Start-UpUnternehmen

CODE_n wird als Innovationswettbewerb neu aufgelegt

CODE_n_new.New-Festival_Facebook-Header-580x213 (Bild: GFT)
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Der Start-up-Wettbewerb wird nicht mehr auf der CeBIT sein. Stattdessen findet er im September als “new.New-Festival” in Karlsruhe statt. Start-ups aus der Finanzbranche, der produzierenden Industrie und dem Mobilitätssektor können sich ab 8. März bewerben. Zu den Kernthemen zählen Photonik und FinTech.

Nach dem Weggang von der CeBIT wird es CODE_n in diesem Jahr eine Neuauflage des Start-up-Wettbewerbs geben. Das Stuttgarter Unternehmen GFT richtet hierzu im Herbst erstmals das CODE_n new.New Festival in Karlsruhe aus. Zu den Kernthemen der Veranstaltung zählen etwa Photonik und FinTech.

Ulrich_Dietz_CODE_n (Bild: GFT)
Die Prämisse “Code of the new” spiegelt unseren Anspruch wider – ein Innovationnetzwerk, das sich permanent weiterentwickelt”, so Ulrich Dietz, CODE_n Initiator und CEO der GFT (Bild: GFT).

So will die CODE_n künftig neue Berührungspunkte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie schaffen. Vier Jahre lang fand die populäre und aufwendige Veranstaltung im Rahmen der CeBIT in Hannover statt. Nachdem die Deutsche Messe jedoch mit Scale11 einen eigenen Startup-Bereich etabliert hatte, bekam die CODE_n offenbar zu viel Gewicht.

Nun wird der Start-up-Wettbewerb vom 20. bis 22. September im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe stattfinden. Im Zuge der internationalen Veranstaltung werden zukunftsweisende Technologien vorgestellt und Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und der Kreativbranche untereinander vernetzt. In Clustern zu digitalen Fokusthemen präsentieren junge Unternehmen neue Geschäftsmodelle aus der Finanzbranche, der Industrie und dem Mobilitätssektor.

Der globale CODE_n-Wettbewerb wird jedoch auch weiterhin ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung bleiben. Bei den bisherigen Wettbewerben kamen etwa 1500 Startup-Bewerbungen aus weltweit 60 Ländern zustande. Neben den 200 ausgewählten Finalisten waren auch insgesamt 150.000 Besucher vor Ort. Ursprünglich war CODE_n als zeitlich begrenztes Event auf der CeBIT angelegt. Nachdem sich die Messe zu einem reinen Unternehmensmarktplatz umorientieren will, sollen die Start-ups von der CeBIT mit einem “klaren Leistungsversprechen” abreisen, so CeBIT-Sprecher Hartwig von Saß.

Die CODE_n verfolgt laut Veranstalter da inzwischen einen etwas weiter gefassten Ansatz. “Die Prämisse “Code of the new” spiegelt unseren Anspruch wider – ein Innovationnetzwerk, das sich permanent weiterentwickelt”, sagt Ulrich Dietz, CODE_n-Initiator und CEO der GFT. “Drei Tage lang bringt CODE_n ausgewählte Pioniere und digitale Vordenker mit Innovationsteams etablierter Unternehmen, Wissenschaftlern und interessierten Besuchern zusammen. So kann Neues entstehen und erfolgreich wachsen.”

ZKM_Foto_Fabry_Karlsruhe (Bild: GFT)
Das ZKM in Karlsruhe wird im September die erste CODE_n außerhalb der CeBIT beherbergen (Bild: GFT).

Neben einem umfangreichen Konferenzprogramm und renommierten Rednern soll die Innovations-Area als Marktplatz für Inspiration, Austausch und Präsentation von neuen Geschäftsmodellen sowie digitalen Medieninszenierungen dienen. Abgerundet wird die Veranstaltung von einem Abendprogramm und weiteren Innovationsschwerpunkten in Karlsruhe außerhalb des ZKM.

Zum CODE_n16-Motto “Unveiling Digital Disruption” können sich Startups aus der Finanzbranche, der produzierenden Industrie sowie dem Mobilitätssektor bewerben. Die Bewerbungsphase für den Innovationswettbewerb startet am 8. März 2016. Nach der Auswahl der Fachjury bekommen 50 internationale Startups die Gelegenheit, ihr innovatives Geschäftsmodell während des gesamten new.New-Festivals zu präsentieren – der Gewinner erhält dann den mit 30.000 Euro dotierten CODE_n16 Award.

Als Festivalpartner der CODE_n führt GFT den Hersteller den Elektrowerkzeigehersteller TRUMPF, Accenture sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf. Diese “Global Partner” werden beim CODE_n16 CONTEST zudem auch Patenschaften für eine spezifische Themenwelt übernehmen. So soll es gelingen, Innovationen gezielt aufzuspüren, zu präsentieren und damit einen konkreten Mehrwert für die Besucher zu liefern.

“Um die steigende Komplexität in der Fertigung modernster Produkte zu beherrschen, müssen wir auf die Integration von breitem Wissen und tiefen Einzelkompetenzen setzen. Offenheit beim Ausbau unseres Netzwerkes in der industriellen Laserwelt ist dafür entscheidend”, ergänzt Peter Leibinger, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei TRUMPF. “Uns selbst verstehen wir in diesem Netzwerk als verlässlichen Partner, der innovative, industriereife Lösungen garantiert und sich auf dem Weg dorthin Inspirationen von außen holt. Und die bekommen wir inzwischen auch durch das Ökosystem von CODE_n”, so Leibinger weiter.

“CODE_n ist die ideale Plattform, um die Ideen der Startups und die Stärken der traditionellen Industrien zusammenzubringen. Wer internetbasierte Service-Geschäftsmodelle um die intelligenten Produkte herum entwickelt, hat die Chance, den Kunden an der digitalen Nabelschnur zu halten und erschließt sich enorme Wachstumspotenziale”, so Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland.

In einem Video auf Youtube werden noch einmal die letztjährigen Finalisten des CODE_n-Wettbewerbs vorgestellt.

[mit Material von Martin Schindler, silicon.de]

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Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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