LGs Curved-Monitor 34UC98 ab Ende März in Deutschland erhältlich

WorkspaceZubehör
LG Curved UltraWide 34UC98-W (Bild: LG Electronics)

Der LED-Bildschirm liefert eine Auflösung von 3440 mal 1440 Bildpunkten, 1,9 Meter Radius, eine Dual-Link- und Split-Screen-Funktion sowie zahlreiche Schnittstellen, darunter auch Thunderbolt. Der Curved-Monitor soll für knapp 1100 Euro auf den Markt kommen.

LG wird seinen im Januar auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellten 34-Zoll-Monitor 34UC98 Ende März auch hierzulande auf den Markt bringen. Der empfohlene Verkaufspreis für den Curved-LED-Monitor beträgt rund 1100 Euro.

Das Curved-Modell 34UC98 kommt im 21:9-Format mit einem silberfarbenen Rahmen, einem gebogenen Standfuß in Weiß und Silber sowie einer weißen Rückseite. Der matte Bildschirm mit einer Diagonale von 34 Zoll löst bis zu 3440 mal 1440 Bildpunkte auf und erreicht eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz. Die Helligkeit gibt der Hersteller mit 300 Candela pro Quadratmeter an, das Kontrastverhältnis mit 1000:1 und die Reaktionszeit mit 5 Millisekunden von Grau zu Grau. Der horizontale und vertikale Einblickwinkel des IPS-Panels beträgt 178 Grad. Das AH-IPS Panel deckt laut Hersteller 99 Prozent des sRGB-Farbraums ab.

lg_34uc98_1 (Bild: LG)
LG Curved UltraWide 34UC98-W (Bild: LG)

Die Wölbung des Bildschirm ahmt einen Radius von 1900R, sprich 1,90 Meter nach. Der ebenfalls stark gewölbte 35-Zoll-Gaming-Monitor AOC C3583FQ für 799 Euro schafft es hier im Vergleich dazu beispielsweise auf einen Radius von 2000R, ebenso übrigens auch der Benq XR3501 mit 35 Zoll.

Die Bedienung kann bei der LG-Neuvorstellung wie gewohnt über den Joystick erfolgen, der unterhalb des Hersteller-Logos positioniert ist, oder neuerdings auch per OnScreen-Control-Funktion mithilfe der Maus, sofern die erforderliche Software zuvor installiert wurde. Letztere kommuniziert dann über die serielle Schnittstelle Display Data Channel (DDC) via Bildschirmkabel mit der Grafikkarte. Über “My Display Presents” sind programmabhängige Bildvoreinstellungen möglich. Zu den voreingestellten Bildmodi zählen Reader, Photo, Cinema, Dark Room 1, Dark Room2, Color Weakness, FPS Game 1, FPS Game 2, TRS Game, Custom, Custom Game.

Über die Funktion Dual-Link-up lassen sich zwei unterschiedliche Bildsignalquellen auf einem Monitor darstellen. Die Funktion Dual Controller erlaubt es wiederum zwei Geräte, etwa einen PC oder ein Notebook, über eine Tastatur und eine Maus zu steuern. Hierbei übernimmt eine jeweils auf beiden Rechnern installierte Software die Aufgaben, die früher einem KVM-Switch als Umschalter vorbehalten waren.

“4 Screen Split” mit PiP-Funktion (Picture in Picture) unterteilt den Bildschirm in bis zu vier Teilbereiche (HDMI + HDMI, HDMI + DisplayPort, HDMI + Thunderbolt mit Windows oder Mac). Um die Position des Bildschirm ergonomisch optimal anzupassen, lässt er sich um 11 Zentimeter in der Höhe verstellen, um 5 Grad nach vorne kippen und um 15 Grad nach hinten neigen. Für flimmerfreies Sehen soll zudem die Flicker-Save-Backlight-Technologie sorgen.

An Anschlussoptionen verfügt der 34UC98 über zwei HDMI-Schnittstelle, ein DisplayPort, zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse (auch für Daisy Chain, also eine Anzahl an Hardware-Komponenten, die in Serie miteinander verbunden sind) sowie ein USB-3.0-Hub (1 mal Upload und 2 mal Download) inklusive Quick-Charge-Funktion integriert.

Für die Sound-Ausgabe ist ein Maxxaudio Surround-Sound-System mit 2 x 7 Watt Leistung, Equalizer und Kopfhörerausgang an Bord. Der 7,8 Kilogramm schwere Bildschirm ist 81,76 Zentimeter breit und inklusive Fuß 23,04 Zentimeter tief. Die Höhe beträgt je nach Einstellung 45,14 bis 56,14 Zentimeter. Die Leistungsaufnahme liegt im Betrieb bei 70 Watt, im Standby-Modus und im ausgeschalteten Zustand bei jeweils 0,3 Watt.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, CNET.de]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen