4,5-Zoll-Smartphone für 79,99 Euro bei Penny

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Das Medion Life E4506 ist ab 21. Januar für 79,99 Euro bei Penny im Angebot (Bild: Medion).

Die als Aldi-Lieferant bekannte Lenovo-Tochter Medion bietet ab 21. Januar auch beim Discounter Penny Technik an. Den Anfang macht ein als Medion MD-99478 beworbenes Dual-SIM-Smartphone. Dabei handelt es sich um das vom Hersteller selbst für 99,95 Euro in seinem Shop angebotene Medion Life E4506.

Medion kennt man als Aldis treuen und regelmäßigen Techniklieferanten. Jetzt hat die Lenovo-Tochter allerdings mit dem Discounter Penny offenbar einen neuen Absatzkanal erschlossen. Zunächst ist ab 21. Januar dort das 4,5-Zoll-Smartphone Medion Life E4506 für 79,99 Euro erhältlich. Es wird von Penny auf der Website mit dem Kürzel MD-99478 beworben. Dies stellt sich bei genauerer Betrachtung als die von Medion intern verwendete Produktnummer heraus. Im Onlineshop des Herstellers kostet das Gerät aktuell übrigens 99,95 Euro.

Das Medion Life E4506 ist ab 21. Januar für 79,99 Euro bei Penny im Angebot (Bild: Medion).
Das Medion Life E4506 ist ab 21. Januar für 79,99 Euro bei Penny im Angebot (Bild: Medion).

Das Medion Life E4506 bietet ein 4,5 großes IPS-Display mit einer Auflösung von 854 mal 480 Pixeln (FWVGA). Das Smartphone wird von einem nicht näher spezifizierten Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz Takt angetrieben. Ihm stehen 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher ist 8 GByte groß, davon nehmen etwa die Hälfte das vorinstallierte Betriebssystem Android 5.1 sowie die ab Werk aufgespielten Apps ein.

In der Preisklasse nicht selbstverständlich ist die Dual-SIM-Option: Das Telefon kann je eine Mini-SIM und eine Micro-SIM-Karte aufnehmen. Ein Steckplatz für Speicherkarten zur Speichererweiterung ist ebenfalls vorhanden, leider machen weder Penny noch Medion aktuell Angaben dazu, welche Art von Karten unterstützt wird und um wieviel sich der Speicher dann damit erweitern lässt. Wahrscheinlich sind daher maximal 32 GByte möglich – wenn es mehr wären, würde das Medion sicher als Vorteil herausstellen.

Als Funktechnologien werden HSPA+ (HSDPA mit bis zu 21 MBit/s und HSUPA mit bis zu 5,76 MBit/s) sowie WLAN (802.11 b/g/n) und Bluetooth 4.0 unterstützt. NFC ist nicht an Bord – aber bei anderen Smartphones dieser Preisklasse auch nicht Standard. Dabei sind dagegen GPS, MP3-Player und UKW-Radio. Daher ist davon auszugehen, dass auch ein Kopfhöreranschluss vorhanden ist, selbst wenn der nicht ausdrücklich erwähnt wird.

Aldi-Lieferant Medion geht fremd: Ab Donnerstag gibt es eines seiner Smartphones bei Penny. An der Präsentation und dem Informationsumfang muss der neue Partner allerdings noch arbeiten, das macht Aldi bislang besser (Screenshot: ITespresso).
Aldi-Lieferant Medion geht fremd: Ab Donnerstag gibt es eines seiner Smartphones bei Penny. An der Präsentation und dem Informationsumfang muss der neue Partner allerdings noch arbeiten, das macht Aldi bislang besser (Screenshot: ITespresso).

Ganz sicher sind zwei Kameras (mit 5 und 0,3 Megapixeln) an Bord. Die bessere, in der Rückseite verbaute, wird von Blitzlicht und digitalem Zoom unterstützt. Zum Lieferumfang des 13,6 mal 6,8 Zentimeter großem, 1 Zentimeter dicken und insgesamt rund 140 Gramm schweren Smartphones gehören neben dem Akku mit einer Kapazität von 1800 mAh, USB-Steckernetzteil, USB-Daten- und Ladekabel sowie Kurzanleitung und Sicherheitshandbuch. Ob es auch bei Penny, wie bei Aldi üblich, auf Medion-Produkte drei Jahr Garantie gibt, ist unklar. Erwähnt wird es zumindest nicht.

Eine derzeit für ebenfalls 79 Euro erhältliche Alternative ist das Vodafone Smart Speed 6. Es wird von dem Netzbetreiber aber auch einigen Vertriebspartnern in Zusammenhang mit Prepaid-Angeboten verkauft. Displaydiagonale und -auflösung, Arbeitsspeicher, Betriebssystem, Hauptkamera und interner Speicher sind identisch, Gewicht und Größe und annährend gleich.

Allerdings kommt im Vodafone-Handy ein Quadcore-Prozessor mit lediglich 1,1 GHz Takt zum Einsatz,. Dafür wird hier beim Mobilfunk LTE (mit bis zu 150 MBit/s im Download) unterstützt und ist die Kamera in der Vorderseite mit 2 Megapixeln etwas besser. Dagegen fehlt – natürlich möchte man bei einem von einem Provider vertriebenen Telefon fast sagen – die Dual-SIM-Option. Vodafone macht keine offizeillen Angaben zum Hersteller des unter seinem Namen vetriebenen Smartphones. Da es aber zum Beispiel bei Tablets schon mit Lenovo zusammengearbeitet hat wird angenommen, dass auch das Speed 6 von dem Hersteller stammt – letzendlich also aus demselben Stall wie das bei Penny angebotene Medion-Gerät.

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