Kostenloses Backup-Tool PureSync liegt nun in Version 4.0 vor

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puresync-feature (Bild: Jumping Bytes)

Die überarbeitete Ausgabe des als Freeware und Professional Edition erhältlichen Backup- und Synchronisationstools erlaubt Nutzern einen schnelleren Vergleich- und Kopiervorgang, eine erweiterte Filterauswahl sowie die Möglichkeit, komplette Webauftritte für die Offline-Nutzung herunterzuladen.

Jumping Bytes, Münchner Spezialist für Windows-Tools, hat Version 4.0 seiner Datensicherungs und -synchronisationssoftware Pure Sync veröffentlicht. Unter anderem gleicht das Werkzeug Dateien respektive Ordner ab, erstellt automatische Backups auf der lokalen oder externen Festplatte und lädt Fotos von Digitalkameras auf den PC.

puresync4.0 (Bild: Jumping Bytes)
Das Backup- und Synchronisationstool PureSync liegt nun in Version 4.0 vor (Bild: Jumping Bytes).

Die aktuelle Version ermöglicht Nutzern einen schnelleren Vergleich- und Kopiervorgang. Sie bietet zudem eine erweiterte Filterauswahl sowie die Möglichkeit, komplette Webauftritte für die Offline-Nutzung herunterzuladen. Zudem wurde in PureSync 4.0 die Geschwindigkeit beim Vergleichen und Kopieren von Dateien deutlich erhöht. Bei langsamen Diensten und Geräten wie FTP, Servern oder NAS-Systemen kommt laut Anbieter der sogenannte Schnellabgleich zum Einsatz. Dieser baut auf der letzten Datensynchronisation auf und soll Anwendern so Zeit sparen.

Zum anderen hat Jumping Bytes Pure Sync um weitere spezifische Filter ergänzt, die Nutzern mehr Konfigurationsmöglichkeiten beim Synchronisationsvorgang an die Hand geben. Beispielsweise ist es nun möglich, alle verfügbaren PDF-Dateien zu synchronisieren, allerdings mit der Einschränkung, dass ein Verzeichnis nur Dateien enthält, die nicht älter als 30 Tage sind. Generell lassen sich Filter für einzelne Verzeichnisse, Dateien respektive Dateitypen sowie nach Größe oder Datum setzen. So können Nutzer definieren, ob und welche Dateien synchronisiert oder gelöscht werden – sowie in welche Richtung dies erfolgen soll.

Des Weiteren lassen sich mit der aktuellen PureSync-Version auf Websites eingebettete Grafiken und PDFs nun im Hintergrund herunterladen, so dass man auch offline weiterarbeiten kann. Auch der Download kompletter Websites ist möglich, was sich von der bekannten Browser-Funktion dadurch unterscheidet, dass sich hiermit lediglich einzelne Webseiten herunterladen lassen.

puresync4.0-filter (Bild: Jumping Byte)
In PureSync 4.0 können bei der Synchronisation nun spezifische Filter gesetzt werden, etwa nach Dateityp, Größe oder Datum (Bild: Jumping Bytes).

PureSync erlaubt jedoch auch den Download einzelner Webseiten. Diese können sowohl mit als auch ohne Unterseiten sowie bei Bedarf mit Bildern, JavaScript- oder CSS-Dateien heruntergeladen werden. Jumping Bytes zufolge haben Anwender hierbei also die Wahl zwischen einzelnen Dokumenten, Grafiken oder Videos.

Da das Tool alle Links in HTML-, PHP- und CSS-Dateien anpasst, werden die Seiten auch offline korrekt dargestellt, also mit allen Bildern und Formatierungen. Auf Wunsch können die Seiten aber auch unverändert heruntergeladen oder nach den erwähnten Filterkriterien hinsichtlich ihrer Offline-Version angepasst werden. Überdies lässt sich auch die Link-Tiefe festlegen.

Zudem können einbezogene Laufwerke und Geräte nun konkret benannt werden, um sie besser identifizieren zu können. Wenn ein Laufwerk beispielsweise bisher den Namen „Daten“ hatte, können Anwender in PureSync nun „Daten:\Meine Dateien“ statt d:\Daten angeben. Diese Funktion hat laut Anbieter bei externen Geräten den Vorteil, dass PureSync auch bei geänderten Laufwerksbuchstaben das Laufwerk eindeutig identifizieren kann.

PureSync-Vergleichsansicht (Bild: Jumping Bytes)
Mit der PureSync-Vergleichsansicht lässt sich erkennen, welche Datei wohin kopiert wird (Bild: Jumping Bytes).

Zu den weiteren Neuerungen in Version 4.0 zählt, dass in der Vergleichsansicht nun die Datei-Icons angezeigt werden, dass der Speicherverbrauch deutlich reduziert wurde und dass Dateien respektive Verzeichnisse nun signifikant schneller angezeigt werden. Außerdem erkennt das Tool jetzt hochauflösende Displays korrekt als solche. Überdies ist PureSync ab sofort zu Windows 10 sowie Windows Server 2012 beziehungsweise 2012 R2 kompatibel. Ferner lassen sich nun auch solche FTP-Dateien kopieren, die größer als 4 GByte sind.

PureSync Personal 4.0, wie der volle Name des Werkzeugs lautet, ist Freeware, für die private Verwendung kostenlos und kann auf der Anbieter-Homepage heruntergeladen werden. Die kostenpflichtige Version PureSync Professional richtet sich wiederum an fortgeschrittene Anwender, Einzelunternehmer oder kleine Firmen. Sie bietet gegenüber der Basisversion Zusatzfunktionen, wie die Synchronisation und Sicherung von respektive zu FTP-Verzeichnissen. PureSync Professional 4.0 ist für 19,95 Euro ebenfalls auf der Hersteller-Homepage erhältlich.

Eine 30-tägige, voll funktionsfähige Testversion wird zudem mit der Nutzung einer PureSync Pro vorbehaltenen Funktion aktiv. Anwender werden jedoch darauf hingewiesen, dass sie mit der Verwendung dieser Funktion die 30-tägige Testversion starten. Nach 30 Tagen wird dann wieder automatisch von der Professional- auf die Personal-Version von PureSync zurückgeschaltet. PureSync ist lauffähig mit den 32- und 64-Bit-Editionen von Windows XP, Vista, 7, 8, 8.1 und 10 sowie den 32- und 64-Versionen von Windows Server 2003, 2008, 2012 und deren R2-Ausgaben.

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