Zyxel stellt Multi-WAN-Gateway mit LTE für KMU vor

BreitbandNetzwerke
ZyXEL SBG3600-N (Bild: Zyxel)

Das Modell SBG3600-N bietet damit eine zusätzliche Internet-Zugangsoption, wenn die VDSL2/ADSL2+-Funktionalität oder die ebenfalls integrierte SFP-Glasfaserschnittstelle bei einem Ausfall nicht genutzt werden können. Fällt auch LTE aus, kann via USB-Dongle noch per 3G kommuniziert werden.

Zyxel hat seine Business-Gateway-Serie für kleine und mittlere Unternehmen um das Multi-WAN-Modell SBG3600-N erweitert. Es vereint laut Hersteller alle Eigenschaften einer multifunktionalen Netzwerklösung in einem Gerät und richtet sich insbesondere an Unternehmen mit einem Firmennetzwerk an mehreren Standorten. Anders als die im vergangenen Frühjahr vorgestellten Modelle SBG3300-N und SBG3500-N bringt das ab sofort zum Preis von 404 Euro erhältliche Modell SBG3600-N auch LTE-Funktionalität mit.

Zyxel Logo (Grafik: Zyxel)

Das Gerät bietet Zyxel zufolge flexible Möglichkeiten bei der WAN-Konnektivität, und somit bei der Herstellung eines ausfallsicheren Internet-Zugangs. So steht zum einen VDSL- respektive ADSL2 bereit, zum anderen kann aber auch eine Gigabit-WAN-Anbindung über eine eingebaute SFP-Schnittstelle (Small Form Pluggable) genutzt werden, um via Glasfaseranschluss größere Distanzen zu überbrücken.

Darüber hinaus ist ein LTE-Modul integriert, auf das etwa nach einem DSL-Ausfall zurückgegriffen werden kann. Zusätzlich bietet das SBG3600-N Unterstützung für 3G-USB-Dongles, wodurch sich notfalls noch ein UMTS-WAN als Backup aufbauen lässt. Des Weiteren besitzt das Gateway integrierte WLAN-Controller-Funktionen, mit dem bis zu zehn Access-Points verwaltet werden können, um damit auch größere oder weitläufige WLAN-Szenarien abbilden zu können.

ZyXEL SBG3600-N (Bild: Zyxel)
Das Multi-WAN-Gateway SBG3600-N stellt unter anderem Internet-Verbindungen via VDSL2 respektive ADSL2+ sowie über Glasfaser bereit. Als WAN-Backup dienen LTE und optional noch UMTS (Bild: Zyxel).

In puncto Sicherheit soll das SBG3600-N mithilfe einer SPI-Firewall (Stateful Packet Inspection) sowie ACL-Regeln (Access Control List) als “erste Verteidigungslinie gegen Netzwerkeindringlinge” vor DoS- und DDoS-Angriffen schützen. Zudem unterstützt das Gateway mit IPSec-, L2TP- und PPTP-VPN mehrere Protokolle respektive Techniken zum Aufbau eines VPN-Tunnels über das Internet, um entsprechend abgesicherte Verbindungen zu Zweigstellen, Partnern, Geschäftsreisenden und Telearbeitern herzustellen.

Zyxel verweist hierbei darauf, dass beim Einsatz von L2TP-VPN und PPTP-VPN keine eigens installierte VPN-Software vonnöten ist. Eine konfigurierbare DMZ soll zusätzlich noch externe Angriffe auf vertrauliche Datenbanken verhindern und gleichzeitig flexible Zugänge bereitstellen. An Konnektivitätsoptionen hält das SBG3600-N laut Datenblatt neben zwei RJ11-DSL-Ports, dem SFP-Anschluss und dem USB-Port auch ein Gigabit-WAN- und vier Gigabit-LAN-Schnittstellen bereit. Als Zielgruppe nennt Zyxel speziell Unternehmen respektive Niederlassungen mit bis zu fünf Mitarbeitern.

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