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D-Link erweitert WLAN-Repeater-Portfolio um zwei Modelle

DAP-1330 (Bild: D-Link)
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Die ab sofort zu Preisen von knapp 61 respektive rund 34 Euro erhältlichen Neuvorstellungen DAP-1620 und DAP-1330 sollen auch unabhängig von der Signalstärke die WLAN-Abdeckung verbessern, indem sie sich als Access Points einsetzen lassen. Der DAP-1620 ist anders als der DAP-1330 Dual-Band-fähig und 802.11ac-kompatibel.

D-Link hat seine Produktpalette um die WLAN-Repeater DAP-1620 und DAP-1330 ergänzt. Dabei handelt es sich um Reichweitenverstärker im Steckernetzteilformat, die in einem WLAN entweder die Signalstärke für eine bessere Abdeckung erhöhen oder das Heim- respektive Büronetz in ihrer Funktion als zusätzliche Access Points erweitern. Die ab sofort zu Preisen von knapp 61 (DAP-1620) respektive rund 34 Euro (DAP-1330) erhältlichen und mit zwei externen Antennen ausgestatteten Neuvorstellungen benötigen laut Anbieter lediglich eine Steckdose, um einsatzbereit zu sein.

DAP-1620 (Bild: D-Link)
Der D-Link-Repeater DAP-1620 funkt mit einem kombinierten Durchsatz von rund 1200 MBit/s im Dual-Band nach dem 802.11ac-Standard (Bild: D-Link).

Der DAP-1620 ist zum aktuellen WLAN-Standard 802.11ac kompatibel. Er kombiniert Übertragungsraten von bis zu 867 MBit/s im 5-GHz-Spektrum und maximal 300 MBit/s im 2,4-GHz-Bereich zu einem theoretisch möglichen Gesamtdurchsatz von rund 1200 MBit/s. Diese Dual-Band-Nutzung sorgt laut Hersteller für weniger Interferenzen durch andere Geräte im Haushalt. Zusätzlich ist der Verstärker aber auch abwärtskompatibel zu den älteren Standards 802.11n/g/b/a.

Das günstigere Modell DAP-1330 unterstützt lediglich den 802.11n-Standard, funkt daher ausschließlich im stärker genutzten 2,4-GHz-Band und erreicht dort Übertragungsgeschwindigkeiten von maximal 300 MBit/s. Auch er ist abwärtskompatibel zu Clients, die nach älteren WLAN-Standards (802.11g/b) funken.

DAP-1330 (Bild: D-Link)
Das Modell DAP-1330 funkt lediglich nach dem älteren Standard 802.11n und nutzt hierzu das stark frequentierte 2,4-GHz-Band (Bild: D-Link).

Integrierte vierstufige Signalstärke-LEDs (mangelhaft/ok/gut/beste) sollen es darüber hinaus einfach machen, die bestmögliche Position für den Repeater in den Räumen eines Hauses oder Büros herauszufinden. Beide Modelle verfügen zudem über LAN-Ports – der DAP-1620 kommt mit Gigabit-Ethernet, der DAP1330 mit Fast-Ethernet. Über die vorhandene Verkabelung lassen sich die Verstärker laut Anbieter so zu zusätzlichen Access Points umfunktionieren, um die WLAN-Abdeckung unabhängig von der Signalstärke zu verbessern.

Für die Einrichtung ist D-Link zufolge kein Computer notwendig, da die für Android und iOS erhältliche App QRS Mobile eine automatische Konfiguration der Repeater ermöglicht, indem die benötigten WLAN-Daten mit jenen der bestehenden Zugangspunkte synchronisiert werden. Alternativ funktioniert das auch per Knopfdruck mittels der WPS-Taste (Wi-fi Protected Setup). Über einen integrierten browserbasierenden Einrichtungsassistenten können Nutzer die Konfiguration aber auch manuell per PC oder Mobilgerät vornehmen. In puncto Sicherheit nutzen beide Extender die in Funknetzwerken gängigen WPA/WPA2-Verschlüsselungsmethoden.

Tipp der Redaktion: WLAN hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe in der drahtlosen Vernetzung etabliert. In der jüngeren Vergangenheit sind zum Beispiel mit Miracast, WHDI, Wireless HD weitere Möglichkeiten für drahtlose Datenverbindungen hinzugekommen. Zeit für einen Überblick über Stärken und Schwächen der Newcomer.

Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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