D-Link bringt drei WLAN-Router mit Dualband-Support

Netzwerke
DIR-842 (Bild: D-Link)

Die 802.11ac-Router eignen sich laut Anbieter für Umgebungen mit überlasteten 2,4-GHz-Netzen. Der DIR-842 erreicht bis zu 900 MBit/s im 5-GHz-Band, der DIR-809 kommt dort auf maximal 433 MBit/s. Die gleiche maximale Datenrate erzielt der WLAN-Router DWR-118, der zudem noch LTE unterstützt.

D-Link hat sein Portfolio um insgesamt drei Neuvorstellungen erweitert. Zum einen handelt es sich um die Einsteiger-Routermodelle DIR-842 und DIR-809, die nach dem 802.11ac-Standard simultan im 2,4- und 5-GHz-Frequenzband funken. Zum anderen hat der Hersteller den ebenfalls im Dualband funkenden 802.11ac-Router DWR-118 vorgestellt, der sich gleichzeitig als LTE-Hotspot nutzen lässt.

DIR-842 (Bild: D-Link)
Der 802.11ac-Router D-Link DIR-842 erreicht mit vier externen Antennen Datenraten von bis zu 900 MBit/s im 5-GHz-Bereich und maximal 300 MBit/s im 2,4-GHz-Spektrum (Bild: D-Link).

Die drei Router sind ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis für das Modell DIR-809 beträgt rund 39 Euro beziehungsweise 39 Schweizer Franken. Das Modell DIR-842 schlägt mit knapp 67 Euro respektive 67 Franken zu Buche. Für den LTE-Router DWR-118 verlangt D-Link knapp 80 Euro sowie 80 Franken.

Der Anbieter will mit den beiden 802.11ac-Routermodellen DIR-809 und DIR-842 der Tatsache Rechnung tragen, dass zahlreiche WLAN-Router bislang ausschließlich auf dem 2,4-GHz-Kanal funken. Dadurch könne es in Umgebungen mit vielen WLAN-Teilnehmern, etwa in Städten, vermehrt zu Engpässen bei der Datenübertragung in diesem Frequenzbereich kommen.

Flaschenhälse entstehen laut D-Link also entweder durch eine hohe Anzahl an WLAN-Clients wie Smartphones, Smart-TVs, Tablets oder Spielkonsolen oder aber durch störende benachbarte WLAN-Netze. An dieser Stelle will der Anbieter mit den beiden Dualband-Modellen ansetzen, die parallel ein zusätzliches WLAN-Netz im 5-GHz-Bereich aufspannen, um das überlastete 2,4-GHz-Band zu unterstützen.

DIR-809 (Bild: D-Link)
Der Dualband-Router D-Link DIR-809 verfügt über nur drei externe Antennen und erreicht mit maximal 433 MBit/s auf dem 5-GHz-Band nur gut die Hälfte des Top-Modells DIR-842 (Bild: D-Link).

Der AC1200-Router DIR-842 besitzt insgesamt vier externe, ausrichtbare Antennen, von denen zwei für den 5-GHz-Kanal bestimmt sind. Die Sendeleistung der beiden Antennenmodule wird miteinander kombiniert, sodass sie in dem Frequenzbereich eine Bandbreite von bis zu 900 MBit/s erzielen – ein einzelnes 5-GHz-Modul überträgt die Daten in der Regel mit maximal 433 MBit/s. Zusätzlich werden im 2,4-GHz-Spektrum gleichzeitig maximal 300 MBit/s transferiert.

An Sicherheitsoptionen bietet der DIR-842 eine WPA- respektive WPA2-Verschlüsselung und verfügt zudem über eine WPS-Taste. Zur kabelgebundenen Schnittstellenausstattung zählen ein Gigabit-WAN-Port für den direkten Internetzugriff sowie dank integriertem Gigabit-Switch auch vier Gigabit-LAN-Anschlüsse für die Vernetzung von Geräten wie NAS-Systemen, Smart-TVs oder Musik-Streaming-Playern.

DWR-118 (Bild: D-Link)
Der mit zwei externen Antennen ausgestattete LTE-Router DWR-118 kann die Bandbreiten der Mobilfunk-Datenverbindung mit stationärem WLAN kombinieren (Bild: D-Link).

Der AC750-Router DIR-809 bietet demgegenüber nur drei externe Antennen. Anders als das AC1200-Modell finden sich hier auch keine gebündelten 5-GHz-Module, sodass in diesem Frequenzbereich lediglich bis zu 433 MBit/s übertragen werden.

Auf dem 2,4-GHz-Kanal kommt der Dualband-Router zudem ebenfalls auf maximal 300 MBit/s. Des Weiteren ist die günstigere Variante auch nicht Gigabit-Ethernet-fähig. Verbaut sind hier lediglich vier Fast-Ethernet-LAN-Ports und ein entsprechender 100-MBit/s-WAN-Anschluss. Ansonsten kommt der DIR-809 aber auch mit erweiterten Sicherheitsfunktionen wie WPA/WPA2-Verschlüsselung sowie einer WPS-Setup-Option. Außerdem verfügt das Gerät über einen WLAN-Repeater-Modus.

Die dritte Neuvorstellung – der AC750-Router DWR-118 – integriert neben Dualband-WLAN auch ein LTE- respektive 4G-Modul. Um weltweite Kompatibilität zu gewährleisten, unterstützt der Router zudem den UMTS-Mobilfunkstandard einschließlich der HSDPA- und HSUPA-Erweiterungen sowie mit EV-DO und CDMA weitere Breitbandzugangstechniken der dritten Generation (3G). Hierzu wird jedoch ein optionaler USB-Stick benötigt, eine zugehörige Kompatibilitätsliste findet sich auf der Anbieter-Homepage.

Die so erhaltene Mobilfunk-Datenverbindung lässt sich bei Bedarf mit dem stationär vorhandenen WLAN kombinieren. Auf diese Weise dient der Router als Hotspot, der Übertragungsraten von bis zu 433 MBit/s im 5-GHz-Bereich und maximal 300 MBit/s im 2,4-GHz-Spektrum liefert.

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