onlineshop bestellt werden. Der Preis soll 389 Euro betragen. Im Lieferumfang enthalten sind ein Micro-USB-Kabel, ein Ladegerät, Ohrhörer und eine Hülle.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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