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Prominente Kritik an der Qualität von iOS-Apps

apple-zentrale-logo-640 (Bild: Apple)
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Konkret bemängelt der eigentlich als Apple-Fan geltende amerikanische Kolumnist Walter Mossberg Qualitätsdefizite bei Apple-Anwendungen wie iTunes, Mail, iCloud und der OS-X-App Fotos. iTunes ist ihm zufolge zum Beispiel zu langsam und mit zu vielen Funktionen überfrachtet. Die meisten Probleme habe jedoch iCloud.

Der lange Jahre als Apple-affin und Apple-Vertrauter geltende US-Technikjournalist Walt Mossberg hat jetzt Apples hauseigene Anwendungen scharf kritisiert. So ist er der Ansicht, dass deren Zuverlässigkeit anders als bei der Hardware des Konzerns kontinuierlich zurückgeht. In den vergangenen Jahren habe die Qualität der Apple-Software mehr und mehr abgenommen, bemängelt Mossberg in seiner Kolumne für ReCode .

Apple Logo (Bild: Apple)

Als Beispiele für die Qualitätsdefizite führt der IT-Journalist die Applikationen iTunes, Mail, iCloud sowie die OS-X-App Fotos an. Nach eigenen Angaben möchte Mossberg iTunes “schon erst gar nicht mehr öffnen”, weil die Anwendung zu langsam und mit zu vielen Funktionen überfrachtet sei. Manchmal würden Coverbilder zudem den falschen Alben zugeordnet. Die Kritik ist allerdings nicht neu.

Dass Apple das seit dem Start von Apple Music auftretende Problem jedoch noch immer nicht behoben hat, kan als beleg für Mossbergs Kritik gesehen werden. Als Lösung schlägt Mossberg Apple vor, iTunes in unterschiedliche Programme wie Foto-, Musik- oder Podcast-Wiedergabeanwendungen aufzuteilen und die Shopfunktion, wie unter iOS, in ein eigenes Programm auszugliedern.

Auch Apples hauseigenes E-Mail-Programm sei zu langsam und der Spam-Filter funktioniere nicht gut genug. Mossberg kritisiert überdies, dass dem Programm nützliche Funktionen fehlten, die andere Mail-Clients nahezu durchweg bieten.

Die Foto-App von OS X sei ebenfalls zu langsam, es gebe weiterhin Probleme mit der Mediathek und auch die Synchronisation mit der iCloud funktioniere nicht über alle Geräte hinweg. iCloud selbst hat nach Ansicht des Journalisten dabei noch die meisten Probleme.

Diese seien zwar lösbar, doch Mossberg hat den Eindruck, dass es bei Apple ein fundamentaleres Problem gibt, was sich in den vielen kleinen Fehlern und Verschlechterungen zeige. Diese würden insgesamt auch den Eindruck dominieren, den Apple-Anwender von der Hardware bekommen.

[mit Material von Andreas Donath, Übergizmo.de]

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Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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