Teamviewer bringt Fernwartung- und Fernsteuerungsfunktionen auf Smart-TVs

SoftwareZusammenarbeit
Smart-TV bei Aldi

Hierzu ist das Softwarehaus eine Partnerschaft mit TP Vision – dem Hersteller der Philipps-Fernseher – eingegangen. Sie erlaubt es Teamviewer, seine QuickSupport-App ab Werk auf der Android-TV-Plattform der Fernsehgeräte zu installieren, damit Nutzer etwa von unterwegs Sendungen aufzeichnen können.

Teamviewer ist eine strategische Partnerschaft mit dem niederländischen Unternehmen TP Vision eingegangen, das Fernsehgeräte von Philips entwickelt, produziert und vermarktet. Dies ermöglicht es dem Göppinger Anbieter, seine QuickSupport-App für Android zur Fernsteuerung und -wartung respektive zum Screensharing auf die Smart-TVs von Philips zu bringen.

Teamviewer (Grafik: Teamviewer)

Da die Philips-Fernseher als Softwareplattform Android TV nutzen, wird die Quicksupport-App von Teamviewer künftig auf jedem Smart-TV-Gerät vorinstalliert sein. Die Einbindung erlaubt es laut Anbieter etwa, bei Problemen Hilfestellung aus der Ferne zu gewährleisten, ohne dabei den TV-Konsum der Nutzer lange zu unterbrechen.

Zusätzlich können Anwender mit Teamviewer QuickSupport die Fernsteuerungsoptionen nutzen, um von unterwegs unmittelbar Aktivitäten auf ihren Fernsehgeräten zu kontrollieren. So sollen Nutzer beispielsweise in der Lage sein, TV-Programme für ihre Kinder auszuwählen oder die Aufnahme einer Fernsehsendung aus der Ferne in die Wege zu leiten.

Smart-TV bei Aldi

“Viele Fehlermeldungen bei Smart-TVs sind auf falsche Systemeinstellungen zurückzuführen. Dennoch neigen viele Kunden dazu, diese ‘Fehler’ der Marke anzulasten und ihr dann den Rücken zu kehren”, sagt David Kou, General Manager bei TP Vision, in einer Pressemitteilung. Diese Fälle ließen sich nun per Fernwartung binnen Minuten behandeln und lösen. “Das fördert unser Markenimage erheblich und hilft uns, die Kundenloyalität zu stärken. Darüber hinaus gibt es einen weiteren, konkreten Vorteil: Diese einfacheren Support-Fälle verursachen immense Versand- und Handlings- Kosten, die jetzt entfallen”, führt Kou weiter aus.

“Hier entwickelt sich ein neues Marktsegment mit großem Potenzial für uns. Dies wird nicht nur unsere Reichweite und unsere Markenbekanntheit steigern, es zeigt auch, dass wir intensiv daran arbeiten, Fernwartung und -steuerung für die unterschiedlichsten Plattformen, Betriebssysteme und Anwendungen zu ermöglichen”, kommentiert Andreas König, CEO bei Teamviewer.

Erst kürzlich hat Teamviewer seine Fernwartungsfunktion auch in das Dashboard von Avira Online Essentials integriert. Mit der Zusammenarbeit mit Avira verfolgt das Göppinger Softwarehaus nach eigenen Angaben das Ziel, Nutzern mit mehr Computer-Erfahrung auch mehr Kontrolle an die Hand zu geben, um weniger versierte Anwender bei der Absicherung ihrer Geräte zu unterstützen.

Die Integration von Teamviewer in das Avira Online Essentials Dashboard soll es Anwendern der Sicherheitslösung erlauben, sich aus der Ferne mit ihren eigenen Geräten oder denen von Familienmitgliedern oder Freunden zu verbinden und diese zentral über das webbasierende Dashboard zu steuern. Mit der Plattform können Nutzer Aviras Sicherheits-Apps laut Teamviewer auf allen Computern, Tablets und Smartphones installieren und verwalten.

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