SEH stellt für bis zu fünf Geräte ausgelegten WLAN-Druckserver PS55 vor

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seh-ps55-aufmacher (Bild: SEH)

Er erlaubt es, zwei nicht netzwerkfähige USB-Druckern direkt in ein WLAN-Netz einzubinden. Via USB-Hub lassen sich sogar bis zu fünf Geräte mit dem PS55 verbinden. Auf diese Weise soll er zusätzliche Hardware sowie das lokale Anschließen eines Druckers an einen Arbeitsplatz-PC überflüssig machen.

Der Bielefelder Hardwarehersteller SEH Computertechnik hat sein Produktangebot um den WLAN-Druckserver PS55 erweitert. Die Neuvorstellung soll die Einbindung von bis zu fünf, standardmäßig nicht netzwerkfähigen USB-Geräten wie Druckern oder Multifunktionsgeräten, in ein WLAN-Netz. Der Printserver ist ab sofort erhältlich. Einen Preis teilt der Hersteller bislang nicht mit.

SEH Computertechnik PS55 (Bild: SEH)
Der WLAN-Druckserver PS55 ermöglicht via USB-Hub die Bereitstellung von bis zu fünf Druckern über ein Drahtlosnetzwerk (Bild: SEH).

Der PS55 kommt mit zwei USB-Ports, über ein USB-Hub können jedoch bis zu fünf Geräte mit ihm verbunden werden. Dadurch entfällt laut Anbieter das lokale Anschließen der Endgeräte am Arbeitsplatz-PC. Auch die Anschaffung zusätzlicher Hardware werde überflüssig, da sich die bereits vorhandenen Geräte von einer größeren Anzahl an Nutzern einsetzen ließen. Zugleich erfolge die Anbindung an das Funknetzwerk schnell und unkompliziert per WPS-Taste (Wi-Fi Protected Setup). Alternativ könne der PS55 auch manuell konfiguriert werden.

“Nicht WLAN-fähige Geräte, die zuvor nur an einem einzelnen Arbeitsplatz verwendet werden konnten, stehen somit über das Funknetzwerk allen Netzwerkteilnehmern zur Verfügung. Für den Anwender macht es keinen Unterschied, ob das Endgerät am Rechner angeschlossen ist oder ob die Verbindung über den PS55 erfolgt”, so Joachim Sturmhoefel, Geschäftsführer der SEH Computertechnik, in einer Pressemitteilung.

Zunächst müsse die gewünschte Hardware jedoch an einen USB-Port des WLAN-Druckservers angeschlossen werden. Die so mit dem Netzwerk verbundenen Geräte seien dann auch unmittelbar in einer ThinPrint-Umgebung verfügbar. Die Verwaltung erfolgt dem Hersteller zufolge über die zugehörige Printserver-Homepage im Browser. Alternativ könne der PS55 auch über das lokal auf einem Rechner zu installierende Intercon-Net-Tool von SEH administriert werden.

Zur Absicherung ermöglicht der PS55 etwa verschlüsseltes Drucken über das IPSec-Protokoll. Zudem stellt er eine Authentifizierungsmöglichkeit über den Standard 802.1X bereit und erlaubt zudem eine umfassende Zugriffskontrolle. Unabhängig davon unterstützt der PS55 auch IPv6.

SEH_Computertechnik_PS55_rechts (Bild: SEH)
Der PS55 soll das direkte Anschließen eines Druckers an einen Arbeitsplatz-PC obsolet machen. Standardmäßig lassen sich zwei USB-Geräte anschließen (Bild: SEH).
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