Check Point baut Angebot an Security-Appliances für KMU aus

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Check Point 700er Serie mit WLAN (Bild: Check Point)

Die neu eingeführte 700er-Serie besteht aus den zwei Modellen 730 und 750 mit 100 respektive 200 MBit/s Durchsatz sofern alle Sicherheitsfunktionen aktiviert sind. Sie richten sich an Büros mit bis zu 100 Mitarbeiter und kosten 499 beziehungsweise 799 Dollar. Bei Bedarf lassen sie sich mit WLAN (802.11ac) aufrüsten, optionale VDSL-Konnektivität soll bis Sommer folgen.

Check Point hat sein Angebot an Security-Appliances für KMU um die beiden Modelle 730 und 750 erweitert. Sie gehören der neu eingeführten 700er-Serie des Herstellers an und ähnliche Funktionen wie die bereits länger verfügbaren drei Modelle der 600er-Reihe von Check Point, erlauben aber zum Beispiel doppelt so viele gleichzeitige Verbindungen und bieten auch höheren VPN-Durchsatz als die drei Geräte der 600er-Reihe.

Check Point 700er Serie mit WLAN (Bild: Check Point)
Die Check Point 700er-Serie besteht aus den zwei Modellen 730 und 750 mit 100 respektive 200 MBit/s Durchsatz sofern alle Sicherheitsfunktionen aktiviert sind (Bild: Check Point).

Der Hersteller empfiehlt die Neuvorstellungen für Firmen oder Niederlassungen mit bis zu 100 Mitarbeitern. Die drei bisher bereits angebotenen Geräte der 600er-Serie (PDF) werden für maximal 20, 50 respektive bis zu 100 Nutzer empfohlen, allerdings reduziert sich dieser Wert, sofern alle Sicherheitsfunktionen aktiviert sind, was sich ja grundsätzlich empfiehlt, auf jeweils die Hälfte.

Letztendlich macht der Hersteller damit also den Schritt von einem Angebot, das bisher eher für Zweigstellen von Firmen ausgelegt war, die bereits seine großen Appliances nutzen, hin zu Produkten, die sich auch einzeln erwerben lassen. Er drängt damit in ein Segment, dass er bislang – mehr oder weniger freiwillig – Firmen wie Watchguard, Fortinet, Dell (Sonicwall), Sophos (Astaro) und in Deutschland auch Gateprotect überlassen hatte.

Die 700er-Seire von 700er-Serie bietet laut Datenblatt (PDF) im Betrieb mit allen Sicherheitsfunktionen Durchsatzraten von 200 respektive 200 MBit/s. Die Modelle können beide bis zu 4000.000 gleichzeitige Verbindungen verwalten und unterstützen den Mobilzugriff von maximal 100 Nutzern.

Beide Modelle kommen immer mit acht Gigabit-Ethernet-Ports, WLAN (802.11ac) lässt sich nachrüsten, ein Mobilfunkmodul ebenfalls, VDSL soll im Sommer verfügbar werden  (Bild: Check Point).
Beide Modelle kommen immer mit acht Gigabit-Ethernet-Ports, WLAN (802.11ac) lässt sich nachrüsten, ein Mobilfunkmodul ebenfalls, VDSL soll im Sommer verfügbar werden (Bild: Check Point).

Sie werden über einen Gigabit-Ethernet-Port mit dem WAN verbunden, besitzen einen ebensolchen Port zur DMZ-Anbindung und bieten intern einen Switch mit sechs Gigabit-Ethernet-Ports. Optional können sie mit WLAN (802.11ac) nachgerüstet werden, außerdem wird bei Bedarf ein Mobilfunkmodem unterstützt. Optionale VDSL-Konnektivität soll bis Sommer folgen.

Zur Zugangskontrolle stehen neben der Firewall eine Applikationskontrolle, URL-Filter und benutzerspezifische Regeln zur Verfügung. Als Schutzfunktionen sind neben einem Intrusion Prevention System (IPS) auch Antivirus, sowie Antibot- und Antispam-Software vorinstalliert. Für die Anbindung mittels VPN wird Remote Access unterstützt, es lassen sich aber auch Tunnel zwischen Standorten aufbauen, falls das erforderlich ist.

Den Bedürfnissen von KMU will Check Point auch mit der einfach gehaltenen, webbasierten Managementoberfläche Rechnung tragen. Außerdem wird mit den sogennannten Cloud-Managed-SMB-Services eine Möglichkeit, die Betreuung der Security-Appliance externen Experten anzuvertrauen. Die sorgen dann nicht nur für allfällige Aktualisierungen, sondern greifen auch aus der Ferne ein, falls dies notwendig ist. Außerdem verspricht Check Point einfache Reporting-Funktionen sowie die Möglichkeit einer vollkommen automatisierten Installation.

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