14-Zoll-Notebook Akoya S4220 für 349 Euro bei Aldi Nord

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Medion Akoya S4220 (Bild: Medion)

Der Medion-Rechner kommt zum 31. März bei den Discounter in die Filialen. Er arbeitet mit dem Intel-Pentium-Prozessor N3700 mit maximal 2,4 GHz. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home vorinstalliert. Mit 2 GByte fällt der Arbeitsspeicher allerdings sehr schwach aus.

Aldi Nord bietet ab 31. März mit dem Medion Akoya S4220 (MD 99820) ein 14 Zoll großes Windows-10-Notebookmfür 349 Euro an. Im Angebot enthalten ist zudem ein Jahresabo von Office 365 Personal. Dessen Wert gibt Aldi mit 69 Euro an. Es wird aber von anderen Anbieter beim Kauf neuer Rechner deutlich günstiger – teilweise für gut die Hälfte dieses Preises – mit angeboten.

Update: Aufgrund eines Tippfehlers wurde der Preis kurzzeitig mit 399 Euro angegeben. Das ist nicht korrekt. Der Rechner kostet bei Aldi Nord 349 Euro.

Der Medion-Rechner wird von Intels Vierkernprozessor Pentium N3700 angetrieben. Der arbeitet mit einem Basistakt von 1,6 GHz und erreicht eine Burst-Frequenz von 2,4 GHz. Außerdem ist Intels HD-Grafik verbaut. Der Prozessor kann grundsätzlich auf bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher zugreifen. Allerdings liefert Medion ab Werk nur 2 GByte mit aus.

Das ist aus Sicht des Herstellers nachvollziehbar, der für den Preis irgendwo Abstriche machen muss, allerdings ist dennoch nicht mehr zeitgemäß. Diese Ausstattung passt eher zu dem mit dem Dual-Core-Prozessor Intel Pentium N3540 ausgerüsteten Medion Akoya E4213 (MD 99356), das online aber schon für knapp über 250 Euro erhältlich ist.

Immerhin lassen sich Medion-Notebooks in der Regel durch einen zweiten Speichereinschub aufrüsten. Das dürfte auch beim Akoya S4220 möglich sein. In dem Fall wäre mindestens ein zweiter Speicherriegel erforderlich, um wenigstens auf 4 GByte RAM zu kommen. Besser noch wäre der Austausch des vorhanden und der Einbau von zweimal 4 GByte RAM.

Zumindest die von Aldi auf der Website versprochene “PC-Performance der Spitzenklasse” darf man beim Akoya S4220 ab Werk nicht wirklich erwarten. Wer lediglich einfache Büroarbeiten damit erledigen will, in überschaubarem Umfang surft, wenig anspruchsvolle und möglicherweis etwas ältere Spiele nutzt oder sich einen Film auf dem Rechner anschauen will, kann damit allerdings trotzdem zurechtkommen. Die intergrierte Intel-Grafik unterstützt immerhin DirectX 11.2 und sogar Videos mit 4K/H.265.

An Schnittstellen finden sich beim Akoya S4220 neben WLAN (802.11n) und HDMI, über das sich auch ein externer Monitor anschließen lässt, einmal USB 3.0 sowie zweimal USB 2.0, ein Audio-Kombo-Anschluss sowie ein Multikartenleser (Bild: Medion).
An Schnittstellen finden sich beim Akoya S4220 neben WLAN (802.11n) und HDMI, über das sich auch ein externer Monitor anschließen lässt, einmal USB 3.0 sowie zweimal USB 2.0, ein Audio-Kombo-Anschluss sowie ein Multikartenleser (Bild: Medion).

Das Notebook-Display bietet eine Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten (Full-HD). Außerdem sind zwei Dolby Audio zertifiziert High-Definition-Audio-Lautsprecher verbaut. An Schnittstellen finden sichneben HDMI, über das sich auch ein externer Monitor anschließen lässt, einmal USB 3.0 sowie zweimal USB 2.0, ein Audio-Kombo-Anschluss sowie ein Multikartenleser. Außerdem gehören eine im Displayrahmen verbaute HD-Webcam samt Mikrofon und ein Zwei-Zellen-Lithium-Polymer-Akku mit 35,5 Wh zur Ausstattung. Die Akkulaufzeit gibt Aldi mit bis zu 5 Stunden an.

Beim WLAN müssen sich Käufer des 34,1 mal 23,5 Zentimeter großen, 2,1 Zentimeter dicken und 1,6 Kilogramm schweren Notebooks zwar ebenfalls mit dem älteren Standard 802.11n zufrieden geben, für die meisten Anwendungen dürfte der aber ausreichen – zumal in vielen Haushalten die WLAN-Router den neueren Standard 802.11ac ohnehin noch nicht unterstützen.

Wesentlicher Schwachpunkt beim  Akoya S4220 (hier im Bild) ist die magere Ausstatung mit Arbeitsspeicher.  Wer nicht mehr als 400 Euro ausgeben will, sollte lieber Abstriche bei anderen Merkmalen machen - und kann etwa zum ansonsten sehr ähnlichen Medion Akoya S4219 greifen, das aktuell bereits für 379 Euro angeboten wird (Bild: Medion).
Wesentlicher Schwachpunkt beim Akoya S4220 (hier im Bild) ist die magere Ausstattung mit Arbeitsspeicher. er nicht mehr als 400 Euro ausgeben will, sollte lieber Abstriche bei anderen Merkmalen machen und kann etwa zum ansonsten sehr ähnlichen Medion Akoya S4219 greifen, das aktuell bereits für 379 Euro angeboten wird (Bild: Medion).

Ebenfalls mit dem Pentium N3700 bieten andere Händlern – aktuelle Cyberport und Computeruniverse – derzeit das Medion Akoya S4219 für 449 Euro an. Bei Notebooksbilliger.de ist es sogar für 379 Euro im Angebot und damit nur unwesentlich teurer als die aktuelle Aldi-Offerte. Nicht enthalten ist bei allen dreien allerdings das Jahresabo für Office 365.

Für den Aufpreis erhalten Käufer immerhin 4 GByte Arbeitsspeicher (aufrüstbar über den freien Slot auf 8 GByte) und Unterstützung für den neueren, schnelleren WLAN-Standard 802.11ac. Außerdem kommt dieser Rechner mit einem matten Display, was beim Arbeiten und Surfen auf Dauer für die Augen angenehmer ist und wodurch Lichtreflexionen weniger stören.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist der verbaute Massenspeicher: Der ist beim Akoya S4219 nur 128 GByte groß, dafür handelt es sich um eine SSD. Wer also wenig Daten lokal speichern will oder dafür auf eine externe Festplatte zurückgreift – eine 1-TByte-Platte mit USB 3.0 gibt es ebenfalls ab 31. März bei Aldi Nord für rund 55 Euro -, arbeitet mit der Alternative, deren weitere Leistungsmerkmale mit dem aktuellen Aldi-Angebot übereinstimmen, sicher flüssiger.

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