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Netgear bringt Überwachungskamera mit Zweiwege-Audio

Netgear Arlo Q (Bild: Netgear)
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Die Arlo Q erlaubt es Nutzern, mit den Personen in Reichweite der WLAN-Kamera zu sprechen. Diese verfügt zudem über eine HD-Videoauflösung, einen 4-Megapixel-Bildsensor und eine Nachtsichtfunktion. Aufzeichnungen lassen sich bis zu sieben Tage lang kostenlos in der Cloud speichern.

Netgear hat seine Produktfamilie Arlo um das Modell Arlo Q erweitert. Die Überwachungskamera verfügt unter anderem über eine HD- respektive 1080p-Videoauflösung, eine Zweiwege-Audiokommunikation sowie eine integrierte Nachtsichtfunktion. Informationen zu Preis und Verfügbarkeit hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben.

Netgear-Arlo-Q-_HiRes (Bild: Netgear)
Die WLAN-Überwachungskamera Arlo Q bietet unter anderem einen 4-Megapixel-Bildsensor, eine HD-Videoauflösung und eine Nachtsichtfunktion (Bild: Netgear).

Die Arlo Q soll auch bei vollständiger Dunkelheit kleine Bewegung wahrnehmen und mittels eines 4-Megapixel-Bildsensors aufzeichnen können. Die in jedes Modell eingebaute Zweiwege-Audiofunktion soll es Nutzern des Weiteren nicht nur ermöglichen, in jedem Zimmer des Hauses Audioaufnahmen vorzunehmen, sondern auch mit den Personen zu sprechen, die sich innerhalb der Reichweite der Kamera befinden.

Registriert die Arlo Q ungewöhnliche Bewegungen oder Geräusche, wird automatisch ein Alarm an iOS- und Android-basierende Geräte gesendet. Eine kostenlose Speicheroption erlaubt es Anwendern, solche durch Geräusche und Bewegungen ausgelösten Aufzeichnungen für sieben Tage in der Netgear-Cloud aufzubewahren. Gegen Aufpreis zeichnet die Kamera sogar rund um die Uhr auf und speichert die Aufnahmen ebenfalls in der Cloud. Die Aufzeichnungen können dann nach Belieben zurückgespult und angesehen werden.

Die Kamera verbindet sich direkt mit dem bestehenden WLAN-Netzwerk zu Hause oder im Unternehmen. Innerhalb weniger Minuten sollen sich dann unter anderem Sound- und Bewegungseinstellungen konfigurieren oder vorherige Aufzeichnungen betrachten lassen. Um ruckelfreies Videostreaming und ununterbrochene Übertragungen von Aufnahmen in die Cloud zu ermöglichen, setzt die Neuvorstellung auf Dual-Band-WLAN.

Netgear-Arlo-Q_White_onWall (Bild: Netgear)
Die Arlo Q lässt sich nicht nur an der Wand montieren, sondern ist auch magnetisch fixierbar. Zudem kann sie auf ebener Fläche aufgestellt werden (Bild: Netgear).

Eine konfigurierbare, “Smart Detection” genannte Funktion soll helfen, Fehlalarme zu reduzieren, die durch Lichtveränderungen, natürliche Bewegungen sowie Hintergrundgeräusche entstehen können. Zudem lasse sich die Arlo Q mit den bereits seit April 2015 erhältlichen kabellosen Arlo-Kameras kombinieren. Mit der zugehörigen kostenlosen Arlo-App für iOS und Android soll ein schneller Zugang zu allen Kameras – egal ob zur Arlo Q oder zur kabellosen Arlo – sowie zu deren Aufzeichnungen möglich sein.

Um alle Winkel und Ecken im Heim oder in der Firma im Auge zu behalten, nutzt die Arlo Q laut Anbieter 130-Grad-Weitwinkellinsen. Verschiedene Montageoptionen, etwa magnetisch, an der Wand oder auf ebener Fläche, sollen überdies dafür sorgen, dass die Kamera flexibel eingesetzt werden kann. Des Weiteren können Aktivitätszonen und Alarmzeiten auf den persönlichen Lebensstil zugeschnitten werden.

Tipp der Redaktion: Videoüberwachung ist aufgrund gesunkener Preise und verbesserter Technik für immer mehr Einsatzbereiche interessant. Allerdings sind im professionellen Umfeld einige Aspekte im Vorfeld zu bedenken, damit das Projekt ein Erfolg wird. D-Link-Spezialist Robert Rudolph erklärt im Expertenbeitrag für ITespresso, worauf es ankommt.

Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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