Scanner-Spezialist Avision steigt mit Business-Modellen in den Druckermarkt ein

DruckerWorkspace
AM3022 (Bild: Avision)

Zu Beginn sollen ab Sommer zunächst fünf Modelle in Deutschland angeboten werden. Die A4-Geräte sind für bis zu 5000 Seiten pro Monat ausgelegt, die A3-Modelle sogar für 200.000 Seiten monatlich. Sie liefern 30 respektive bis zu 51 Seiten pro Minute.

Das in Deutschland bislang für seine Scanner bekannte taiwanische Unternehmen Avision steigt im Sommer in den Markt für Business-Drucker- und MFPs ein. Die ersten fünf Modelle hat der Hersteller jetzt auf der CeBIT gezeigt. Mit dem Verkauf begonnen werden soll im Sommer, dann sollen auch UVPs genant werden. Zwar wird es die Geräte wohl auch einzeln geben, in erster Linie will man sie aber über Händler im Rahmen von Seitenpreis- oder Click-Verträgen anbieten. Auf diesem Wege will man auch den Eintritt in den eigentlich schon recht dicht besetzten Markt schaffen.

Das A3-Multifunktionsgerät AM7850i ist das größte, der zunächst fünf in Deutschland von Avision angebotenen Druckgeräte (Bild: Avision).
Das A3-Multifunktionsgerät AM7850i ist das größte, der zunächst fünf in Deutschland von Avision angebotenen Druckgeräte (Bild: Avision).

Zu Beginn stehen dann zunächst fünf Modelle zur Verfügung, die auf zwei unterschiedlichen Druckwerken beruhen. Das einfachste Modell ist der A4-Drucker AP3022. Er schafft bis zu 30 Seiten pro Minute, kommt mit Duplexfunktion, einer Auflösung von 600 mal 600 dpi und einer Papierkapazität von 250 Blatt. Die erste Seite liegt laut Hersteller nach maximal 9 Sekunden im Ausgabefach.

Der Avision AP3022 ist wie die beiden anderen A4-Neuvorstellungen für ein monatliches Druckvolumen von bis zu 5000 Seiten ausgelegt. Die Reichweite einer Tonerkartusche gibt der Hersteller mit bis zu 3000 Seiten an.

Mit dem Modell AM3022 ist auf Basis desselben Druckwerkes zudem ein Multifunktionsgerät im Angebot, mit dem AM3022A auch ein Modell mit automatischem Dokumenteneinzug für bis zu 35 Blatt. Diese beiden Modelle lassen sich über ein 1,7 Zoll großes TFT bedienen, der kleinste Drucker über ein LED.

Für den A3-Druck hat Avision laut Produktbroschüre drei Modelle im Programm, allerdings werden davon in Deutschland wohl zunächst nur zwei angeboten. Sowohl der Avision AP510 als auch der AM7850i ist für ein monatliches Druckvolumen von bis zu 200.000 Seiten ausgelegt. Die Tonerkapazität ist mit 20.000 Seiten angegeben. Die A3-Modelle schaffen bis zu 51 A4-Seiten pro Minute, auf die erste Seite muss hier höchstens 8 Sekunden gewartet werden.

AM3022A (Bild: Avision)

Alle Avision-Drucker kommen mit Ethernet-Anschluss und USB 2.0 Port, die A4-Modelle zudem alle drei mit WLAN-Modul. Das gilt auch für den AM7850i, der sich vom zweiten A3-Modell AP510 ansonsten vor allem durch die Ausbaumöglichkeiten für Papiervorrat und Papierhandling unterscheidet. Die Steuerung erfolgt über das auf Android basierende, 8 Zoll große Touchdisplay, dessen Inhalte laut Hersteller zudem einfach und weitreichend anpassbar sind.

Besonderheit hier ist zudem die praktische Funktion “Drop and take”: Mit ihr sorgt das Gerät dafür, dass ein in den Dokumenteneinzug gelegtes Papier unabhängig davon, ob es längs oder quer eingelegt wird und unabhängig davon, ob die bedruckte Seite oben oder unten ist immer richtig eingescannt wird. In der Vorführung auf der CeBIT funktionierte das einwandfrei.

Sein Know-how als Scanner-Anbieter bringt Avision bei einer gerade an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr nützlichen Zusatzoption ein: Sowohl beim A4-Modell AM3022A als auch beim A3-MFP AM7850i ist eine seitlich anbringbarer ID-Karten-Scanner erhältlich: Damit lassen sich dann diverse Ausweise mit einem Scan-Vorgang beidseitig einlesen, die Bilder wird dann automatisch auf einem A4-Batt korrekt angeordnet ausgegeben.

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