Avira stellt VPN-Dienst für Windows und Android vor

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avira-phantom-vpn-android (Bild: Avira)

Avira Phantom VPN erstellt einen chiffrierten Tunnel zwischen Endgerät und Ziel, um das Abfangen von Daten zu unterbinden. Anwender können auch ihre eigene IP-Adresse und somit ihren Standort verbergen. Das Tool ist sowohl gratis als auch als kostenpflichtige Pro-Version verfügbar.

Der Sicherheitsanbieter Avira offeriert mit Avira Phantom VPN ab sofort einen VPN-Dienst für Android und Windows. Nutzer sollen damit sicher und anonym ins Internet gehen können – und zwar auch dann, wenn sie einen öffentlichen WLAN-Hotspot verwenden.

Avira (Bild: Avira)

Die Software baut einen Tunnel mit einer durchgängigen Verschlüsselung zwischen dem Endgerät und den VPN-Servern von Avira auf, von dort wird der Datenverkehr dann in das Internet übergeben. Diese Vorgehensweise soll verhindern, dass Dritte unbefugt Daten mitlesen.

Durch den Einsatz des Virtuellen Privaten Netzwerks (VPN) sind Anwender zudem in der Lage, ihre eigene IP-Adresse zu verbergen, wenn sie ihren Standort nicht offenbaren und sich zudem vor Tracking durch Dritte schützen wollen. Dabei haben sie die Möglichkeit, zwischen IP-Adressen aus unterschiedlichen Ländern auszuwählen.

Avira zufolge lassen sich so beispielsweise Streaming-Dienste in Anspruch nehmen, die normalerweise am eigenen Standort nicht verfügbar sind. Allerdings wehren sich Streaming-Anbieter verstärkt gegen solche Versuche, ihre Geoblockaden zu umgehen. So hat Netflix Ende Februar offenbar damit begonnen, den VPN-Zugriff aus Deutschland zu sperren. Dadurch können Nutzer nicht mehr problemlos auf das US-Angebot zugreifen. Auch Hulu blockiert bereits seit April 2014 von VPN-Dienstleistern verwendete IP-Adressen, um ausländische Zuschauer fernzuhalten.

Avira Phantom VPN ist in zwei Ausführungen erhältlich. Mit der kostenlosen Basisversion können ohne Registrierung pro Gerät 500 MByte im Monat durch den VPN-Tunnel übertragen werden. Wer sich auf der Avira-Website registriert, erhält das doppelte Volumen. Die kostenpflichtige Pro-Version kommt ohne Volumenbeschränkung sowie mit Premiumsupport. Eine Einjahreslizenz für einen Anwender kostet 59,95 Euro, also rund 5 Euro pro Monat.

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Avira Phantom VPN (Bild: Avira)

Avira verspricht für seinen VPN-Dienst eine schnelle Ausführung im Hintergrund und parallele Verbindungen mit unbegrenzt vielen Geräten. Zudem protokolliere es nicht, welche Websites der Anwender besucht. Als Mindestvoraussetzung nennt es Windows 7 oder höher beziehungsweise Android ab Version 4.0.3. Als technische Basis dient OpenVPN. Eine Variante für iOS, die auf IPsec aufsetzt, sei in Planung.

Ähnliche VPN-Dienste haben etwa auch Avast oder G Data im Programm. Letzteres bietet seine im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellte Lösung als kostenpflichtige Zusatzoption für die Android-Software G Data Mobile Internet Security für 2,99 Euro im Monat oder 29,99 Euro im Jahr an. Avast SecureLine ist hingegen als kostenlose 7-Tage-Testversion für PC, Mac, Android und iOS verfügbar. Eine Einjahreslizenz kostet derzeit 59,99 Euro.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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