Eset erweitert Multi-Device Security um Kinderschutz-App

Sicherheit
Eset Multi-Device-Security (Screenshot: ITespresso)

Eset Multi-Device Security umfasst bis zu fünf Geräte. Die nun enthaltene Premium-Version von Eset Parental Control kostet üblicherweise im ersten Jahr 19,99 Euro. Im Rahmen von ESET Multi-Device Security deckt die Lizenz dafür alle Endgeräte der Kinder ab, ohne weitere Lizenzen des Paketes zu beanspruchen.

Eset erweitert sein an Familien gerichtetes Angebot Eset Multi-Device Security um Funktionen für den Kinderschutz auf Mobilgeräten. Dazu ist ab sofort in dem Lizenzpaket, das unabhängig von der Plattform bis zu fünf Geräte abdeckt, die Premium-Version der Kinderschutz-App Eset Parental Control enthalten. Vorteilhaft ist, dass sich die Anzahl der Lizenzen für Multi-Device Security durch die Nutzung der Kinderschutz-App, die normalerweise im ersten Jahr 19,99 Euro kostet, nicht reduziert.

Eset Multi-Device Security kostet für bis zu fünf Geräte pro Jahr 49,95 Euro, wer sich direkt für zwei Jahre (84,95 Euro) oder sogar drei Jahre (119,95 Euro) bindet, zahlt dann pro Jahr etwas weniger. Lizenzen für maximal drei Geräte sind ebenfalls erhältlich, allerdings nur 5 Euro pro Jahr günstiger. Die im November eingeführte, kostenlose Version von Eset Parental Control mit etwas weniger Funktionen wiord nach wie vor bei Google Play zum Download angeboten.

Eset Multi-Device-Security (Screenshot: ITespresso)

Grundsätzlich folgt Eset damit dem Vorbild einiger Mitbewerber. So offeriert etwa Norton mit Norton Security Premium das auch bis zu fünf Rechner abdeckt und ebenfalls die dort als Norton Family bezeichnete Kinderschutz- und Kontroll-Software umfasst, ein vergleichbares Produkt. Es kostet aktuell im Rahmen einer Rabattaktion 49,99 Euro, der reguläre Preis liegt bei 69,99 Euro. Bei Kaspersky ist in Total Security Multi-Device eine Kindersicherung enthalten. Sofern Kunden hier fünf Geräte absichern wollen, kostet das allerdings pro Jahr 99,95 Euro. Wem drei Geräte reichen, der zahlt noch 69,95 für die Einjahreslizenz.

Bei allen drei Anbietern können Eltern festlegen, was ihre Kinder auf Android-Smartphones und -Tablets sehen und welche Anwendungen sie ausführen können. Dazu wird jeweils eine passwortgeschützte App installiert. Deren Einstellungen lassen sich zentral vornehmen und auch anpassen. Außerdem werden die Kinder von ihr jeweils informiert, wenn sie Grenzen zu übertreten versuchen oder Schutz- und Kontrollmechanismen greifen. Grundgedanke ist jeweils, dass die Kontrolle nicht heimlich im Hintergrund, sondern fair und transparent erfolgt. Meldungen, die die Eltern erhalten haben, können so als Ausgangspunkt für klärende Gespräche über angemessenes Onlineverhalten genutzt werden.

Eset Parental Control (Screenshot: Eset)
Der Webschutz in Eset Parental Control blockiert abhängig vom Kindesalter automatisch vordefinierte Webseiten-Kategorien (Screenshot: Eset).

Die nun in die Multi-Device-Suite integrierte Eset Parental Control bietet einen App-Schutz, der abhängig vom Alter des Kindes, unangemessene Anwendungen blockiert. Er orientiert sich dabei an deren Einstufung bei Google Play. Bei Bedarf lassen sich Apps zudem auch nach Ermessen der Eltern manuell blockieren oder freigeben. Zudem bietet das Tool einen Überblick, welche Apps die Kinder nutzen und die Möglichkeit, die Zeit zu begrenzen, die mit dem Gerät Online mit Spielen und Apps verbracht werden kann. Das funktioniert über die App und damit auch in fremden Netzwerken.

Wie üblich werden zudem in bestimmte Kategorien eingestufte Webseiten, etwa mit Gewaltdarstellung oder nicht jugendfreien Inhalte, blockiert. Auch diese Funktion kann individuell und vor allem im Laufe der Zeit angepasst werden oder um weitere Kategorien respektive bestimmte Websites ergänzt werden. Wie bei den anderen beiden Angeboten gehört zudem eine grafisch aufbereitete Auswertung der Nutzung zum Funktionsumfang. Die lässt sich über die auf der Website my.eset.com passwortgeschützt zugängliche Verwaltungsoberfläche aufrufen.

Zusätzlich bietet Eset bei seinem Programm die Funktion “Meine Kinder finden”. Damit lässt sich der aktuelle Aufenthaltsort des Kindes über das von ihm genutzte Mobilgerät ermitteln. Das geht ebenfalls über die Website oder die App im Eltern-Modus. Praktisch ist auch die Möglichkeit, Nachrichten an die Geräte der Kinder zu versenden, die zugleich alle Anwendungen anhalten bis eine Lesebestätigung an die Eltern übermittelt wurde. Die Ausrede, eine Aufforderung sei nicht gesehen worden, gilt so also nicht mehr.

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