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Avira Online Essentials integriert nun Teamviewer-Fernwartungsfunktion

teamviewer_avira (Bild: ITespresso)
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Das soll es Nutzern des Avira-Tools erlauben, sich aus der Ferne mit ihren eigenen Geräten oder denen von vertrauten Personen zu verbinden und diese zentral über das webbasierende Dashboard zu steuern. So lassen sich etwa gestohlene Smartphones lokalisieren und mehrere Geräte auf Lücken überprüfen.

Die Teamviewer-Fernwartungsfunktion des gleichnamigen Unternehmens ist jetzt in das Dashboard von Avira Online Essentials integriert. Mit der Zusammenarbeit mit Avira verfolgt das Göppinger Softwarehaus nach eigenen Angaben das Ziel, Nutzern mit mehr Computer-Erfahrung auch mehr Kontrolle an die Hand zu geben, um weniger versierte Anwender bei der Absicherung ihrer Geräte zu unterstützen.

Teamviewer (Grafik: Teamviewer)

Die Integration von Teamviewer in das Avira Online Essentials Dashboard soll es Nutzern der Sicherheitslösung erlauben, sich aus der Ferne mit ihren eigenen Geräten oder denen von Familienmitgliedern oder Freunden zu verbinden und diese zentral über das webbasierende Dashboard zu steuern. Mit der Plattform können Nutzer Aviras Sicherheits-Apps laut Teamviewer auf allen Computern, Tablets und Smartphones installieren und verwalten.

Die integrierte Fernwartungsfunktion von Teamviewer soll im Zusammenspiel mit dem Dashboard vor allem die Verwaltung und Überprüfung mehrerer Geräte gleichzeitig, etwa auf Sicherheitslücken hin, erleichtern und Nutzern einen Überblick über alle Geräte bieten. Weiterhin lassen sich damit dann beispielsweise auch Geräte tracken, um deren Standort ausfindig zu machen – für den Fall, dass sie gestohlen wurden oder verloren gegangen sind. Zudem können Daten und Dateien übertragen und der Gerätestatus aus der Ferne kontrolliert werden. Ebenso soll es möglich sein, Nutzeridentitäten vor Sicherheitslücken bei E-Mails zu schützen.

Avira (Bild: Avira)

„Um unsere Nutzer so gut wie möglich zu schützen ist eines unserer Ziele die kontinuierliche Erweiterung unserer Produkte, ohne dass dabei die leichte Handhabung leidet. Tausende Nutzer des Avira Online Essentials Dashboards sind mit der TeamViewer Integration jetzt in der Lage, sich remote mit ihren Geräten zu verbinden, und zwar auf denkbar einfache Weise. Plus: Der Integrationsprozess verlief völlig reibungslos dank der exzellenten Online-Dokumentation der API und dem Support der TeamViewer Experten“, sagt Dan Tuhoarca, Online Essentials Product Manager bei Avira, in einer Pressemitteilung.

Teamviewer brachte Anfang Dezember Version 11 seiner gleichnamigen Software zur Fernwartung, zum Desktop-Sharing und zur webbasierenden Zusammenarbeit heraus. Neben dem unbeaufsichtigten Zugriff auf Android-Geräte sowie der Unterstützung für Chrome OS sind auch eine Windows-10-App und die Option der massenhaften Verteilung auf Android-Geräten neu. Der Anbieter verspricht mit der aktuellen Version zudem deutlich reduziertes Datenaufkommen und wesentlich schnelleren Transfer von Dateien.

Avira Online Essentials ist hingegen bereits seit gut zwei Jahren erhältlich. Mit der Einführung wollte der Sicherheitsanbieter auch privaten Nutzern mehrerer Geräte ein Werkzeug in Form einer Management-Konsole an die Hand geben, um mit Avira-Security-Software ausgestattete Geräte zentral zu verwalten.

Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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