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LG bringt Android-Smartphones der K-Serie in den Handel

LG-K4 (Bild: LG)
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Noch in dieser Woche sollen die Android-5.1-Geräte in europäischen Schlüsselmärkten erhältlich sein. Das Modell K10 besitzt unter anderem einen 5,3-Zoll-HD-Screen, einen Vierkernprozessor sowie bis zu 16 GByte internen Speicher Das Einsteigergerät K4 bringt ein 4,5-Zoll-Display und maximal 8 GByte Speicher.

LG hat angekündigt, in dieser Woche erste Modelle seiner neuen K-Smartphone-Reihe in den Verkauf zu bringen. Das zur CES in Las Vegas präentierte K10 sowie das K4 werden dem Hersteller zufolge zuerst “in europäischen Schlüsselmärkten” erhältlich sein, folglich daher wohl auch in Deutschland. Die Preise der Neuvorstellungen hat LG immer noch nicht mitgeteilt.

lg_k10 (Bild: LG)
Die LG-Neuvorstellung K10 integriert ein 5,3-Zoll-Display sowie eine 13-Megapixel-Hauptkamera (Bild: LG).

LG will sich mit den neuen Mobiltelefonen an ein jüngeres Publikum richten, die Inhalte auf ihren Smartphones konsumieren und sich aktiv über Soziale Netze austauschen. Besonderheit ist das leicht abgerundete 2,5D-Glas auf der Vorderseite. Die Rückseite bietet dank eines Webmusters laut Hersteller eine hohe Griffigkeit und verhindert, dass das Smartphone aus den Händen rutscht. Das 14,7 mal 7,5 große und 8,8 Millimeter dicke K10 wird in den Farben Weiß, Schwarz und Blau in den Handel kommen.

Das LG K10 besitzt einen 5,3 Zoll großen In-Cell-Touchscreen mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln. Als Prozessor dient je nach Markt und Modell (LTE oder 3G) ein bislang nicht näher spezifizierter Quad-Core-Chip mit bis zu 1,2 oder 1,3 GHz oder ein Octa-Core-SoC mit 1,14 GHz. Als Arbeitsspeicher sind 1, 1,5 oder 2 GByte verbaut, der interne Speicher ist wahlweise 8 oder 16 GByte groß. Der Akku hat eine Kapazität von 2300 mAh. Angaben zur Laufzeit macht der Hersteller nicht.

Für Foto- und Videoaufnahmen steht bei der LTE-Variante eine 13-Megapixel-Hauptkamera zur Verfügung. Das Modell mit UMTS stattet LG lediglich mit einer 8-Megapixel-Hauptkamera aus. Sie wird jeweils durch eine frontseitige 5- oder 8-Megapixel-Kamera für Videotelefonie ergänzt.

Die von anderen LG-Smartphones bekannten Kamerafunktionen Selfie Cam und Selfie Cam Intervall sollen die Aufnahme von Selbstporträts vereinfachen. Mittels der Selfie-Cam-Funktion können Nutzer die Kamera auslösen, indem sie ihre offene Hand vor die Linse halten und dann zur Faust ballen.

LG-K4 (Bild: LG)
Das 4,5-Zoll-Smartphone LG K4 kommt als Einsteigermodell auf den Markt (Bild: LG).

Bei zweimaligem Schließen der Hand erzeugt die Intervallfunktion automatisch eine Reihe von vier Fotos, aus dem sich das beste auswählen lässt. Die sogenannte Selfie-Blitz-Funktion soll für bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Das Feature „Touch & Shoot“ erlaubt zudem ein Auslösen der Kamera per Fingertipp irgendwo auf dem Display.

An Kommunikationsoptionen unterstützt das LG K10 je nach Modell LTE der Kategorie 4 mit bis zu 150 MBit/s im Download und maximal 50 MBit/s im Upload oder aber UMTS samt der Erweiterung HSPA+ mit bis zu 42 MBit/s im Downstream. Die Bedienelemente befinden sich LG-typisch auf der Rückseite des Smartphones. Als Betriebssystem ist nicht das aktuelle Android 6.0 Marshmallow, sondern noch die Vorgängerversion 5.1 Lollipop ab Werk installiert.

Das LG K4 richtet sich an Android-Einsteiger. Es verfügt über ein 4,5-Zoll-Display mit einer FWVGA-Auflösung, einen 1 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor, 1 GByte RAM, 8 GByte internen Speicher, einen 1940-mAh-Akku, eine rückseitige 5-Megapixel-Kamera, eine 2 Megapixel auflösende Front-Webcam, ebenfalls LTE sowie gleichermaßen Android 5.1 Lollipop als OS. Das Gehäuse misst 13,19 mal 6,67 mal 0,89 Zentimeter und wird in den Farben Weiß und Indigo erhältlich sein.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

Die Kollegen der ITespresso-Schwestersite Übergizmo haben das LG K10 in einem Hands-On-Video ausprobiert.

Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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