Testbirds erweitert Angebot für Software-Testing um Cloud-Services

Software
Testbirds (Grafik: Testbirds)

Sie sollen Firmen helfen, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit von ihnen entwickelter Software zu verbessern. Das Münchner Start-up führt zudem alle seine Dienste in einer “Testing 4.0” genannten Plattform zusammen.

Das auf Münchner Start-up Testbirds hat nah einer vergangenen Woche abgeschlossenen Finanzierungsrunde über knapp über zwei Millionen Euro nun Pläne für den Umbau seiner Angebote dargelegt. Wie bereits zuvor angedeutet, wird das Portfolio dabei um die cloudbasierten Dienste TestChameleon und BirdFlight erweitert, die Unternehmen helfen sollen, Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität ihrer Software zu verbessern.

Die cloudbasierten Testangebote sind für die Optimierung von Websites, Apps sowie Anwendungen im Bereich Internet der Dinge gedacht. TestChameleon erlaubt beispielsweise automatisierte sowie manuelle Tests auf virtuellen Maschinen. BirdFlight dient als kostenloses Tool für die Verteilung von Beta-Apps.

Überdies führt Testbirds seine bisher separat erhältlichen Angebote zu einer “Testing 4.0” genannten Plattform zusammen. Damit sollen Kunden einfachen Zugang zu allen Services des Unternehmens erhalten und von Synergien unterschiedlicher Testarten und Dienstleistungen profitieren.

“Wir haben unser Portfolio in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Mit der Integration der verschiedenen Technologien vollziehen wir nun den nächsten großen Schritt, um die Qualität von Software gemeinsam mit unseren Kunden auf eine neue Ebene zu heben”, sagte Georg Hansbauer, Gründer und Geschäftsführer von Testbirds. Philipp Benkler, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer, ergänzte: “Unsere Vision ist es, der weltweit führende Anbieter für innovative Testing-Lösungen zu werden. Unser Portfolio aus Crowd und Cloud ist einzigartig und mit Testing 4.0 eröffnen sich unseren Kunden vollkommen neue Möglichkeiten.”

Die von Testbirds nach der Zusammenlegung seiner Technologien und Services angebotene Lösungen basieren auf mehr als 250.000 echten Geräten und “unendlich vielen virtualisierten Testumgebungen”. Unternehmen sollen beispielsweise von Crowdtestern auf echten Geräten gefundene Fehler auf virtuellen Maschinen überprüfen können. Die Crowdtester sollen Kunden aber auch helfen automatisierte oder manuelle Tests zu erstellen, die sich anschließend über TestChameleon ausführen lassen.

Mit der Neuformierung des Angebots will sich Testbirds von Mitbewerbern wie dem Berliner Unternehmen Test.io (früher Testcloud.io) und der US-Firma uTest absetzen, dass unter anderem den deutschen Anbieter Testhub übernommen hatte.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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