Start-UpUnternehmen

Bewerbungsphase für Start-up-Förderprogramm MasterCard Start Path angelaufen

Mastercard ID Face (Bild: ZDNet.de)
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Es richtet sich an Start-up-Unternehmen im Frühstadium. Geförderte Firmen erhalten die Möglichkeit, mit Kunden und Partnern von MasterCard zu kooperieren sowie für MasterCard zu entwickeln. Annahmeschluss für Bewerbungen für die aktuelle Runde ist der 21. März.

MasterCard hat Start-ups aus Europa zur Bewertung für die Teilnahme an seinem Förderprogramm MasterCard Start Path aufgerufen. Im Rahmen des Programms werden junge Unternehmen dabei unterstützt, technologische Innovationen zur Marktreife zu führen. Dazu werden ihnen operative und finanzielle Unterstützung sowie Mentoring angeboten. Seit 2014 wurden mit Start Path bereits mehr als 60 solcher Unternehmen mit dem sechsmonatigen Programm unterstützt.

Start-up (Bild: Shutterstock/Frank Peters))

In jedem Quartal nimmt MasterCard Start Path neue Start-ups auf. Die Einreichungsfrist für die nächste Welle endet am 21. März um 18 Uhr. Detailinformationen vermittelten die Organisatoren in zwei Online-Seminaren am 16. März um 10 und 18 Uhr sowie auf der Website des Förderprogramms, die allerdinsg eine Anmeldung mittels Facebook, LinkedIn oder E-Mail-Adresse zwingend voraussetzt. Über eine weitere Website können Interessierte sich auch zunächst nur für die Online-Seminare anmelden.

20 Unternehmen werden dann ausgewählt und zu einer Präsentation am 11. und 12. Mai nach Toronto eingeladen. Dort haben sie auch Gelegenheit, erstmals Vertreter der Partner von Start Path zu treffen. Von den eingeladenen werden dann wiederum acht Unternehmen zur Teilnahme am Programm ausgewählt. Dies beginnt mit einer gemeinsamen Woche im Juni 2016.

Als europäische Erfolgsgeschichten seiner bisherigen, weltweiten Start-up-Förderung nennt MasterCard die Firmen Rainbird, Dopay, Invoice Sharing und Universal Basket. Rainbird nutzt Elemente Künstlicher Intelligenz, um für MasterCard verkaufsunterstützende Tools zu entwickeln. Die Software von Rainbird bündelt Know-how und Erfahrungen aus traditionellen Sales-Funktionen und setzt sie in selbstlernende Software um. Invoice Sharing aus den Niederlanden eine kostenlose Plattform für elektronischen Rechnungsversand.

Das britische Start-up Dopay ermöglicht es Arbeitgebern, Löhne auch an Mitarbeiter ohne Bankverbindung elektronisch auszuzahlen. Ebenfalls aus Großbritannien stammt Universal Basket, dass es Kunden ermöglicht, in unterschiedlichen Online-Shops einzukaufen, nach der virtuellen Shopping-Tour den Bezahlprozess aber dennoch nur einmal durchlaufen zu müssen.

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Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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