Start-UpUnternehmen

Aus deutschem Social-Media-Aggregator Shnups wird HashtagNow

HashtagNow Website (Screenshot: ITespresso)
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Der neue Name beschreibt schon, was das Angebot leisten will. Es fasst übergreifend über diverse Kanäle mit einem bestimmten Hashtag markierte Neuheiten auf einer Website zusammen. Gleichzeitig mit der Umbenennung wurde auch das Angebot neu geordnet.

Das Start-up “Shnups” hat sich jetzt in HashtagNow umbenannt. Der Schritt erfolgt parallel zum Start einer neu gestalteten Website und mit dem Ende der Zeit in dem von WestTech Ventures initiierten und untzer anderem von IBM, Amazon Web Services und Microsoft unterstütztem Inkubator “Project Flying Elephant“. Damit hofft das Team nun die Voraussetzungen geschaffen zu haben, weitere Nutzer für sein Angebot interessieren zu können.

Anspruch ist es, aktuell diskutierte Themen direkt aus den sozialen Netzwerken zu ermitteln und dann, eingeordnet in den Kontext und ergänzt durch Hintergründe, übersichtlich zu präsentieren. Aktuell funktioniert das mit Meldungen von Twitter und Instagram. Umso weiter die Nutzung von Hashtags um sich greift, umso vielfältiger dürfte die aufbereitete Übersicht aber werden.

Das Team von “Shnups” um die Gründer Alexander Swetlow und Jan König ist im Oktober 2015 aus Karlsruhe nach Berlin gezogen und hat dort sein Angebot weiterentwickelt, verbessert und neu entworfen. Ziel ist es, einen “Social News Hub” zu bauen, der unmittelbar alle Themen aufzeigt, die gerade wichtig sind sowie sie besser erreichbar und konsumierbar zu machen.

HashtagNow Website (Screenshot: ITespresso)
Homepage von HashtagNow mit den am Nachmittag des 3. Februar 2016 aktuellen Themen (Screenshot: ITespresso.)

Dazu wurden nun neu Kategorien eingeführt. Sie sollen einen besseren Überblick über die wichtigsten Hashtags geben, die aktuell gerade verwendet werden, etwa aus dem Bereich Politik. Außerdem gibt es jetzt zu jedem Hashtag Stichworte die helfen sollen, verwandte Themen zu finden.

Zu den Hashtags wird zudem ein Überblick angeboten. Der besteht aus einer nun prominenter platzierten Beschreibung und einer verbesserten Darstellung, die auf einen Blick zeigen soll, welche Inhalte und Bilder es zu dem Thema gibt. Die dort präsentierten Beiträge stellen eine Mischung aus solchen dar, die durch Abstimmung der Nutzer nach oben gehievt wurden und solchen, die aufgrund ihrer Aktualität interessant sind und direkt aus Twitter eingespeist werden.

Richtig interessant wird es werden, wenn die Entwickler ihr Versprechen wahr machen, und hier noch weitere Quellen integrieren. Erstens wird dann die thematische und positionelle Schieflage aufgrund der in Deutschland nicht repräsentativen Twitter-Nutzerbasis relativiert, zweitens erhöht sich so der Mehrwert gegenüber einer Suche nach einem Begriff direkt bei Twitter.

Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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