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Smartphones: ZTE führt Axon Mini mit druckempfindlichem Screen vor

zte_axon-mini (Bild: ZTE)
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Der mit der Force-Touch-Technik ausgestattete 5,2-Zoll-Screen des Geräts beherrscht die Unterscheidung mehrerer Druckstufen und erlaubt dadurch neue Bedienoptionen. Zur weiteren Ausstattung zählt eine Vierkern-CPU, die von 3 GByte RAM unterstützt wird. An Bord sind auch 32 GByte interner Speicher, LTE sowie eine 13-Megapixel-Kamera.

ZTE hat seine Smartphone-Serie Axon um das 5,2-Zoll-Gerät Axon Mini (Premium Edition) ergänzt. Dessen prominentestes Merkmal ist ein druckempfindlicher Bildschirm, der vergleichbar mit Apples im iPhone 6S integrierter Force-Touch-Technik mehrere Druckstufen erkennt und auf diese Weise neue Möglichkeiten der Bedienung eröffnet.

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Das 5,2-Zoll-Touchdisplay des Axon Mini (Elite Edition) beherrscht die Unterscheidung mehrerer Druckstufen (Bild: ZTE).

Beispielsweise können Anwender des Axon Mini sogenannte 3D-Passwörter anlegen, die nicht nur aus einer Kombination von Zahlen, Sonderzeichen und Buchstaben bestehen, sondern auch den Druck auf das Display einbeziehen. Zudem erlaubt die von ZTE wie von Apple “Force Touch” genannte Technik die Konfiguration verschiedener Shortcuts für Apps. Ebenso wie bei Apples 3D Touch öffnet ein fester Druck auf das App-Symbol zum Beispiel ein Auswahlmenü zum schnelleren Zugriff auf gewisse Funktionen.

Dank seines druckempfindlichen Displays lässt sich das Axon Mini ZTE zufolge auch als Waage nutzen, die grammgenau wiegen soll. Zudem werden durch festeren Druck beispielsweise in einer Klavier-App lautere Töne wiedergegeben oder in Rennspielen die Fahrzeuge beschleunigt. Ebenso lassen sich Videos durch intensiveren Druck schneller vorspulen.

Das 13,2 Zentimeter große Super-AMOLED-Display mit abgerundeten Kanten sitzt in einem Aluminiumgehäuse und hat nur einen 0,85 Millimeter dicken Rahmen. Es bietet eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln. ZTE will das Axon Mini (Premium Edition) noch im Januar in den Handel bringen. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 389 Euro.

Das Axon Mini wird von Qualcomms Achtkernprozessor Snapdragon 616 (MSM8939) angetrieben, der einen Takt von 1,5 GHz liefert. Für die Grafikberechnung ist die integrierte Adreno-405-GPU zuständig. Der CPU stehen 3 GByte Arbeitsspeicher sowie 32 GByte interner Speicher zur Seite. Letzterer lässt sich mittels MicroSD-Karte um höchstens 128 GByte erweitern.

Foto- und Videoaufnahmen sind mit der rückseitigen 13-Megapixel-Hauptkamera möglich, die einen LED-Blitz besitzt und innerhalb einer Zehntelsekunde auslösen soll. Ergänzt wird sie durch eine Frontkamera mit 8 Megapixeln für Selbstporträts und Videotelefonie. An Konnektivitätsoptionen unterstützt das ZTE-Smartphone LTE Cat-4 (bis zu 150 MBit/s im Download), UMTS mit HSPA+ (bis zu 42,2 MBit/s), Bluetooth 4.0 sowie Dual-Band-WLAN nach dem Standard 802.11ac.

Zur weiteren Ausstattung des Axon Mini (Premium Edition) zählen GPS, Dual-SIM-Unterstützung und ein Fingerabdrucksensor. Wie sein großer Bruder Axon Elite kann es mithilfe dreier biometrischer Verfahren entsperrt werden: per Fingerabdruck, per Iris-Scan und per Spracherkennung. Der Akku hat eine Kapazität von 2800 mAh. Angaben zur Laufzeit macht der chinesische Hersteller nicht.

Das Smartphone misst 14,4 mal 7 mal 0,79 Zentimeter und wiegt rund 140 Gramm. Als Betriebssystem ist nicht das aktuelle Android 6.0 Marshmallow, sondern noch die Vorgängerversion 5.1 Lollipop mit ZTEs Benutzeroberfläche MiFavor vorinstalliert.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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