Telekom führt neue Funktionen für Telefon- und Webkonferenzen ein

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Telefon- und Webkonferenzen bei der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom).

Sie stehen in den für Firmen gedachten Flatrate-Angeboten zur Verfügung. Mit “Mich anrufen” werden Organisator und Teilnehmer einer Konferenz auf Wunsch vom System automatisch eingewählt. Zudem lassen sich neue Teilnehmer nun ohne Unterbrechung der Konferenz hinzufügen.

Die Deutsche Telekom hat das Flatrate-Angebot für Telefon- und Webkonferenzen ergänzt. Interessenten können es im Rahmen eines Aktionsangebots zudem – wieder einmal – einen Monat lang kostenlos ausprobieren. Bei Buchung bis 15. Mai 2016 erhalten sie zudem das Bluetooth-Headset “Voyager Legenc UC” von Plantronics im Wert von 149 Euro als Dreingabe.

Eine Neuerung ist die Funktion “Mich anrufen”. Damit können sich Organisator und Teilnehmer einer Telefonkonferenz ab sofort vom Konferenzsystem anrufen und einwählen lassen. Sie müssen nur auf einen Weblink klicken, den sie im Vorfeld der Konferenz mit der E-Mail-Einladung erhalten. Ein neues Microsoft-Outlook-Plug-in soll darüber hinaus die Planung sowie den Start neuer Konferenzen vereinfachen.

Außerdem hat der Gastgeber die Möglichkeit, die Nummern der Teilnehmer im System zu hinterlegen und sie zu einem von ihm festgelegten Zeitpunkt automatisch einwählen zu lassen. Während einer laufenden Konferenz ist es nun zudem möglich, über ein vorgesehenes Feld in der Steuerungsoberfläche weitere Teilnehmer in das Gespräch zu holen. Dazu muss die Konferenz nicht unterbrochen werden.

Zum gleichen Monatspreis erhalten Kunden der Flatrate-Tarife für Telefon- und Webkonferenzen nun einen größeren Leistungsumfang (Grafik: Deutsche Telekom).
Zum gleichen Monatspreis erhalten Kunden der Flatrate-Tarife für Telefon- und Webkonferenzen nun einen größeren Leistungsumfang (Grafik: Deutsche Telekom).

Mit den Flatrate-Tarifen ist die dauerhafte Nutzung eines Konferenzraums mit bis zu fünf, 15 oder 50 Teilnehmern für nationale Gespräche zum Festpreis möglich. Für die Kombination aus Telefon- und Webkonferenzen zahlen Kunden wie bisher bereits mindestens 59,95 Euro netto pro Monat. Ausschließlich für Webkonferenzen beträgt der monatliche Einstiegspreis unverändert 19,95 Euro netto. Bei 15 respektive 50 Teilnehmern liegen die Monatspreise bei 99,95 Euro beziehungsweise 119,95 Euro im Kombitarif und 29,95 Euro respektive 34,95 Euro für Webkonferenzen ohne Telefonfunktion. Jeder weitere Teilnehmer kostet dann unabhängig von der Konferenzdauer 2,99 Euro beziehungsweise 1,99 Euro.

Die Flatrate-Tarife lassen sich über das Buchungsportal anlegen. Dabei sind beliebig viele neue Konferenzräume für den einmaligen oder mehrmaligen Gebrauch, mit jeweils eigenen Zugangscodes und einer passend für jeden Teilnehmerkreis getroffenen Vorauswahl der Einwahloptionen durch den Gastgeber möglich. Organisatoren erhalten darüber auch Zugang zu Teilnehmerübersichten der Konferenzen und können Konferenzaufzeichnungen herunterladen. Die müssen allerdings vorher beauftragt werden, sonst wird nicht mitgeschnitten.

Die Basistarife lassen sich mit der “Auslandsoption Europa” für 19,95 Euro sowie der “Auslandsoption Welt” für 39,95 Euro im Monat ergänzen. Das Festpreispaket lohnt sich der Telekom zufolge bereits ab zwei Konferenzstunden mit fünf Teilnehmern pro Monat. Tatsächlich zahlen Firmen, die Web- und Telefonkonferenzen mit Gruppen bis maximal fünf Teilnehmer) durchführen, bei dem ebenfalls bei der Telekom erhältlichen nutzungsabhängigen Tarif rund 3 Euro mehr (63 statt 59,95 Euro). Außerdem, so argumentiert die Telekom, könne kann die ständige, bereits abgegoltene Verfügbarkeit einer virtuellen Konferenzmöglichkeit die Hemmschwelle senken, solche Angebote zu nutzen. Das spare dann eventuell noch einmal das eine oder andere Treffen ein oder helfe, dass Teamaufgaben schneller erledigt werden.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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