Testbirds erhält erneut Investition in Millionenhöhe

Start-UpUnternehmen
Testbirds (Grafik: Testbirds)

Insgesamt stecken die Wagniskapitalgeber Extorel, b-to-v Partners und Seventure zwei Millionen Euro in das Münchner Start-up. Das Geld will der Dienstleister für Softwaretesting vor allem für die Erweiterung des Portfolios sowie die Erschließung neuer Märkte nutzen.

Testbirds hat von drei Wagniskapitalgebern ein weiteres Investment in Millionenhöhe erhalten. Als neue Investoren sind Extorel sowie b-to-v Partners an Bord gekommen. Seine Beteiligung erhöht hat der französische VC Seventure Partners, der bereits in der letzten Finanzierungsrunde 2014 in der knapp über zwei Millionen eingenommen wurden, Hauptinvestor war. Er bewahrt sich dadurch diesen Status.

Testbirds-Founder
Die Testbird-Gründer Philip Benkler, Markus Steinhauser und Georg Hansbauer (Bild: Testbirds).

“Zusammen mit unserem Hauptinvestor Seventure Partners sind wir so hervorragend aufgestellt, um unseren Wachstumskurs fortzusetzen und Testbirds als führenden Anbieter für innovatives Softwaretesting zu positionieren”, erklärt Philipp Benkler, Gründer und Geschäftsführer, in einer Pressemitteilung.

“Dank unserer internationalen Crowd aus über 100.000 registrierten Testern sowie unseren innovativen Technologien helfen wir Unternehmen dabei, ihre Webseiten oder Apps nachhaltig zu verbessern. Denn nur benutzerfreundliche und fehlerfreie Produkte werden sich auf lange Sicht gegen die Konkurrenz durchsetzen können”, führt an selber Stelle Georg Hansbauer, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer des Münchner IT-Dienstleisters, aus. Davon machen derzeit etwa Audi, Allianz, Deutsche Post, Henkel und Western Union Gebrauch.

Um sich von Mitbewerbern wie dem Berliner Test.io (früher Testcloud.io) und uTest, dass unter anderem den deutschen Anbieter Testhub übernommen hat, zu differenzieren, bietet Testbird neben Crowdtesting auch cloudbasierte Services für das Testen von Softwareanwendungen an. Dazu gehört der Dienst BirdFlight zur Verteilung von Beta-Apps und die Testinfrastruktur TestChameleon.

Mit dem im Frühjahr 2014 eingenommenen Betrag von 2,1 Millionen wurde unter anderem die Expansion in Europa finanziert. Neben dem Hauptsitz in München verfügt das Unternehmen nun über Standorte in Großbritannien, den Niederlanden und Schweden. Franchisepartner betreiben das Geschäft in Ungarn und der Slowakei, Vertriebspartner kümmern sich um Italien und Nordamerika.

Die nun eingesammelten zwei Millionen Euro will Testbirds nutzen, um die Belegschaft zu vergrößern und Niederlassungen in weiteren Ländern aufzubauen, sowie das Angebot an Services Technologien und Produkte zu erweitern. Außerdem will man sich neue, noch nicht näher spezifizierte Märkte erschließen. Den zuletzt erfolgten Äußerungen im Blog des Unternehmens zufolge wird dazu aber wahrscheinlich der Bereich Industrie 4.0 gehören.

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