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XYZprinting stellt Einsteigergeräte für 3D-Druck und tragbaren 3D-Scanner vor

Einsteiger-3D-Drucker (Bild: XYZPrinting)
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Beide 3D-Drucker werden komplett montiert und mit den gesamten Bauraum umschließendem Gehäuse geliefert. Der “Da Vinci Junior 1.0 Wifi” mit WLAN kostet 499 Euro, der “Da Vinci 1.0 Pro” 799 Euro. Letzterer kann durch ein Laser-Gravurgerät ergänzt werden. Außerdem ist nun für 199 Euro ein Handheld-3D-Scanner im Angebot.

XYZprinting hat sein Angebot an 3D-Druckern für Privatanwender, Kleinunternehmen und Schulen um zwei Druckgeräte und einen tragbaren 3D-Scanner ergänzt. Der “Da Vinci Junior 1.0 Wifi” ist mit einem Preis von 499 Euro laut Hersteller mit einem vollständig umschlossenen Druckbereich besonders für Einsteiger und junge Nutzer konzipiert. Im Gegensatz zum rund 100 Euro günstigeren, schon länger verfügbaren Da Vinci Junior lässt er sich auch über WLAN ansteuern. Der “Da Vinci 1.0 Pro” kostet 799 Euro und ist zu Filamenten anderer Hersteller kompatibel. Ein automatisches Einsetzsystem soll dafür sorgen, dass die Filamente immer richtig eingefügt werden. Außerdem hat XYZPrinting für 199 Euro nun einen tragbaren 3D-Scanner mit Intel-Real-Sense-Technologie im Angebot.

Für 199 Euro hat XYZPrinting nun auch einen günstigen 3D-Handheld-Scanner mit Intels Real-Sense-Technologie im Programm (Bild: XYZPrinting).
Für 199 Euro hat XYZPrinting nun auch einen günstigen 3D-Handheld-Scanner mit Intels Real-Sense-Technologie im Programm (Bild: XYZPrinting).

Der Da Vinci Junior 1.0 Wifi misst 42 mal 43 mal 38 Zentimeter. Für das maximale Produktionsvolumen – also die Größe ausdruckbarerer Objekte – gibt der Hersteller einen Würfel mit einer Kantenlänge von 15 Zentimetern an, die Leistungsaufnahme mit 75 Watt.

Im angeschlossenen Rechner müssen 4 GByte RAM verbaut und als Betriebssystem mindestens Windows 7 oder Mac OS 10.8 und setzt Grafikkarten voraus, die OpenGL 2 unterstützen. Außerdem kann er von Android-Geräten (4.0 und neuer) sowie iPads mit iOS 7 und neuer angesteuert werden. Für Mobilgeräte steht die XYZapp bereit, die es Nutzern ermöglicht, kostenlose 3D-Designs herunterzuladen und auszudrucken.

Die verbaute Einzeldüse weist einen Durchmesser von 0,4 Millimetern auf. Der Da Vinci Junior 1.0 Wifi arbeitet mit der Technologie FFF (Fused Filament Fabrication) und Filament-Durchmesser von 1,75 Millimetern. Als Druckmaterial ist PLA geeignet. Als Formate für Dateien akzeptiert er .stl und das XYZPrinting eigene Format .3w.

Der Da Vinci Junior 1.0 Wifi druckt Objekte mit maximal 15 mal 15 mal 15 Zentimetern und kostet 499 Euro (Bild: XYZPrinting).
Der Da Vinci Junior 1.0 Wifi druckt Objekte mit maximal 15 mal 15 mal 15 Zentimetern und kostet 499 Euro (Bild: XYZPrinting).

Der 3D-Drucker lässt sich per USB 2.0 mit einem Rechner verbinden und verfügt auch über einen SD-Karteneinschub für Karten mit bis zu 32 GByte. Darüber kann der Drucker auch Dateien im Format .3w entgegennehmen, die er dann ohne PC-Verbindung ausdrucken kann.

Der Einsteigerzielgruppe soll der 3D-Drucker unter anderem durch eine Selbstkalibrierungsfunktion sowie einen Schnellfreigabeextruder gerecht werden. Letzteres erlaubt Wartung und Auswechseln des Extruders mit einem Tastendruck. Zum Lieferumfang gehört auch die aktuellste Version der XYZware-Software. Die bietet neben einer verbesserten Benutzeroberfläche auch zusätzliche Funktionen, um Aufschichtung und Druckqualität zu regeln.

Der zweite neue 3D-Drucker, der Da Vinci 1.0 Pro wird dagegen mit der vielseitigeren, ebenfalls aktualisierten 3D-Drucksoftware “XYZware For Pro” ausgeliefert. Sie bietet nun zusätzliche Applikationen sowie Feinabstimmungsmodi. Auch Anpassungen bei Druck- und Einzugsgeschwindigkeit lassen sich damit vornehmen. Der Da Vinci 1.0 Pro kommt ebenfalls mit automatischem Einsetzsystem für die Filamente, ist aber im Gegensatz zur günstigeren Neuvorstellung zu Druckmaterial (ABS/PLA) anderer Firmen kompatibel.

Der Da Vinci 1.0 Pro  ist auch zu Filamenten (ABS/PLA) anderer Hersteller komaptibel (Bild: XYZPrinting).
Der Da Vinci 1.0 Pro ist auch zu Filamenten (ABS/PLA) anderer Hersteller komaptibel (Bild: XYZPrinting).

Außerdem ist der Da Vinci 1.0 Pro mit 51 mal 55,8 mal 46,8 Zentimetern größer und bietet daher auch einen größeren Bauraum (20 mal 20 mal 20 Zentimeter). Ansonsten nutzt er dieselbe Technik wie das kleinere Modell. Im Gegensatz zu diesem setzt er aber nur 2 GByte Ram auf dem Rechner voraus. Das zusätzlich erhältliche Laser-Gravurgerät ist noch nicht verfügbar, soll laut Anbieter aber “bald” folgen.

Dritte Neuerung und für den Hersteller ein Schritt in ein neues Marktsegment ist der Handheld-3D-Scanner Er basiert auf einer RealSense-Kamera von Intel und kann Objekte zwischen mindestens 5 mal 5 mal 5 Zentimetern und maximal 60 mal 60 mal 30 Zentimetern digitalisieren. Die Daten lassen sich dann auf einem angeschlossenen PC (mindestens Windows 8.1 und Core-i5-Prozessor der 4. Generation) verarbeiten. Der Scanner kann unterwegs aber auch mit einem USB 3.0-fähigen Tablet oder Notebook verwendet werden. Der Scanner selbst misst 41 mal 15,7 mal 6,1 Zentimeter und wiegt 238 Gramm. Er erzeugt Dateien in den Formaten XYZscan/.stl und .obj.

Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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