Sprout Pro: HP stellt PC mit Intels 3D-Kamera RealSense vor

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Sprout Pro by HP (Bild: HP Inc)

Durch die zugehörige Dokumentenkamera sowie den 2D- und 3D-Scanner ähnelt der Sprout Pro einem digitalen Overhead-Projektor. Er unterstützt nun die Pro-Class-Collaboration-Software und deren Sicherheitsfunktionen für den Einsatz an Schulen. Der PC soll aber auch in Firmen als Einstiegspunkt in die “immersive Computerplattform” HP Sprout dienen, die noch ausgebaut werden soll.

HP Inc. hat mit dem Sprout Pro by HP einen All-in-One-PC mit Intels 3D-Kamera- und Technik RealSense vorgestellt. Er greift auf das Ökosystem der immersive Computerplattform HP Sprout zurück und wurde im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Sprout ohne den Zusatz Pro, in mehreren Bereichen verbessert.

Sprout Pro by HP (Bild: HP Inc)

Der Hersteller will das, auf den ersten Blick einem schickern und digitalem Overhead-Projektor ähnelnde Gerät, einerseits im Bildungswesen verkaufen. Dafür wurde die Unterstützung für die Pro-Class-Collaboration-Software und deren Sicherheitsfunktionen verbessert. Andererseits sieht HP aber auch Einsatzmöglichkeiten in Firmen, die sich in räumlich verteilten Teams mit 3D-Design und 3D-Objekten beschäftigen. Dazu werden Tools zur 3D-Erfassung und –Bearbeitung ab Werk mitgeliefert.

Der Sprout Pro by HP ist zunächst einmal ein PC mit Intel-Core- i7-Prozessor der sechsten Generation (i7-6700), 8 GByte RAM, 1 TByte Speicherplatz und Windows 10 Pro als Betriebssystem. Er bietet ein 23 Zoll großes, hintergrundbeleuchtetes LC-Display mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten. Es wird standardmäßig von der Nvidia-Grafikkarte GeForce GT 945A angesteuert.

Als Schnittstellen stehen beim Sprout Pro Gigabit-Ethernet, Dual-Band-WLAN (802.11a/b/g/n), USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüsse und ein Kartenlesegerät zur Verfügung. Die mitgelieferte Tastatur wird ebenso wie die Maus über Bluetooth angebunden.

Sprout Pro by HP (Bild: HP Inc)

Zum Lieferumfang gehört zudem eine HP Touch Mat genannte, 20 Zoll große Erfassungsfläche. Sie wird vor dem Bildschirm und unter der über dessen Vorderseite herauskragenden Kamera abgelegt. Die eigentliche Erfassung erfolgt dann mit der von HP dafür mitgelieferten App. Neu für den Sprout Pro sind drei zusätzliche Anwendungen. HP Scan, ermöglicht es laut Anbieter “professionelle Dokumentenerfassung”. HP External Display Mixer hilft dabei, die Displayinhalte, Videos der im Displayrahmen verbauten 1-Megapixel-Webcam und der nach unten gerichteten Kamera einzeln oder gleichzeitig weiterzugeben. Die dritte neue Anwendung, Sprout Companion for Skype for Business, verbesserte die Skype-Nutzung mit dem Sprout Pro.

Der Sprout Pro by HP kommt voraussichtlich im März auf den Markt. Der Hersteller hat bereits eine UVP von 2599 Euro genannt. Die Software Sprout Companion für Skype for Business, HP External Display Mixer, HP Scan und HP Magnifier sind darin bereits enthalten.

In Firmen kann der Sprout pro quasi als Hub zwischen dreidimensionaler und digitaler Welt dienen. Derzeit ermöglicht er Erfassung dreidimensionaler Objekte und Bearbeitung der so erstellten Dateien. Außerdem lässt sich der 3D-Druck bei HP-Partnern darüber vorbereiten und verwalten. Im Laufe des Jahres sollen dann ergänzend noch Geräte mit der von HP 2014 angekündigten 3D-Drucktechnik HP Jet Fusion hinzukommen.

Außerdem soll das Sprout-Ökosystem erweitert werden. Es umfasst 3D-orientierte Anwendungen, darunter Autodesk-Tinkercad, Sculpt+ und Print Studio, die speziell für den Sprout Pro by HP angepasst wurden. Tinkercad ist ein Werkzeug, um digitale Entwürfe zu erstellen. Sculpt+ hilft Nutzern 3D-Objekte zu formen und über die 3D-Druckumgebung Print Studio ausdrucken.

Erfassung eines 3D-Objekts mit dem Sprout Pro by HP (Bild: HP Inc.)
Erfassung eines 3D-Objekts mit dem Sprout Pro by HP (Bild: HP Inc.)
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