Office-AnwendungenSoftware

SoftMaker liefert per Update Zusatzfunktionen für 2016-er Produkte

SoftMaker Office 2016 für Linux ist in einer Standard- und einer Professional-Version erhältlich (Bild: SoftMaker).
1 1 1 Kommentar

Die nun verfügbare Aktualisierung steht für alle Versionen von Softmaker Office 2016 zur Verfügung. Sie erweitert den Funktionsumfang der Bürosoftware-Suite beispielsweise um die Möglichkeit, Microsoft-Office-Dokumente mit starker Verschlüsselung zu bearbeiten. Außerdem lassen sich unter neueren Android-Versionen Dateien nun auch auf SD-Karte ablegen.

SoftMaker hat kostenlose Updates für alle aktuellen Windows-, Android- und Linux-Ausgaben seiner Bürosoftware-Suite bereitgestellt. Die einzelnen Servicepacks mit der Revisionsnummer 752 lassen sich von der SoftMaker-Website herunterladen. Via Google Play erworbene Versionen aktualisieren sich automatisch über die Google-Server.

SoftMaker Office 2016 für Linux ist in einer Standard- und einer Professional-Version erhältlich (Bild: SoftMaker).

Neben diversen Fehlerkorrekturen bringen die Servicepacks auch einige interessante neue Funktionen mit. Beispielsweise lassen sich mit Softmaker Office für Windows und Linux nun Microsoft-Office-Dokumente mit starker Verschlüsselung bearbeiten – also Dokumente, die mittels RC4 40 bis 128 Bit sowie AES mit SHA-1 bis SHA-512 verschlüsselt wurden. Die Windows-Versionen der einzelnen SoftMaker-Office-Programme sind nun zudem mit einem SHA-256-Zertifikat signiert.

Unter Android Lollipop und Marshmallow ist die Option hinzugekomen, Dateien auf der SD-Karte ablegen zu können. In allen Versionen verbessern die Updates den Epub-Support der Textverarbeitung TextMaker. Epub-Dateien sind nun kompatibel zum Epub-Editor Sigil. Außerdem lassen sich exportierte Dokumente automatisch in einem Epub-Viewer öffnen. Titelbilder von E-Books im BMP-Format exportiert TextMaker nun so, dass E-Book-Lesegeräte sie ganzseitig anzeigen. Auch Inhaltsverzeichnisse sollen beim Epub-Export korrekt wiedergegeben werden.

Weitere kleine Verbesserungen gibt es bei den Dateifiltern für den Datenaustausch mit Microsoft Office. SoftMaker Office unterstützt dabei ältere Formate von Word (DOC), Excel (XLS) und PowerPoint (PPT) ebenso sowie deren Nachfolger DOCX, XLSX und PPTX. Über den hinzugekommenen Befehl “Lizenz” im Hilfemenü lässt sich jetzt nach der Installation ein Produktschlüssel gegen einen anderen austauschen.

Softmaker Office 2016 für Windows (Bild: Softmaker)

In der Windows-Version wurden Fehler beim Öffnen von DOCX-Dateien in TextMaker korruigiert. Verknüpfungen sollen dort nun korrekt eingelesen werden. In der Tabellenkalkulation PlanMaker wird der Zielbereich beim automatischen Füllen logischer gefüllt und gegebenenfalls erweitert. Im Präsentationsprogramm Presentations sollen Foliennummern nun überall richtig wiedergegeben werden. Dieselben Korrekturen wurden auch in der Linux-Version vorgenommen. Darin wurden aber auch weitere Probleme behoben. So zeigten sich unter einigen Linux-Distributionen etwa keine Programmsymbole in der Taskleiste und in einigen Linux-Konfigurationen starteten die Programme nur mit Internetverbindung. Indem TextMaker, PlanMaker und Presentations nun direkt OpenGL nutzen, statt die SDL-Bibliothek aufzurufen, wurden zudem Probleme mit einigen Bildschirmtreibern und Tastaturen gelöst. Verbesert hat SoftMaker zudem das Autofilter-Menü von PlanMaker und das Drucken mit CUPS.

Die meisten dieser Verbesserungen finden sich auch im Update für SoftMaker Office HD für Android. Das Speichern von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen auf SD-Karte kann nach einmaliger Bestätigung eines Dialogs genutzt werden, bei dem Nutzer nach ihrer Genehmigung für den Zugriff der Office-Apps auf die Speicherkarte gefragt werden. Eine weitere Neuerung ist, dass die SoftMaker-Programme fehlende Zeichen einer Schrift nun intelligenter aus Ersatzschriften holen. Zudem sollen Hyperlinks auf HTTPS jetzt ordnungsgemäß funktionieren.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

Folgen