Benq präsentiert DLP-Beamer mit 5000 Lumen

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BenQ_SU922 (Bild: Benq)

Die insgesamt drei Modelle haben neben der Helligkeit den 1,6-fachen Zoom, den vertikalen Lens-Shift und die 2D-Keystone-Korrektur gemeinsam. Unterschiede bestehen bei der Auflösung und dem Kontrast. Das Top-Modell SU922 bringt es für 3119 Euro auf eine Auflösung von 1900 mal 1200 Pixeln und einen maximalen Kontrast von 3000:1.

Benq hat seine Produktpalette um insgesamt drei DLP-Projektoren der S-Serie erweitert. Die vor allem für Präsentationen in Tagungsräumen und Sälen geeigneten Beamer zeichnen sich laut Hersteller unter anderem durch hohe Lichtstärke und hohen Kontrast sowie eine einfache Administration aus.

Benq SU922 (Bild: Benq)
Der Projektor Benq SU922 ist das Spitzenmodell unter den drei Neuvorstellungen. Er löst 1900 mal 1200 Pixel auf und bietet einen maximalen Kontrast von 3000:1 (Bild: Benq).

Das Top-Modell SU922 bringt es mit einer WUXGA-Auflösung von 1900 mal 1200 Bildpunkten im 16:10-Breitbildformat und einem Kontrast von 3000:1 auf eine UVP von 3119 Euro. Der Projektor sorgt nach Angaben des Herstellers bei allen Lichtverhältnissen für detailreiche und farbstarke Bilder.

Neben dem SU922 bietet Benq zwei weitere Neuvorstellungen an, die sich vom Spitzenmodell lediglich in Bezug auf die Auflösung und den maximalen Kontrast unterscheiden. So liefert das Modell SW921 eine WXGA-Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln im 16:10-Format, während das maximale Kontrastverhältnis hier 5000:1 beträgt und der Preis sich auf 2399 Euro beläuft. Der mit 2299 Euro günstigste Projektor ist das Modell SX920. Es bringt dafür auch nur eine XGA-Auflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten im 4:3-Format bei einem maximalen Kontrast von ebenfalls 5000:1.

Zu den gemeinsamen Funktionsmerkmalen der drei Neuzugänge zählt die Lichtstärke von 5000 ANSI-Lumen. Sowohl der 1,6-fache Zoom als auch der vertikale Lens-Shift der Geräte sollen mehr Flexibilität bei ihrer Installation gewährleisten. Über eine eingebaute 2D-/4-Corner-Trapezkorrektur kann das Format des so angepasst werden, dass sich ein Bild ohne Verzerrungen an die Wand projizieren lässt. Der Audio-Wiedergabe dienen zwei integrierte 10-Watt-Lautsprecher. Die Neuvorstellungen stelln 1,07 Milliarden Farben dar.

BenQ_SU922 (Bild: Benq)
Die Benq-Projektoren verfügen unter anderem auch über zwei HDMI-Ports, von denen einer MHL-fähig ist (Bild: Benq).

Zur Schnittstellenausstattung der Business-Projektoren gehören unter anderem auch zwei HDMI-Schnittstellen zur Darstellung von 3D-Inhalten oder zum Anschluss an Videoquellen wie Blu-Ray-Player oder PC. Eine der beiden HDMI-Ports ist zudem MHL-fähig, sodass sich Inhalte per Kabel über Smartphone oder Tablet an den Beamer übertragen lassen. Der ebenfalls verbaute LAN-Anschluss unterstützt laut Hersteller Steuerungssysteme wie PJ-Link oder Crestron, wodurch ein Administrator mehrere Projektoren in ein Netzwerk einbinden und zentral aus der Ferne steuern kann. Beispielsweise ist es damit dann auch möglich, Updates für alle Beamer über das jeweilige LAN vorzunehmen.

Über einen optional von Benq erhältlichen QCast Dongle lassen sich Projektoren der S-Serie auch drahtlos mit anderen Endgeräten koppeln. Der Miracast-fähige Stick wird in den HDMI-Port des Projektors gesteckt und verbindet sich laut Anbieter dann automatisch mit der kostenlos für iOS und Android verfügbaren Benq-QCast-App. Das funktioniert sowohl mit Smartphones und Tablets als auch mit Geräten, die Intels WiDi-Technologie zur kabellosen Bildübertragung unterstützen.

Anschließend überträgt der QCast Dongle die Bildschirminhalte mit einer Auflösung von bis zu 1920 mal 1080 Bildpunkten. Alternativ kann die Verbindung zum Projektor auch über die Nahfunktechnik NFC und entsprechend kompatible Endgeräte erfolgen. Hierzu muss ein Nutzer etwa sein Smartphone kurz über den im Beamer integrierten NFC-Tag halten.

Die Lebensdauer der eingebauten Projektorlampe gibt der Hersteller mit maximal 2000 Stunden im Normalmodus sowie mit bis zu 2500 Stunden im Smart-Eco-Modus an. Letzterer sorge nämlich dafür, dass sich die Lampe eigenständig den Präsentationsinhalten anpasse. So dimme sie sich etwa bei Inhalten mit vielen dunklen Elementen automatisch und erzeuge nur so viel Licht wie nötig. Damit sollen auch die Folgekosten – beispielsweise für Ersatzlampen – erheblich sinken. Im Standby-Modus verbrauchen die Geräte laut Benq zudem unter 0,5 Watt Strom.

Tipp: Wer einen Beamer für die Firma anschaffen will, muss auf bestimmte Features achten. Welche das sind und wie man den besten Beamer findet, erklärt ITespresso im Beitrag Die besten Beamer für Präsentationen. Außerdem bietet Ihnen der ITespresso Beamer-Berater die Möglichkeit, in vier Schritten den für Ihre Anforderungen geeigneten Projektor zu finden – ohne dass Sie sich Gedanken um technische Spezifikationen machen müssen.

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