Oppo R9 und Oppo R9 Plus: 5,5- respektive 6-Zoll-Smartphone mit hochauflösender Frontkamera

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oppo_r9 (Bild: Oppo)

Die Neuvorstellungen bringen auf der Vorderseite beide eine 16-Megapixel-Kamera mit. Damit löst die Front-Cam des Basismodells sogar höher auf als die Hauptkamera mit 13 Megapixeln. Zur weiteren Ausstattung zählen ein Full-HD-Display, eine Octa-Core-CPU, 4 GByte RAM und ein OS auf Android-5.1-Basis.

Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo hat sein Produktangebot um die Modelle R9 und R9 Plus erweitert. Die Geräte verfügen jeweils über Frontkameras mit ungewöhnlich hoher Auflösung. Der Preis des Oppo R9 beläuft sich umgerechnet auf rund 430 Dollar, für das Oppo R9 Plus verlangt der Hersteller knapp 505 Dollar. Als Farben stehen lediglich Gold und Roségold zur Auswahl. Die Standardausführung soll am 24. März in China auf den Markt kommen, das Oppo R9 Plus wird dort ab 12. April lieferbar sein. Vorbestellungen sind schon möglich. Bisher ist nicht bekannt, wann die Smartphones hierzulande angeboten und ausgeliefert werden.

Die Displaydiagonale des Oppo R9 beläuft sich auf 5,5 Zoll, die des R9 Plus auf 6 Zoll. Beide Screens können jeweils 1920 mal 1080 Bildpunkte darstellen, verfügen also über eine Full-HD-Auflösung. Angetrieben wird das kleinere Modell von der MediaTek-CPU Helio X10 mit acht Kernen und 2 GHz Takt. Bei der größeren Variante ist Qulacomms Snapdragon 652 mit acht 1,8 GHz schnellen Kernen verbaut. An RAM sind jeweils 4 GByte integriert. Der interne Speicher ist beim Oppo R9 64 GByte groß. Beim Plus gibt es auch noch eine Variante mit 128 GByte. Ein microSD-Karteneinschub zur Erweiterung um bis zu 128 GByte ist ebenfalls integriert.

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Die Displayränder des Basismodells Oppo R9 sind lediglich 1,66 Millimeter dick (Bild: Oppo).

Für Selbstporträts bringen beide Modelle eine 16-Megapixel-Kamera mit. Damit sind beim Oppo R9 sogar höher auflösende Selfies als Fotos mit der Hauptkamera in der Rückseite möglich. Die löst nämlich nur mit 13 Megapixel auf. Beim R9 Plus kommt hingegen hinten wie vorne eine 16-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Jede davon bietet jeweils ein 78-Grad-Weitwinkelobjektiv, eine Blende von f/2.0 und einen laut Anbieter schnellen Phasenautofokus.

Zur Kommunikation sind beim Basismodell LTE, WLAN (802.11n) sowie Bluetooth 4.0 an Bord. Das Oppo R9 Plus integriert dagegen ein WLAN-Modul nach dem aktuellen Standard 802.11ac sowie die neuere Bluetooth-Version 4.1. Zur Standorterkennung ist noch GPS vorhanden.

Zur weiteren Ausstattung gehört ein Fingerabdruckscanner, der wie beim Galaxy S7 respektive Galaxy S7 Edge im Homebutton unter dem Display verbaut ist. Dank einer Zirkonium-Edelstein-Abdeckung soll die Erkennung hier noch besser funktionieren. Zudem soll das Schutzmaterial noch robuster sein als Saphirglas. Als Betriebssystem ist das neue ColorOS 3.0 vorinstalliert, das aber noch auf dem älteren Android 5.1.1 Lollipop basiert. Es soll um 25 Prozent schneller laufen als die vorherige Version.

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Der Fingerabdrucksensor der Oppo-R9-Serie ist wie bei dem Galaxy S7 respektive S7 Edge im Homebutton verbaut (Bild: Oppo).

Mit Oppos hauseigener Schnellladetechnik VOOC Flash Charge, die es auch auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona vorgeführt hatte, lassen sich beide Smartphones laut dessen Angaben mit bis zu 25 Watt laden. Zum Vergleich: Qualcomms Quick Charge 3.0 ermöglicht lediglich 15 Watt. Innerhalb von fünf Minuten sollen sich das R9 und R9 Plus so für zwei Stunden Telefonieren mit ausreichend Strom versorgen lassen. Hinsichtlich des Akku selbst hat Oppo im Standardmodell ein 2850-mAh-Modell verbaut, in der Plus-Version sogar einen Stromspeicher mit 4120 mAh.

Beim Oppo R9 sind die seitlichen Displayränder lediglich 1,66 Millimeter dick, womit es laut Hersteller auf ein Screen-Body-Ratio von 78 Prozent kommt. Beim R9 Plus sind die Bildschirmränder mit 1,76 Millimetern nur etwas dicker, der Displayanteil mit rund 79 Prozent jedoch noch etwas höher. Auch das Metall-Gehäuse ist recht dünn. Das R9 hat eine Bauhöhe von 6,6 Millimetern, das Plus von 7,4 Millimetern.

[mit Material von Christian Schartel, Übergizmo.de]

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