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Trend Micro legt Cloud App Security 3 vor

Trend Micro (Bild: Trend Micro)
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Die Sicherheitslösung unterstützt neben Cloud-Diensten wie Office 365 und Sharepoint Online jetzt auch Dropbox, Box und Google Drive. Neu in Version 3 ist unter anderem eine Sandbox-Malware-Analyse zum Schutz vor zielgerichteten Angriffen, eine Dokumenten-Exploit-Erkennung und die Integration mit Zusatzmodulen wie dem Control Manager.

Trend Micro hat seine Sicherheitslösung „Cloud App Security“ auf Version 3 aktualisiert und wird deren jüngste Ausgabe auch auf der CeBIT präsentieren. Die Anwendung dient Unternehmen laut Anbieter dazu, ihre Daten in Cloud-Diensten wie Office 365, Sharepoint Online oder Microsoft OneDrive for Business abzusichern. Neuerdings ist Cloud App Security in Version 3 auch zu Cloud-Speicherdiensten wie Box, Dropbox und Google Drive kompatibel. Zu den weiteren Neuerungen zählt unter anderem, dass die aktuelle Version ab sofort ebenso gegen gezielte Angriffe hilft.

Trend Micro (Bild: Trend Micro)

Um Firmen konkret vor fortschrittlichen und zielgerichteten Attacken schützen zu können, setzt Cloud App Security 3 Trend Micro zufolge auf statische und dynamische Techniken wie die Sandbox-Malware-Analyse. Dadurch sollen sowohl interne wie auch externe Office-365-E-Mails vor versteckten Schädlingen sowie vor Zero-Day-Schadsoftware bewahrt werden. Nach Herstellerangaben hat die Lösung Office-365-Anwender im vergangenen Jahr auf diese Weise vor 500.000 bösartigen Dateien und URLs schützen können.

Des Weiteren habe sie durch die Verwendung vorlagenbasierender Data-Leakage-Prevention-Funktionen einen Einblick in die tatsächliche Nutzung vertraulicher Firmendaten gegeben und so dabei geholfen, gesetzliche Richtlinien bei Cloud-Filesharing-Diensten wie Sharepoint Online oder Microsoft Onedrive for Business einzuhalten.

diagram_cloud_app_security_with_google_drive (Grafik: Trend Micro)
Cloud App Security 3 unterstützt neuerdings auch Dienste wie Dropbox, Box und Google Drive. Zudem integriert es jetzt unter anderem eine Sandbox-Malware-Analyse (Grafik: Trend Micro).

Neu ist nun außerdem, dass Cloud App Security in Version 3 mithilfe einer Dokumenten-Exploit-Erkennung auch Schadsoftware ermittelt, die sich in Office-Dateien versteckt. Darüber hinaus lässt sich die Anwendung über eine Microsoft-API (Programmierschnittstelle) laut Anbieter ab sofort direkt in Office 365 integrieren.

Dadurch müsste beispielsweise auch der zu kontrollierende E-Mail- und Web-Verkehr nicht länger umgeleitet werden. Das soll wiederum die Einrichtung und Nutzung von Cloud App Security vereinfachen, da weder Software installiert noch eine Änderung von Benutzereinstellungen und MX Records vorgenommen werden müsste. Ebenso wenig sei die Bereitstellung eines eigenen Proxy-Servers erforderlich.

Die Lösung könne nun zudem mit Trend Micros „Control Manager“ verzahnt werden und damit eine benutzerzentrierte Übersicht auf sicherheitsrelevante Ereignisse über hybride Exchange-Umgebungen und auch mehrere Sicherheitsebenen von Endgeräten, Servern und dem Web hinweg bieten. Weiterhin hat Trend Micro Cloud App Security ebenso mit “Remote Manager” integriert, sodass nun auch Managed Service Provider in der Lage sein sollen, die Sicherheitslösung für ihre Kunden aufzusetzen und zu verwalten.

Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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