D-Link stellt Access Point DWL-6610AP mit 802.11ac vor

Netzwerke
DWL-6610AP (Bild: D-Link)

Der DWL-6610AP kann entweder eigenständig oder über einen zentralen Controller betrieben werden. Im sogenannten Cluster-Modus lassen sich zudem sieben der WLAN-Access-Points zusammenschalten. Sie konfigurieren sich dann selbst und erleichtern so die Versorgung von kleinen und mittelgroßen Gebäuden.

D-Link baut sein Angebot an Produkten zur drahtlosen Vernetzung in KMU um den Access Point DWL-6610AP aus. Er verfügt über zwei Funkmodule und arbeitet somit sowohl im 2,4-GHz-Band nach dem Standard 802.11 b/g/n mit bis zu 300 MBit/s als auch im 5-GHz-Band nach dem Standard 802.11ac, mit dem er bis zu 867 MBit/s übertragen kann. Zur Verbesserung des Datendurchsatzes unterstützt die Neuvorstellung wie inzwischen in diesem Bereich üblich Beam Forming. Der aggregierten, theoretischen Datenübertragungsrate von 1200 MBit/s im WLAN trägt der DWL-6610AP mit einem Gigabit-Ethernet-Port zur Netzwerkanbindung Rechnung. Angaben zum Preis des Acces Points macht D-Link nicht, online wird er aber bereits für rund 137 Euro angeboten.

DWL-6610AP (Bild: D-Link)

Der Access Point lässt sich zum einen im Standalone-Modus nutzen. Er kann dann über den Browser konfiguriert und verwaltet werden. In größeren Umgebungen wird er wie dort gewohnt über einen Controller gesteuert. D-Link empfiehlt hier zum Beispiel das hauseigene Modell D-Link DWC-2000 worüber Konfigurationsdaten, Firmware-Updates und Reports zentral definiert und abgerufen werden.

Neu ist ein eine Cluster-Modus genannte Möglichkeit, mit der sich bis zu acht DWL-6610AP ohne Controller einsetzen lassen. Im Cluster-Modus wird die Konfiguration eines Geräts mit bis zu sieben weiteren, baugleichen Geräten synchronisiert. Sie arbeiten anschließend wie ein virtueller Access Point. Aktuelle Client-Verteilung, Routing-Informationen und Zugangsdaten kennen immer alle acht Access Points. D-Link empfiehlt das insbesondere für kleine Unternehmen, die mehrere aber eben nicht mehr als acht Zugangspunkte benötigen. Die Mitbewerber kommen aktuell mit ähnlichen Konzepten auf den Markt. Bei Netgear heißt es beispielsweise Ensemble-Modus und erlaubt die Verwaltung von bis zu zehn Access Points.

Für die bestmögliche Aufteilung der Frequenzbänder nutzt der DWL-6610AP das sogenannte “Band Steering”. Damit werden Clients, die im 5-GHz-Band funken können, aus dem langsameren und üblicherweise intensiver genutzten 2,4 GHz-Band ausgesperrt. Der Access Point unterstützt zudem 802.1p Quality of Service (QoS), womit sich Datenpaketen – etwa für VoIP oder DSCP – priorisieren lassen und optimiert Streams – etwa von IP-Überwachungskameras – mittels Wi-Fi Multimedia (WMM).

Kommen mehrere der neuen Access Points zum Einsatz, greift ein Load-Sharing für Client-Verbindungen: Sind bereits viele Clients mit dem DWL-6610AP verbunden, weist er neue Verbindungsanfragen ab und gibt sie stattdessen an die nächstgelegenen Access Points weiter.

Der DWL-6610AP ist in einem an Wand oder Decke montierbaren, weitgehend unauffälligen Gehäuse verbaut. Die Stromversorgung ist auch über 802.3at PoE+ möglich. Für die Neuvorstellung ist der Service D-Link Assist verfügbar. Er umfasst rund um die Uhr Zugriff auf schnellen Austauschservice. Je nach Anforderung wird der Service in drei Stufen angeboten. Im besten Fall liegt die Reaktionszeit bei vier Stunden.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen