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Chromecast Audio: Musikstreaming via WLAN nun in hoher Qualität möglich

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Musik lässt sich nach einem Firmware-Update nun mit 24 Bit bei 96 kHz ohne Qualitätsverlust drahtlos übertragen. Das entspricht HiRes-Audio. Überdies erlaubt das Streaming-Gerät nun Multi-Room-Streaming. Überdies können ab sofort mehrere Chromecast-Audio-Geräte in Gruppen zusammengefasst werden.

Google hat die Firmware für sein Streaming-Gerät Chromecast Audio aktualisiert und freigegeben. Dies erhält dadurch auch zwei neue Funktionen, nämlich die Unterstützung für hochauflösendes Audio sowie für sogenanntes Multi-Room-Streaming, also die simultane Musik-Übertragung in mehrere Räume. Lautsprecher, bei denen Google Cast zum Einsatz kommt, werden diese Funktionen dann ab 2016 unterstützen.

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Chromecast Audio (Bild: Google)

Der zum Preis von 39 Euro erhältliche Chromecast Audio lässt sich direkt per Kabel an Verstärker oder Aktivlautsprecher anschließen und macht sie damit netzwerkfähig. Musik kann so in hoher Qualität via WLAN aus dem Chrome-Browser oder von Android-Geräten übertragen werden. Ergänzend zu Google Play Music können Nutzer auch auf die Streamingdienste Spotify, Deezer und iHeartRadio zugreifen.

Mit dem Update auf die Firmware-Version 1.17 verspricht Google zudem eine bessere Übertragungsqualität. So unterstützt Chromecast Audio jetzt Streaming mit 24 Bit bei 96 kHz ohne Qualitätsverlust. Eine stabile WLAN-Verbindung ist allerdings natürlich dafür Voraussetzung.

Wer mehrere Lautsprecher nutzen will, braucht aber auch mehrere Chromecasts, um alle ansprechen zu können. Gegebenenfalls konnte es hierbei bislang zu störender Echobildung und anderen Problemen kommen. Auch sie sollen mit dem Update jetzt behoben sein.

Außerdem können nun mehrere Chromecast-Audio-Geräte zu Gruppen zusammengefasst werden, womit ein Lied über mehrere Lautsprecher gleichzeitig wiedergegeben werden kann, wie Produktmanager Tomer Shekel erklärt. Um Echobildung zu vermeiden, werden die Audiosignale vor der Übertragung an die einzelnen Geräte synchronisiert. Die Einrichtung der Gruppen erfolgt über die Chromecast App, die für Android und für iOS bereitsteht. Zusätzlich gibt es ein Einrichtungsprogramm für PCs.

Das Firmware-Update sollte automatisch eingespielt werden. Ist dies nicht der Fall, kann es helfen, das Gerät kurzzeitig vom Stromnetz zu trennen und neu zu starten. Welche Version aktuell installiert ist, lässt sich in der App unter “Geräte”, “Geräteeinstellungen”, “Informationen” überprüfen.

Ende September hatte Google Chromecast Audio zusammen mit der zweiten Generation des HDMI-Streaming-Sticks Chromecast vorgestellt. Letzterer kostet ebenfalls 39 Euro. Sie offeriert nicht nur mehr Bandbreite und Dual-Band-WLAN n(802.11ac), sondern auch einige neue Funktionen. Beispielsweise können Anwender Videospiele von einem Mobilgerät auf einen Fernseher streamen, während es gleichzeitig zur Steuerung dient. Im Allgemeinen sollen Entwickler zudem einfacher interaktive Apps für Smartphones, Tablets und PCs erstellen können, die sich mit Chromecast verbinden lassen. Seit Anfang November verkauft Google in Deutschland auch einen 19 Euro teuren Ethernet-Adapter für Chromecast.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Seit September 2013 ist Rainer hauptsächlich für ITespresso im Einsatz, schreibt aber gerne auch mal hintergründige Artikel für ZDNet und springt ebenso gerne für silicon ein. Er interessiert sich insbesondere für die Themen IT-Security und Mobile. Sein beständiges Ziel ist es, die komplexe IT-Welt so durchsichtig und verständlich wie möglich abzubilden.

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